Donnerstag, 19. April 2018

[ #FreeBook ] Wirtschaftsunterricht gestalten: Lehrbuch, Toolbox, Folien, Website


Ein frei zugängliches, wiewohl urheberrechtliches geschütztes Bildungsmaterial (Open Educational Resources, OER) des Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung von Prof. Dr. Karl Wilbers im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Nürnberg.

Buch. Die Gestaltung des Wirtschaftsunterrichts wird in diesem Lehrbuch als ein mehrstufiger Prozess verstanden. Er reicht von der Entwicklung einer ersten didaktischen Idee über die makrodidaktische Planung bis hin zur Evaluation und Revision nach der Durchführung des geplanten Unterrichts. Entlang dieses Prozesses werden in 24 Lerneinheiten die curriculare Analyse, die methodische Analyse sowie die Bedingungsanalyse erörtert. Das Lehrbuch wird ergänzt durch eine Toolbox. Die Printversion ist im Buchhandel erhältlich. Das Buch sowie weitere Materialien sind als frei zugängliches Bildungsmaterial kostenlos verfügbar auf der begleitenden Webseite.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
[ #FREIHANDbuch ]

Dienstag, 17. April 2018

[ #eLexika ] Internationales Handwörterbuch des Gewerkschaftswesens (1931-1932)


Eine Rarität und ein Zeuge vom Elan und der Internationalität der Arbeiterbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. 

Vergessenes und vergrabenes Wissen der Arbeiterbewegung findet sich hier ebenso wie zeitloses. So etwa:

Robert Michels: Anarchismus
Max Adler: Sozialismus
Peter Struve: Syndikalismus

Zur Verfügung gestellt wird diese Digitalisierung von der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung.


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[ #eLexika ] ABC der Mediation


Mediation (lateinisch „Vermittlung“) ist ein strukturiertes, freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes, bei dem unabhängige „allparteiliche“ Dritte die Konfliktparteien in ihrem Lösungsprozess begleiten. 

Die Konfliktparteien, auch Medianten oder Medianden genannt, versuchen dabei, zu einer gemeinsamen Vereinbarung zu gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht.
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[ #FREIHANDbuch ]

Dienstag, 10. April 2018

[ #eLexika ] Einstein Online - WWW-Portal zu Einsteins Relativitätstheorien + Lexikon


Das Portal zu Einsteins Relativitätstheorien bietet Informationen rund um die Relativitätstheorie (u. a. zum Schwarzen Loch, Urknall und Extradimensionen), Links und Literatur rund um Einsteins Relativitätstheorien sowie ein Lexikon mit über 400 Begriffen rund um die Relativitätstheorie und ihre Anwendungen, von "absolute Bewegung" bis "Zwillingsproblem".
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[ #FREIHANDbuch ]

Montag, 9. April 2018

[ #FreeBook ] Prof. Dr.Thomas Hoeren: Skript „Internetrecht“

Vom bekannten Hochschulskript „Internetrecht“ (Prof. Dr. Hoeren, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, ITM – Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht)  steht wieder eine aktualisierte Version März 2018 mit bald 600 Seiten Umfang zur Verfügung.

Das Skript schafft einen umfassenden Überblick über Rechtsprechung und Literatur im Internetrecht und hat sich über die Jahre zu einem Standardwerk entwickelt. Überarbeitet bzw neu dabei sind insbesondere Ausführungen zum Zugangserschwerungsgesetz, zur Vorratsdatenspeicherung, Informationen zum Leistungsschutzrecht für Verleger und die neue Musterwiderrufsbelehrung.
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[ #FREIHANDbuch ]

[ #eText ] Europäische Wirtschafts- und Währungsunion – Rechtstexte


Eine zusammenfassende Veröffentlichung der EU enthält eine umfassende Auswahl der Rechtstexte sowie der politischen und technischen Texte, die für das Funktionieren der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) relevant sind. 

Fast 400 Seiten geballte Information. Die Texte betreffen institutionelle und externe Aspekte des Euro sowie statistische Rechtsvorschriften und Finanzhilfemechanismen.
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Freitag, 6. April 2018

[ #eText ] Gemeindepolitik: Verantwortlichkeit bei Amtsmissbrauch und Korruption


Vor allem für Amts- und Mandatsträger aus Politik und öffentlicher Verwaltung, soll dieser Band klare Anhaltspunkte schaffen, wie man sich in Ausübung seiner Funktion zu verhalten hat. 

Das Antikorruptionsgesetz war und ist Gegenstand vieler öffentlicher Diskussionen. Immer wieder erscheinen Berichte, auch internationale Vergleiche, die Österreichs Status dokumentieren und bewerten, wie anfällig oder resistent die österreichischen Behörden für Korruption sind. An akuter Bedeutung hat dieses Themenfeld durch einige Prozesse der letzten Monate gegen prominente ehemalige Amtsträger und Lobbyisten gewonnen. Die öffentliche Aufmerksamkeit gegenüber solchen Delikten ist deutlich gestiegen, was umgekehrt vielfach auch zu falschen Verdächtigungen führen kann.
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[ #FREIHANDbuch ]

Donnerstag, 5. April 2018

[ #eText ] Johann Gottfried von Herder: Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit


Das Hauptwerk von Johann Gottfried von Herder "Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit" steht als eText online. 

Es beruht auf den Gedanken, die er bereits in kleineren Schriften veröffentlicht hatte. Die im Jahr 1774 erschienene Abhandlung Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit bezeichnet Herder im Vorwort der Ideen als einen Beitrag zu Beyträgen. Das neue Werk, an dem er über neun Jahre gearbeitet hat, war als weitläufigere, umfassendere und detailliertere Abhandlung seiner geschichtsphilosophischen Gedanken geplant. Den Plan für seine „Philosophie der Geschichte“ entwarf Herder im Oktober 1782. Mit der Niederschrift begann er im Frühjahr 1783. Der erste Teil, die naturphilosophische Grundlegung zu den geschichtsphilosophischen Betrachtungen, erschien im Frühjahr 1784. Die weiteren Teile folgten im April 1785 und 1787 und schließlich im Herbst 1791. Herder hatte eine weitere Fortsetzung geplant.

Das Werk ist eine Zusammenfassung seiner Erkenntnisse über die Erde und den Menschen, „dessen einziger Daseinszweck auf Bildung der Humanität gerichtet ist, der alle niedrigen Bedürfnisse der Erde nur dienen und selbst zu ihr führen sollen“. Er legte seine Auffassungen über Sprachen, Sitten, Religion und Poesie, über Wesen und Entwicklung der Künste und Wissenschaften, über die Entstehung von Völkern und historischer Vorgänge dar. Vernunft und Freiheit hielt er für Produkte der „natürlichen“ ursprünglichen Sprache, Religion für den höchsten Ausdruck menschlicher Humanität. Die unterschiedlichen natürlichen, historischen, sozialen und psychologischen Umstände führen zur vielschichtigen Differenzierung der Völker, die verschieden aber dennoch gleichwertig sind.

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Inhalt:
Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit

Erster Teil
Vorrede
Erstes Buch
1. Unsere Erde ist ein Stern unter Sternen
2. Unsre Erde ist einer der mittleren Planeten
3. Unsre Erde ist vielerlei Revolutionen durchgegangen, bis sie das, was sie jetzt ist, worden
4. Unsre Erde ist eine Kugel, die sich um sich selbst und gegen die Sonne in schiefer Richtung beweget
5. Unsre Erde ist mit einem Dunstkreise umhüllet und ist im Konflikt mehrerer himmlischen Sterne
6. Der Planet, den wir bewohnen, ist ein Erdgebirge, das über die Wasserfläche hervorragt
7. Durch die Strecken der Gebirge wurden unsre beiden Hemisphäre ein Schauplatz der sonderbarsten Verschiedenheit und Abwechslung
Zweites Buch
1. Unser Erdball ist eine große Werkstätte zur Organisation sehr verschiedenartiger Wesen
2. Das Pflanzenreich unserer Erde in Beziehung auf die Menschengeschichte
3. Das Reich der Tiere in Beziehung auf die Menschengeschichte
4. Der Mensch ist ein Mittelgeschöpf unter den Tieren der Erde
Drittes Buch
1. Vergleichung des Baues der Pflanzen und Tiere in Rücksicht auf die Organisation des Menschen
2. Vergleichung der mancherlei organischen Kräfte, die im Tier wirken
3. Beispiele vom physiologischen Bau einiger Tiere
4. Von den Trieben der Tiere
5. Fortbildung der Geschöpfe zu einer Verbindung mehrerer Begriffe und zu einem eignen freiern Gebrauch der Sinne und Glieder
6. Organischer Unterschied der Tiere und Menschen
Viertes Buch
1. Der Mensch ist zur Vernunftfähigkeit organisieret
2. Zurücksicht von der Organisation des menschlichen Haupts auf die niedern Geschöpfe, die sich seiner Bildung nähern
3. Der Mensch ist zu feinern Sinnen, zur Kunst und zur Sprache organisieret
4. Der Mensch ist zu feinern Trieben, mithin zur Freiheit organisieret
5. Der Mensch ist zur zartesten Gesundheit, zugleich aber zur stärksten Dauer, mithin zur Ausbreitung über die Erde organisieret
6. Zur Humanität und Religion ist der Mensch gebildet
7. Der Mensch ist zur Hoffnung der Unsterblichkeit gebildet
Fünftes Buch
1. In der Schöpfung unsrer Erde herrscht eine Reihe aufsteigender Formen und Kräfte
2. Keine Kraft der Natur ist ohne Organ; das Organ ist aber nie die Kraft selbst, die mittelst jenem wirket
3. Aller Zusammenhang der Kräfte und Formen ist weder Rückgang noch Stillstand, sondern Fortschreitung
4. Das Reich der Menschenorganisation ist ein System geistiger Kräfte
5. Unsre Humanität ist nur Vorübung, die Knospe zu einer zukünftigen Blume
6. Der jetzige Zustand der Menschen ist wahrscheinlich das verbindende Mittelglied zweier Welten
Zweiter Teil
Sechstes Buch
1. Organisation der Völker in der Nähe des Nordpols
2. Organisation der Völker um den asiatischen Rücken der Erde
3. Organisation des Erdstrichs schöngebildeter Völker
4. Organisation der afrikanischen Völker
5. Organisation der Menschen in den Inseln des heißen Erdstrichs
6. Organisation der Amerikaner
7. Schluß
Siebentes Buch
1. In so verschiedenen Formen das Menschengeschlecht auf der Erde erscheint, so ist's doch überall ein und dieselbe Menschengattung
2. Das eine Menschengeschlecht hat sich allenthalben auf der Erde klimatisieret
3. Was ist Klima, und welche Wirkung hat's auf die Bildung des Menschen an Körper und Seele?
4. Die genetische Kraft ist die Mutter aller Bildungen auf der Erde, der das Klima feindlich oder freundlich nur zuwirket
5. Schlußanmerkungen über den Zwist der Genesis und des Klima
Achtes Buch
1. Die Sinnlichkeit unsres Geschlechts verändert sich mit Bildungen und Klimaten; überall aber ist ein menschlicher Gebrauch der Sinne das, was zur Humanität führet
2. Die Einbildungskraft der Menschen ist allenthalben organisch und klimatisch; allenthalben aber wird sie von der Tradition geleitet
3. Der praktische Verstand des Menschengeschlechts ist allenthalben unter Bedürfnissen der Lebensweise erwachsen; allenthalben aber ist er eine Blüte des Genius der Völker, ein Sohn der Tradition und Gewohnheit
4. Die Empfindungen und Triebe der Menschen sind allenthalben dem Zustande, worin sie leben, und ihrer Organisation gemäß; allenthalben aber werden sie von Meinungen und von der Gewohnheit regieret
5. Die Glückseligkeit der Menschen ist allenthalben ein individuelles Gut, folglich allenthalben klimatisch und organisch, ein Kind der Übung, der Tradition und Gewohnheit
Neuntes Buch
1. So gern der Mensch alles aus sich selbst hervorzubringen wähnet, so sehr hanget er doch in der Entwicklung seiner Fähigkeiten von andern ab
2. Das sonderbare Mittel zur Bildung der Menschen ist Sprache
3. Durch Nachahmung, Vernunft und Sprache sind alle Wissenschaften und Künste des Menschengeschlechts erfunden worden
4. Die Regierungen sind festgestellte Ordnungen unter den Menschen, meistens aus ererbter Tradition
5. Religion ist die älteste und heiligste Tradition der Erde
Zehntes Buch
1. Unsre Erde ist für ihre lebendige Schöpfung eine eigengebildete Erde
2. Wo war die Bildungsstätte und der älteste Wohnsitz der Menschen?
3. Der Gang der Kultur und Geschichte gibt historische Beweise, daß das Menschengeschlecht in Asien entstanden sei
4. Asiatische Traditionen über die Schöpfung der Erde und den Ursprung des Menschengeschlechtes
5. Älteste Schrifttradition über den Ursprung der Menschengeschichte
6. Fortsetzung der ältesten Schrifttradition über den Anfang der Menschengeschichte
7. Schluß der ältesten Schrifttradition über den Anfang der Menschengeschichte
Dritter Teil
Elftes Buch
1. Sina
2. Cochin-Sina, Tunkin, Laos, Korea, die östliche Tatarei, Japan
3. Tibet
4. Indostan
5. Allgemeine Betrachtungen über die Geschichte dieser Staaten
Zwölftes Buch
1. Babylon, Assyrien, Chaldäa
2. Meder und Perser
3. Hebräer
4. Phönicien und Karthago
5. Ägypten
6. Weitere Ideen zur Philosophie der Menschengeschichte
Dreizehntes Buch
1. Griechenlands Lage und Bevölkerung
2. Griechenlandes Sprache, Mythologie und Dichtkunst
3. Künste der Griechen
4. Sitten- und Staatenweisheit der Griechen
5. Wissenschaftliche Übungen der Griechen
6. Geschichte der Veränderungen Griechenlandes
7. Allgemeine Betrachtungen über die Geschichte Griechenlandes
Vierzehntes Buch
1. Etrusker und Lateiner
2. Roms Einrichtungen zu einem herrschenden Staats- und Kriegsgebäude
3. Eroberungen der Römer
4. Roms Verfall
5. Charakter, Wissenschaften und Künste der Römer
6. Allgemeine Betrachtungen über das Schicksal Roms und seine Geschichte
Fünfzehntes Buch
1. Humanität ist der Zweck der Menschennatur, und Gott hat unserm Geschlecht mit diesem Zweck sein eigenes Schicksal in die Hände gegeben
2. Alle zerstörenden Kräfte in der Natur müssen den erhaltenden Kräften mit der Zeitenfolge nicht nur unterliegen, sondern auch selbst zuletzt zur Ausbildung des Ganzen dienen
3. Das Menschengeschlecht ist bestimmt, mancherlei Stufen der Kultur in mancherlei Veränderungen zu durchgehen; auf Vernunft und Billigkeit aber ist der dauernde Zustand seiner Wohlfahrt wesentlich und allein gegründet
4. Nach Gesetzen ihrer innern Natur muß mit der Zeitenfolge auch die Vernunft und Billigkeit unter den Menschen mehr Platz gewinnen und eine dauerndere Humanität befördern
5. Es waltet eine weise Güte im Schicksal der Menschen; daher es keine schönere Würde, kein dauerhafteres und reineres Glück gibt, als im Rat derselben zu wirken
Vierter Teil
Sechszehntes Buch
1. Vasken, Galen und Kymren
2. Finnen, Letten und Preußen
3. Deutsche Völker
4. Slawische Völker
5. Fremde Völker in Europa
6. Allgemeine Betrachtungen und Folgen
Siebzehntes Buch
1. Ursprung des Christentums samt den Grundsätzen, die in ihm lagen
2. Fortpflanzung des Christentums in den Morgenländern
3. Fortgang des Christentums in den griechischen Ländern
4. Fortgang des Christentums in den lateinischen Provinzen
Achtzehntes Buch
1. Reiche der Westgoten, Sveven, Alanen und Wandalen
2. Reiche der Ostgoten und Langobarden
3. Reiche der Alemannen, Burgunder und Franken
4. Reiche der Sachsen, Normänner und Dänen
5. Nordische Reiche und Deutschland
6. Allgemeine Betrachtung über die Einrichtung der deutschen Reiche in Europa
Neunzehntes Buch
1. Römische Hierarchie
2. Wirkung der Hierarchie auf Europa
3. Weltliche Schirmvogteien der Kirche
4. Reiche der Araber
5. Wirkung der arabischen Reiche
6. Allgemeine Betrachtung
Zwanzigstes Buch
1. Handelsgeist in Europa
2. Rittergeist in Europa
3. Kreuzzüge und ihre Folgen
4. Kultur der Vernunft in Europa
5. Anstalten und Entdeckungen in Europa
6. Schlußanmerkung
Plan zum Schlußbande
Fußnoten

Mittwoch, 4. April 2018

[ #FreeBook ] Die unvollendete Demokratie



Zwar hat die Anzahl demokratischer Staaten Ende des 20.Jahrhunderts scheinbar unaufhaltbar zugenommen, doch nun geht sie zurück. Stattdessen wachsen vielerorts rechtspopulistische Bewegungen, und die Zahl der Fassadendemokratien, autoritären Entwicklungsstaaten und Diktaturen nimmt zu. 

Die Gründe für die Gefährdung der Demokratie sind vielfältig. Der aus dem Griechischen übernommene Begriff bedeutet wörtlich "Volks-Regieren", doch davon sind wir heute weit entfernt – auch in Ländern mit Wahldemokratien. Heute scheint der Bevölkerung die Macht auszugehen: Viele fühlen sich machtlos. Sie trauen Politikern und Parteien nicht mehr. Sie schmollen und grollen. Wir erleben eine tief greifende Resonanzstörung zwischen Regierten und Regierenden. Sie grassiert weltweit und droht demokratische Errungenschaften zu zerstören.

Demokratie setzt Gleichheit voraus und strebt Gleichheit an, aber noch nie gab es so schreiende Ungleichheit und Ungerechtigkeit auf der Erde wie heute.


[ #FREIHANDbuch ] ⇒ 
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt:

Auftakt
Die bedrohte Demokratie 7

Kapitel 1
Leitmelodie: Demokratie ist ein Klangkörper 9

Kapitel 2
Das Konzert der Misstöne oder die Krise der Demokratie 23

Kapitel 3
Loblied auf die Spezies Homo sapiens – unser Menschenbild 37

Kapitel 4
Mehr Resonanz durch Beteiligung: ein historischer Rückblick 43

Kapitel 5
Aufspielmöglichkeiten für die Konzerte der Selbstregierung 49

Schlussakkord
Die Unvollendete 101
Was will Mehr Demokratie e.V.? 105
Über die Autorin 107
Anmerkungen 108

Dienstag, 3. April 2018

[ #eLexika ] Biodiversität Online: 40.000 Tier- und Pflanzenarten aus Österreich


[eLexika] Als Teil der internationalen Initiative von Biodiversitäts-Datenbanken, ist es das Ziel des Portals Global Biodiversity Information Facility, freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen über die Artenvielfalt zu bieten. 

 Ein einmaliges Online-"Nachschlagewerk"! Über GBIF-International können derzeit mehr als 526 Millionen Datensätze aufgerufen werden. Davon stellt das GBIF-Austria-Portal derzeit ca. 4,2 Millionen Datensätze zu über 40.000 Tier-, Pflanzen- (inkl. Flechten) und Pilzarten zur Verfügung. Ein Großteil dieser Arten ist in Österreich heimisch. Das GBIF-Austria Datenbanken-Netzwerk setzt sich derzeit aus 16 verschiedenen Datenbanken zusammen. Der Zuwachs neu abrufbarer Informationen beträgt ca. 100.000 Datensätze pro Jahr.

Inatura. Die Informationen werden aus 16 verschiedenen Datenbanken abgerufen, die Daten stammen von renommierten österreichischen Fachinstitutionen, das Umweltbundesamt betreibt das Webportal. Die Informationen für das GBIF-Austria-Portal stammen aus den vernetzten Datenbanken folgender österreichischer Fachinstitutionen: Inatura, Tiroler Landesmuseen, Nationalpark Hohe Tauern, Haus der Natur Salzburg, Universität Salzburg, Oberösterreichische Landesmuseen, Landesmuseum Kärnten, Landesmuseum Joanneum, Universität Graz, Naturhistorisches Museum Wien, Österreichische Mykologische Gesellschaft, Birdlife, Arbeitsgemeinschaft Heuschrecken Österreich, Universität Wien. Das Umweltbundesamt hat die Aufgabe der Koordination und betreibt das Datenportal.

Der Fokus des österreichischen Biodiversität-Portals liegt auf Schmetterlingsarten im Alpenraum und Blütenpflanzenfamilien. Weitere Schwerpunkte gelten den Heuschrecken und Flechten in Österreich, Daten zu Vogelarten und Moosen werden in den kommenden Wochen abrufbar sein. Sowohl das Netzwerk der Fachinstitutionen als auch die Inhalte werden kontinuierlich erweitert, mehr als 100.000 Datensätze kommen jedes Jahr neu hinzu.

All diese Informationen sind in ein weltweites Netzwerk eingebunden, über GBIF-International www.gbif.org können mehr als 700 Millionen Fälle und rund 1,7 Millionen Species als Datensätze aufgerufen werden. Im Unterschied zur internationalen Website bietet das österreichische Portal zu den Fundorten Kartendarstellungen an, die vergrößerbar sind und detaillierte Funddaten enthalten.

Freier Zugang zu wissenschaftlichen Informationen. Ziel des weltweiten Netzwerks von Biodiversitäts-Datenbanken ist der freie Zugang zu wissenschaftlichen Informationen über die Artenvielfalt auf globaler Ebene. Die Daten sind Voraussetzung für eine fundierte biologische Lehre und dienen in erster Linie der Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen. Darüber hinaus sind sie wichtige Grundlage für effiziente Maßnahmen im Naturschutz.


[ #FREIHANDbuch ]

Donnerstag, 29. März 2018

[ #eText ] 2800 Fabeln, Märchen, Sagen aus aller Welt

Symbolbild
Lust auf Märchen und Fabeln aus aller Welt? www.hekaya.de bietet eine umfangreiche Sammlung von verschiedenen Märchen aus allen Kontinenten an. Unter den Autoren findet man Abrahama a Santa Clara  bis Leo Tolstoi. "hekaya" ist übrigens das Swahili-Wort für "Geschichte" oder "Legende".

Swahili (veraltet auch Kisuaheli oder Suaheli, Eigenbezeichnung Kiswahili) ist eine Bantusprache und die am weitesten verbreitete Verkehrssprache Ostafrikas. Swahili ist die Muttersprache der Swahili, die im circa 1500 km langen Küstenstreifen von Süd-Somalia bis in den Norden von Mosambik leben, sowie von einer ständig wachsenden Zahl von Einwohnern Ostafrikas, die mit dieser Sprache aufwachsen. Mehr als 80 Millionen Menschen beherrschen Swahili,  wovon aber nur 5-10 Millionen echte Muttersprachler sind.

Durchstöbere die Sammlung und tauche ein in die spannende Fantasiewelt der über 2800 Texte: Fabeln, Märchen und Sagen aus aller Welt. Eine tolle Fabeldatenbank, geordnet nach Autoren, Titeln oder Ländern steht zur Verfügung. Die Texte kann man online lesen oder auch ausdrucken.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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Dienstag, 27. März 2018

[ #Digitalisat ] Otto Bauer - Die Teuerung (deutsch, englisch, französisch,1914)


(FreE-Book) Der X. Internationale Sozialistische Kongress in Wien war für die Tage vom 23. bis 29. August 1914 geplant, aber im Juli 1914 war der österreichischen Sozialdemokratie klar, dass der Kongress wegen der drohenden Kriegsgefahr nicht in Wien durchgeführt werden konnte. Die Kongressberichte waren schon gedruckt ...

Ressource. Die Vorbereitungen für den Wiener Kongress waren aber schon weitgehend getroffen und ein Großteil der Kommissionsberichte an den Kongress und die Berichte der angeschlossenen Organisationen lagen gedruckt vor: einige in den drei offiziellen Sprachen der Internationale (Deutsch, Englisch und Französisch), andere in einer oder zwei der Sprachen.


Otto Bauer gilt heute als führender Theoretiker des Austromarxismus und prägende Figur der österreichischen Sozialdemokratie der Zwischenkriegszeit. Er hatte für die Sozialistische Internationale in Wien 1914 einen Bericht der Kommission, die sich mit der Teuerung befasst zu verfassen. Zugute gekommen dürfte diesem Bericht ein bereits 1910 von ihm in der Wiener Volksbuchhandlung erschienenes Werk sein (Die Teuerung. Eine Einführung in die Wirtschaftspolitik der Sozialdemokratie. Wien: Wiener Volksbuchhandlung 1910, 99 S.) Die vorliegende Ressource ist nicht nur ein hervorragendes wirtschaftshistorisches Werk.  Just wenige Tage vor dem ersten Weltkrieg der Druckerpresse entsprungen zeigt es uns eine Welt, die auf den Krieg wohl hinsteuern musste. Es zeigt uns einen Otto Bauer, der die wirtschaftliche Entwicklung und den Fortschritt des Kapitalismus anhand von Statistiken eigenständig interpretieren konnte (wo finden wir heute noch einen solchen Politiker), der scharf analysieren konnte und der mehr von Wirtschaft zu verstehen wusste als deren eigene Politikkaste. Und das beängstigende: So vieles daran scheint gerade heute wieder (oder noch) Gültigkeit zu haben.

Otto Bauer. Otto Bauer ( geb. Wien, am 5. September 1881, gest. Paris, am 4. Juli 1938), Sohn des wohlhabenden Textilindustriellen Philipp Bauer (1853–1913) und dessen Ehefrau "Käthe" Katharina Bauer, geborene Gerber (1862–1912), sowie Bruder von   Ida Adler (1882–1945), war seit 1900 Mitglied der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Deutschösterreichs" (SDAP) und zählte zu den Mitbegründern des kurz danach entstandenen Austromarxismus. Er studierte seit 1903 Rechtswissenschaft an der Universität Wien, wo er 1906 zum Doktor der Rechtswissenschaft (Dr. jur.) promoviert wurde. Während des Studiums lernte er   Max Adler (1873–1937), Rudolf Hilferding (1877–1941) und Karl Renner (1870–1950) kennen, mit denen er den Verein "Zukunft" als Schule für die Wiener Arbeiter gründete, die Keimzelle des Austromarxismus. Bauer war 1907 Mitbegründer, bis 1914 Schriftleiter und bis 1934 Mitherausgeber der Zeitschrift "Der Kampf. Sozialdemokratische Monatsschrift" (Wien), bis 1912 Lehrer an der sozialdemokratischen Parteischule und 1912 bis 1914 Redakteur der "Arbeiterzeitung. Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie" (Wien) sowie Lehrer an der sozialdemokratischen Arbeiterschule. Außerdem war er 1907 bis 1914 Abgeordneter zum Österreichischen Reichsrat und Fraktionssekretär der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Deutschösterreichs".


Am Ersten Weltkrieg nahm Otto Bauer als Frontoffizier teil und geriet im November 1914 in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er im September 1917 entlassen wurde. Nach Wien zurückgekehrt, war Bauer vom Oktober bis November 1918 Unterstaatssekretär des Äußeren und vom November 1918 bis Juli 1919 Staatssekretär für Äußeres; zu seinen Mitarbeitern im Ministerium zählte die Soziologin  Käthe Leichter (1895–1942). Er setzte sich für die Auflösung Österreich-Ungarns und für den Anschluss Deutsch-Österreichs an das Deutsche Reich ein, war österreichischer Verhandlungsführer in Saint-Germain-en-Laye (Île-de-France) und trat schließlich von seinem Ministerposten zurück, weil er weder den Anschluss Österreichs an Deutschland erreichen, noch die Abtrennung Südtirols und des Sudetengebiets von Österreich verhindern konnte. 1919 bis 1934 war Bauer sozialdemokratischer Abgeordneter zum Österreichischen Nationalrat und Führer der österreichischen Sozialdemokratie, obwohl er weder Partei- noch Fraktionsvorsitzender war. Von Bedeutung wurde das unter seiner Leitung verfasste Linzer Parteiprogramm der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei" von 1926.

Noch während des Aufstands im Februar 1934 zur Verteidigung der Demokratie in Österreich flüchtete Otto Bauer in die Tschechoslowakei, wo er Mitbegründer des "Auslandsbüros der österreichischen Sozialdemokraten" (ALÖS) in Brno wurde, welches der Unterstützung der nunmehr illegalen sozialistischen Bewegung in Österreich und der Aufklärung des Auslands über die österreichischen Verhältnisse diente. Er war 1934 bis 1938 Redaktionsleiter der "Arbeiterzeitung. Organ der österreichischen Sozialisten" (Brünn [Brno]) und Herausgeber der Zeitschrift "Der Kampf. Sozialistische Revue" (Prag).

Im Mai 1938 emigrierte Otto Bauer nach Paris, wo er an der Konstituierung der "Auslandsvertretung der österreichischen Sozialisten" (AVÖS) mitwirkte und Herausgeber der Zeitschrift "Der sozialistische Kampf / La Lutte socialiste. Journal antihitlérien" (Paris) wurde.

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