Donnerstag, 19. Mai 2022

[ #Digitalisat ] Beiträge zu einer kritischen Geschichte Vorarlbergs


Ein ganz besonderer Glücksfall für Hittisau war die Erbschaft von der Familie des Josef Ritter von Bergmann. 

Dieser hatte zwar fünf Kinder, die alle aber "ledigen Standes" blieben und keine Nachkommen hatten. Sie vermachten einen Großteil ihres Vermögens der Gemeinde Hittisau für wohltätige Zwecke. Das ganze Erbe wurde aber erst nach dem Tod des letzten aller Geschwister ausbezahlt und dies war Johanna von Bergmann, die 1910 verstarb. Das Erbe kam 1911 in den Besitz der Gemeinde Hittisau. Nun konnte das große und schöne Hotel Dorner als Versorgungshaus bar und ohne jede Belastung der Gemeinde bezahlt werden.
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 [ #FREIHANDbuch ]

Dienstag, 17. Mai 2022

[ #eLexika ] Sprachführer Deutsch – Ukrainisch – Russisch


Mit Basisvokabular und Kurzgrammatik: Sprachführer Deutsch – Ukrainisch – Russisch

Ursprünglich sollte dieser Sprachführer das Interesse an der Kultur und Geschichte der Ukraine in Deutschland wecken und eine Hilfestellung darstellen, sich in der Ukraine in alltäglichen Situationen zurechtzufinden. Nun hat der Sprachführer eine traurige neue Funktion erhalten. Wir hoffen aber, dass er für Geflüchtete und deren deutschsprachige Helferinnen und Helfer ein erstes Hilfsmittel der Verständigung sein kann.

Der „Sprachführer Deutsch – Ukrainisch – Russisch“ besteht aus fünf Teilen. Im ersten Teil werden das ukrainische und das russische Alphabet vorgestellt, die phonetischen und orthographischen Besonderheiten der beiden Sprachen verdeutlicht. Der zweite Teil befasst sich mit den allgemeinen Redewendungen, Anrede- und Grußformeln, Phrasen und Floskeln, die bei Begegnung, Vorstellung, Entschuldigung, Abschied etc. gebraucht werden. Der dritte Teil enthält Sätze und Redewendungen, die konkrete Kommunikationssituationen wie „Reise“, „Pass- und Zollkontrolle“, „Hotel“, „Restaurant“, „Orientierung“, „Geschäftskontakte“ usw. widerspiegeln. Im vierten und fünften Teil werden das allgemeine, alltagsbezogene Vokabular und eine Kurzgrammatik der beiden Sprachen im Vergleich vorgestellt. Alle mehrsilbigen Wörter sind mit Betonungszeichen versehen, für die Wiedergabe der Aussprache der allgemeinen Redewendungen wird die deutsche Umschrift benutzt.

Falls Sie die gedruckte Form bevorzugen, können Sie diese für 19,80 Euro zzgl. Porto bestellen.


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Donnerstag, 12. Mai 2022

[ #eText ] Das Werden der Österreichischen Nationalbank


Die Geschichte vom Anfang und "Ende".

Als integraler Bestandteil des Eurosystems besteht eine wesentliche Aufgabe der Österreichischen Nationalbank (OeNB) in der operativen Umsetzung der Geldpolitik in Österreich.  Das war nicht immer "nur" so.

Ein Anfang. Der Gründung der Nationalbank war fast ein halbes Jahrhundert an Experimenten der Habsburger mit der Emission von Papiergeld vorangegangen. Schon im 18. Jahrhundert war die Ausgabe von Banknoten einem Institut übertragen worden, in das die Geschäftswelt gerade deshalb Vertrauen hatte, weil die Staatsführung keinen direkten Zugriff auf dessen Gebarung hatte. Die erste Ausgabe von sogenannten „Bancozetteln“ erfolgte schließlich 1762 durch die bereits 1705 gegründete Wiener Stadtbank.

  • 1816–1818 Zeit der Gründung und des Provisoriums
  • 1818-1878 Die privilegierte oesterreichische National-Bank
  • 1878-1922 Die Oesterreichisch-ungarische Bank
  • 1922-1938 Die Oesterreichische Nationalbank in der Ersten Republik
  • 1938-1945 Die Notenbank im Dritten Reich
  • 1945-1998 Die Oesterreichische Nationalbank in der Zweiten Republik
  • seit 1999 Die Oesterreichische Nationalbank als Teil des Europäischen Systems der Zentralbanken

Ein Ende. Der Eintritt Österreichs in die dritte Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion hat die Rahmenbedingungen für die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) grundlegend verändert. Mit der Einführung des Euro als Buchgeld am 1. Jänner 1999 und der damit verbundenen geldpolitischen Architektur sind die Rollen der beteiligten europäischen Zentralbanken neu definiert worden. Maßgeblich sind nunmehr die rechtlichen Bestimmungen des Vertrages über die Europäische Union (EUV) und des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV).


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Dienstag, 10. Mai 2022

[ #FreeBook ] Die unvollendete Demokratie



Zwar hat die Anzahl demokratischer Staaten Ende des 20.Jahrhunderts scheinbar unaufhaltbar zugenommen, doch nun geht sie zurück. Stattdessen wachsen vielerorts rechtspopulistische Bewegungen, und die Zahl der Fassadendemokratien, autoritären Entwicklungsstaaten und Diktaturen nimmt zu. 

Die Gründe für die Gefährdung der Demokratie sind vielfältig. Der aus dem Griechischen übernommene Begriff bedeutet wörtlich "Volks-Regieren", doch davon sind wir heute weit entfernt – auch in Ländern mit Wahldemokratien. Heute scheint der Bevölkerung die Macht auszugehen: Viele fühlen sich machtlos. Sie trauen Politikern und Parteien nicht mehr. Sie schmollen und grollen. Wir erleben eine tief greifende Resonanzstörung zwischen Regierten und Regierenden. Sie grassiert weltweit und droht demokratische Errungenschaften zu zerstören.

Demokratie setzt Gleichheit voraus und strebt Gleichheit an, aber noch nie gab es so schreiende Ungleichheit und Ungerechtigkeit auf der Erde wie heute.


[ #FREIHANDbuch ] ⇒ 

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt:

Auftakt
Die bedrohte Demokratie 7

Kapitel 1
Leitmelodie: Demokratie ist ein Klangkörper 9

Kapitel 2
Das Konzert der Misstöne oder die Krise der Demokratie 23

Kapitel 3
Loblied auf die Spezies Homo sapiens – unser Menschenbild 37

Kapitel 4
Mehr Resonanz durch Beteiligung: ein historischer Rückblick 43

Kapitel 5
Aufspielmöglichkeiten für die Konzerte der Selbstregierung 49

Schlussakkord
Die Unvollendete 101
Was will Mehr Demokratie e.V.? 105
Über die Autorin 107
Anmerkungen 108

Montag, 9. Mai 2022

[ #eText ] Der Liberalismus im nicht-urbanen Vorarlberg (1830 - 1914) - Free eBook


Der Kampf zwischen Liberalismus und seinem ultramontanen Widerpart in Form eines christlichsozialen Klerikalismus bestimmte Vorarlbergs Politik seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert noch bis in das ausgehende 20. Jahrhundert. 

Die sichtbaren Zeichen in Form von Zensur und Bevormundung sind erst mit der Unkontrollierbarkeit der digitalen Medien verschwunden. Die ultramontane Reform- und Lernverweigerung in der Politik löst sich hingegen nur zäh, zäher als unter den Klerikern selber.
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[ #eLexika ] Reimlexika und Reimmaschinen


Der Reim ist im weiteren Sinne eine Verbindung von Wörtern mit ähnlichem Klang. Im engeren Sinne ist der Reim der Gleichklang eines betonten Vokals und der ihm folgenden Laute.

Hinter einem elektronischen Reimlexikon steht ein Computer, der prinzipiell keine Ahnung von der deutschen Sprache und der Aussprache eines Begriffs hat. Technisch ist das anders (zumindest für ein Hobby-Projekt) fast nicht möglich, da sich bei über einer Million Begriffen in der Datenbank niemand hinsetzen und die Reime von Hand bestimmen kann.

Aus diesem Grund geht das elektronische Reimlexikon (weitestgehend) rein nach der Schreibweise und forstet eine vorgegebene Wortliste nach der gewünschten Endung durch. Dadurch kann es jedoch zu falschen bzw. unerwünschten Begriffen oder zu einer unvollständigen Trefferliste kommen, z.B. weil:
  • die Begriffe anders ausgesprochen als geschrieben werden (z.B. bei Gehör und Friseur)
  • ähnlich klingende Begriffe unterschiedlich geschrieben werden (z.B. Schule und Suhle)
  • der Computer den Sinn hinter einem Wort nicht kennt und dadurch Ableitungen filtert, die eigentlich keine sind (z.B. Pferde und Blumentopferde)

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Samstag, 7. Mai 2022

[ #eText ] Vögel in den Alpen

 

Die Alpen mit ihrer einzigartigen Natur- und Kulturgeschichte sind eines der auffälligsten Elemente der europäischen Geografie.
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Freitag, 6. Mai 2022

[ #Digitalisat ] Otto Bauer - Die Teuerung (deutsch, englisch, französisch,1914)


(FreE-Book) Der X. Internationale Sozialistische Kongress in Wien war für die Tage vom 23. bis 29. August 1914 geplant, aber im Juli 1914 war der österreichischen Sozialdemokratie klar, dass der Kongress wegen der drohenden Kriegsgefahr nicht in Wien durchgeführt werden konnte. Die Kongressberichte waren schon gedruckt ...

Ressource. Die Vorbereitungen für den Wiener Kongress waren aber schon weitgehend getroffen und ein Großteil der Kommissionsberichte an den Kongress und die Berichte der angeschlossenen Organisationen lagen gedruckt vor: einige in den drei offiziellen Sprachen der Internationale (Deutsch, Englisch und Französisch), andere in einer oder zwei der Sprachen.


Otto Bauer gilt heute als führender Theoretiker des Austromarxismus und prägende Figur der österreichischen Sozialdemokratie der Zwischenkriegszeit. Er hatte für die Sozialistische Internationale in Wien 1914 einen Bericht der Kommission, die sich mit der Teuerung befasst zu verfassen. Zugute gekommen dürfte diesem Bericht ein bereits 1910 von ihm in der Wiener Volksbuchhandlung erschienenes Werk sein (Die Teuerung. Eine Einführung in die Wirtschaftspolitik der Sozialdemokratie. Wien: Wiener Volksbuchhandlung 1910, 99 S.) Die vorliegende Ressource ist nicht nur ein hervorragendes wirtschaftshistorisches Werk.  Just wenige Tage vor dem ersten Weltkrieg der Druckerpresse entsprungen zeigt es uns eine Welt, die auf den Krieg wohl hinsteuern musste. Es zeigt uns einen Otto Bauer, der die wirtschaftliche Entwicklung und den Fortschritt des Kapitalismus anhand von Statistiken eigenständig interpretieren konnte (wo finden wir heute noch einen solchen Politiker), der scharf analysieren konnte und der mehr von Wirtschaft zu verstehen wusste als deren eigene Politikkaste. Und das beängstigende: So vieles daran scheint gerade heute wieder (oder noch) Gültigkeit zu haben.

Otto Bauer. Otto Bauer ( geb. Wien, am 5. September 1881, gest. Paris, am 4. Juli 1938), Sohn des wohlhabenden Textilindustriellen Philipp Bauer (1853–1913) und dessen Ehefrau "Käthe" Katharina Bauer, geborene Gerber (1862–1912), sowie Bruder von   Ida Adler (1882–1945), war seit 1900 Mitglied der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Deutschösterreichs" (SDAP) und zählte zu den Mitbegründern des kurz danach entstandenen Austromarxismus. Er studierte seit 1903 Rechtswissenschaft an der Universität Wien, wo er 1906 zum Doktor der Rechtswissenschaft (Dr. jur.) promoviert wurde. Während des Studiums lernte er   Max Adler (1873–1937), Rudolf Hilferding (1877–1941) und Karl Renner (1870–1950) kennen, mit denen er den Verein "Zukunft" als Schule für die Wiener Arbeiter gründete, die Keimzelle des Austromarxismus. Bauer war 1907 Mitbegründer, bis 1914 Schriftleiter und bis 1934 Mitherausgeber der Zeitschrift "Der Kampf. Sozialdemokratische Monatsschrift" (Wien), bis 1912 Lehrer an der sozialdemokratischen Parteischule und 1912 bis 1914 Redakteur der "Arbeiterzeitung. Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie" (Wien) sowie Lehrer an der sozialdemokratischen Arbeiterschule. Außerdem war er 1907 bis 1914 Abgeordneter zum Österreichischen Reichsrat und Fraktionssekretär der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Deutschösterreichs".

Am Ersten Weltkrieg nahm Otto Bauer als Frontoffizier teil und geriet im November 1914 in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er im September 1917 entlassen wurde. Nach Wien zurückgekehrt, war Bauer vom Oktober bis November 1918 Unterstaatssekretär des Äußeren und vom November 1918 bis Juli 1919 Staatssekretär für Äußeres; zu seinen Mitarbeitern im Ministerium zählte die Soziologin  Käthe Leichter (1895–1942). Er setzte sich für die Auflösung Österreich-Ungarns und für den Anschluss Deutsch-Österreichs an das Deutsche Reich ein, war österreichischer Verhandlungsführer in Saint-Germain-en-Laye (Île-de-France) und trat schließlich von seinem Ministerposten zurück, weil er weder den Anschluss Österreichs an Deutschland erreichen, noch die Abtrennung Südtirols und des Sudetengebiets von Österreich verhindern konnte. 1919 bis 1934 war Bauer sozialdemokratischer Abgeordneter zum Österreichischen Nationalrat und Führer der österreichischen Sozialdemokratie, obwohl er weder Partei- noch Fraktionsvorsitzender war. Von Bedeutung wurde das unter seiner Leitung verfasste Linzer Parteiprogramm der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei" von 1926.

Noch während des Aufstands im Februar 1934 zur Verteidigung der Demokratie in Österreich flüchtete Otto Bauer in die Tschechoslowakei, wo er Mitbegründer des "Auslandsbüros der österreichischen Sozialdemokraten" (ALÖS) in Brno wurde, welches der Unterstützung der nunmehr illegalen sozialistischen Bewegung in Österreich und der Aufklärung des Auslands über die österreichischen Verhältnisse diente. Er war 1934 bis 1938 Redaktionsleiter der "Arbeiterzeitung. Organ der österreichischen Sozialisten" (Brünn [Brno]) und Herausgeber der Zeitschrift "Der Kampf. Sozialistische Revue" (Prag).

Im Mai 1938 emigrierte Otto Bauer nach Paris, wo er an der Konstituierung der "Auslandsvertretung der österreichischen Sozialisten" (AVÖS) mitwirkte und Herausgeber der Zeitschrift "Der sozialistische Kampf / La Lutte socialiste. Journal antihitlérien" (Paris) wurde.


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[ #eLexika ] Wasserwerk Wasser Glossar


Die Website www.wasserwerk.at bietet als "Glossar" ein umfangreiches Lexikon zum Nachschlagen online an. 

Warum? Das wertvolle Nass selbst, das Physiker und Biochemiker immer noch erstaunen kann, würde einen solchen Schritt rechtfertigen, es ist aber nur Teil der Antwort.

Die österreichische Trinkwasserwirtschaft setzt mit der Wasserwerk-Homepage auf Transparenz, die manchmal allerdings an gewisse Grenzen stößt. Die Komplexität, die die riesige Wasserinfrastruktur in sich birgt, zu vermitteln ohne zu sehr zu fachsimpeln, ist keine einfache Aufgabe.


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Donnerstag, 5. Mai 2022

[ #FreeBook ] Das kalte Herz von Wilhelm Hauff- Hörspiel als mp3


Das kalte Herz ist mehr als "nur ein Märchen" aus dem schwäbischen Schwarzwald.

Das kalte Herz. Die Geschichte spielt in Schwaben im Schwarzwald. Der Schwarzwald ist ein Gebirgszug im Südwesten Deutschlands mit vielen Bäumen und Tannen. Der Dichter Wilhelm Hauff uterscheidet in dieser Story zwischen dem badischen und dem württembergischen Teil des nördlichen Schwarzwalds. Sehnsüchtig träumt der arme Köhler Peter von einem Leben in Ansehen und Reichtum. Schließlich bittet er zwei Waldgeister, ihm seine Wünsche zu erfüllen. Die Gaben des ersten Geistes verspielt Peter jedoch schnell. Der zweite aber stellt ihm größeren Reichtum in Aussicht. Unter einer Bedingung: Peter soll ihm sein Herz im Austausch gegen ein Herz aus Stein verpfänden. Seines sorgenvollen Herzens müde, willigt Peter in den Handel ein, ohne zu ahnen, dass damit sein Unglück erst beginnt.



Wilhelm Hauff (*29.11.1802-†18.11.1827). Wilhelm Hauff wurde am 29. November 1802 in Stuttgart geboren. Er studierte zunächst Theologie und Philosophie in Tübingen, arbeitete dann als Hauslehrer. Nach Reisen durch Frankreich, die Niederlande und Norddeutschland wurde Hauff Redakteur des "Cottaschen Morgenblattes".

Seinen größten literarischen Erfolg erzielte Hauff mit dem Buch Lichtenstein (1826), mit dem er den historischen Roman in Deutschland begründete. Wirklich bekannt aber wurde er durch seine Märchen, die in drei Almanachen 1826, 1827 und 1828 erschienen, und durch seine Lieder, die sich zu Volksliedern entwickelten. Der Dichter starb - erst 24jährig - am 18. November 1827 an "Nervenfieber" (wohl Hinhautentzündung) in seiner Heimatstadt.

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Donnerstag, 28. April 2022

[ #FreeBook ] Wilhelm Busch: Zu guter Letzt

Wilhelm Busch: Zu guter Letzt

[Free eBook] Nach dem großen Erfolg seiner Bildergeschichten wollte Wilhelm Busch zeigen, dass er nicht nur ein großer Spaßmacher ist, sondern auch ernsthafte Seiten zu bieten hat.

 Er veröffentlichte eine Sammlung von Gedichten, die er in Anlehnung an Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft "Kritik des Herzens" (1874) nannte. Dieser Versuch stieß jedoch bei seinem Publikum auf Unverständnis und wurde zunächst ein Misserfolg. Erst nach dem Tode Buschs, als auf Betreiben seiner Neffen das Gesamtwerk bekannter wurde, erreichten auch seine Gedichtebände ein größeres Publikum.

Echte  Gedichte."Kritik des Herzens"  war Buschs erster Band mit quasi "echten" Gedichten, die nicht zu seinen Cartoons ähnelnden Bildergeschichten à la Max und Moritz gehörten. Ihm schlossen sich noch "Zu guter Letzt" (1904) und posthum "Schein und Sein" (1909) an. Freilich ganz kann er sich seines krarrikierenden Humors nicht entziehen, wie das Gedicht "Die Affen" aus dem Band "Zu guter Letzt" entnimmt. Dieser Band war 1904 erschien als letzte Gedichtsammlung zu seinen Lebzeiten erschienen.

Die Affen

Der Bauer sprach zu seinem Jungen:
Heut in der Stadt da wirst du gaffen.
Wir fahren hin und seh'n die Affen.

Es ist gelungen
Und um sich schief zu lachen,
Was die für Streiche machen
Und für Gesichter,
Wie rechte Bösewichter.
Sie krauen sich,
Sie zausen sich,
Sie hauen sich,
Sie lausen sich,
Beschnuppern dies, beknuppern das,
Und Keiner gönnt dem Andern was,
Und essen thun sie mit der Hand,
Und alles thun sie mit Verstand,
Und Jeder stiehlt als wie ein Rabe.
Paß auf, das siehst du heute.

Oh Vater, rief der Knabe,
Sind Affen denn auch Leute?
Der Vater sprach: Nun ja,
Nicht ganz, doch so beinah.



Schein und sein. Entstanden war das Werk überwiegend 1898-1899. 1898 war Busch mit seiner Schwester nach Mechtshausen am Harz zu seinem Neffen, dem Pfarrer Otto Nöldecke gezogen. Aus dieser Zeit stammen seine Gedichte, die zu seinen Lebzeiten in der Gedichtsammlung "Zu guter Letzt" und nach seinem Tode in "Schein und Sein" veröffentlicht werden.


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[ #eText ] Style Guides for English-language translators


Solche Richtlinien  - Style Guides - beinhalten Hilfestellungen und Tipps, was es beim korrekten Schreiben auf Englisch zu beachten gilt.

Style Guides sind also Regelwerke, die sprachliche und stilistische Konventionen für eine bestimmte Sprache festlegen. Die Regeln beinhalten allgemeine Richtlinien zur Lokalisierung und Übersetzung von Veröffentlichungen.
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