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Sonntag, 16. Juli 2023

[ #Digitalisat ] Die verbreitetsten Alpenpflanzen von Bayern, Österreich und der Schweiz


[Digitalisat] Eine historische Quelle zur Biodiversität in den Alpen.


Die Biodiversity Heritage Library (BHL) hat das Werk "Die verbreitetsten Alpenpflanzen von Bayern, Österreich und der Schweiz" - von Gustav Hegi (1876-1932) in ihrem Bestand und ist dieses Biodiversity-Dokument von ihr digitalisiert worden. Das Buch über die Pflanzen und Blumen der Alpen mit sehr schönen Abbildungen ist online lesbar und kann kostenlos herunter geladen werden.

Flip & Suche. Die Digitalisierung liegt in verschiedenen Formaten vor. Ganz bequem auch als Flip-Book, in dem man auf dem Bildschirm blättern kann, fast wie im Originalbuch. Das Werk steht bei archive.org kostenfrei zum Download bereit und kann mit der Suchfunktion (Adobe, PDF) auch sehr bequem durchsucht werden, was das zeitraubende Suchen nach dem Sachregister erspart.

Vorarlberg. In einer Reihe von Fällen wird auch Vorarlberg als Standort genannt. So etwa bei der Alpenmannstreu (Eryngium alpinum), einer äußerst seltenen, auffällig schöne Distel in Hochstaudenfluren der Alpen. So gibt es in Österreich neben den Vorarlberger Vorkommen nur noch in Kärnten weitere Bestände. Dies galt übrigens schon in dem hier digitalisierten Buch (Vorarlberg und Krain). Im Gamperdonatal bildet diese Distel in zwei Hochstaudenbeständen, zusammen mit weiteren prächtigen Arten wie der Feuerlilie, dem Türkenbund, der Alpenscharte und dem Eisenhut, bunte Fluren. Die für NATURA 2000 nominierten Flächen im Gamperdonatal decken den Hauptbestand dieses Vorkommens in Vorarlberg ab. Da die Hochstaudenfluren einen natürlichen Vegetationstyp darstellen sind derzeit keine besonderen Maßnahmen für den Erhalt dieser seltenen Vorkommen nötig. Die Flächen dürfen ohnedies nicht durch bauliche Maßnahmen beeinträchtigt werden.

Gustav Hegi (* 13. November 1876  in Rickenbach, Kanton Zürich; † 23. April 1932  in Goldbach, Gemeinde Küsnacht, Kanton Zürich) war ein Schweizer  Botaniker. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Winterthur studierte er an der Universität Zürich Botanik. Er promovierte 1900 an der Universität Zürich und war von 1902 bis 1908 Kustos am Botanischen Garten München. Er habilitierte sich 1905 in München. Von 1910 bis 1926 war er außerordentlicher Professor für Botanik an der Universität München sowie Schweizer Konsul von 1910 bis 1920 bzw. Generalkonsul von 1920 bis 1926 in München.

Biodiversity Heritage Library (BHL), ist ein Kooperationsprojekt von:
    * American Museum of Natural History (New York, NY)
    * The Field Museum (Chicago, IL)
    * Harvard University Botany Libraries (Cambridge, MA)
    * Harvard University, Ernst Mayr Library of the Museum of Comparative Zoology (Cambridge, MA)
    * Marine Biological Laboratory / Woods Hole Oceanographic Institution (Woods Hole, MA)
    * Missouri Botanical Garden (St. Louis, MO)
    * Natural History Museum (London, UK)
    * The New York Botanical Garden (New York, NY)
    * Royal Botanic Gardens, Kew (Richmond, UK)
    * Smithsonian Institution Libraries (Washington, DC)

Diese zehn wichtigem Bibliotheken, Naturhistorischer Museen, Botanischer Bibliotheken und Forschungsinstitutionen haben sich zusammengefunden, um das Biodiversity Heritage Library Project zu begründen. Die Gruppe entwickelt eine Strategie und einen Umsetzungsplan, um die publizierte einschlägige Literatur zur Biodiversität, die in ihren Sammlungen vorhanden ist, zu digitalisieren. Diese Literatur wird weltweit zugänglich sein.

BHL-Europe. Biodiversity Heritage Library for Europe (BHL-Europe) ist ein EU-Projekt zur Koordinierung von Digitalisierung von Literatur zum Thema Artenvielfalt/Biodiversität. BHL-Europe wurde im Mai 2009 in Berlin ins Leben gerufen und versteht sich als europäisches Partnerprojekt der Biodiversity Heritage Library (BHL).


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Sonntag, 12. März 2023

[ #eText ] Heimische, standortgerechte Bäume und Sträucher





[PDF] Eine 33seitige, auch als PDF erhältliche Broschüre ("Merkblatt") aus dem Amt der Vorarlberger Landesregierung informiert darüber.

Anlass für dieses "Merkblatt" ist die Zunahme von Zucht- und Gartenformen von Gehölzen im Uferschutzbereich und in Gärten. Die Verwendung von heimischen, standortgemäßen Arten ist ein Beitrag zum Natur- und Umweltschutz und steigert die Artenvielfalt.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!   

 

 
 [ #FREIHANDbuch ]⇒ 

Donnerstag, 22. September 2022

[ #FreeBook ] Kultur-Pflanzen-Vielfalt: Entstehung und Gefährdung, Fallbeispiele aus Österreich


[Free eBook/PDF] Vor mindestens 10.000 Jahren begann der Mensch, Kulturpflanzenvielfalt zu entwickeln, indem er die Evolution der genutzten Pflanzen beeinflusste.

Die Evolution der Kulturpflanzen ist das Ergebnis des Zusammenspiels zweier Prozesse: Variabilität entsteht durch spontane, natürlich auftretende, sehr seltene Veränderungen im Erbgut von Pflanzen (Mutationen). Die natürliche Auslese schränkt die so entstandene Vielfalt wieder ein: Damit neue Spielformen dauerhaft erhalten bleiben, müssen sie sich unter den gegebenen Lebensbedingungen durchsetzen können – sonst sterben sie bald wieder ab oder können sich nicht ausreichend vermehren.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!


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Sonntag, 11. September 2022

[ #FreeBook ] Kleines Handbuch der Gemüsekunde


Anbauhinweise, Inhaltsstoffe und deren Wirkung, Verarbeitung und Lagerung von Gemüse.

Dieses kostenlose (und ausgedruckt auch handliche) eBook versucht, zu jeder Kultur auf "GemüseSelbstErnte-Flächen" eine Warenkunde zusammenzustellen. So findet man auf einen Blick alles zu einer Gemüseart: von Anbauhinweisen über Inhaltsstoffe des Gemüses und deren Wirkung bis hin zur Verarbeitung und Lagerung.

Kulturen. Im ersten Teil sind einige allgemeine Aspekte des Anbaus, der Inhaltsstoffe und der Verarbeitung behandelt. Im zweiten Teil werden die einzelnen Kulturen behandelt. Sie sind ohne Rücksicht auf ihre Pflanzenfamilienzugehörigkeit alphabetisch geordnet, so dass man schnell jedes Gemüse finden kann. Außer einigen Anbauhinweisen werden dort die pflanzenbaulichen Aspekte sowie die Besonderheiten in der Pflege und Ernte jeder Kultur beschrieben.

Zeitleiste. In einer Zeitleiste kann man auf einen Blick die zeitlichen Möglichkeiten der Aussaat, Pflanzung und Ernte jeder Gemüseart erkennen. Diese Angaben berücksichtigen immer die zeitlichen Vorgaben durch das Konzept der GemüseSelbstErnte.
       
Ernährungswissenschaft und Kochkünste. Danach folgt der ernährungsphysiologische Teil mit den Inhaltsstoffen der Gemüsearten. Zum Schluss wird auf die Verarbeitung des Gemüses sowie verschiedene Konservierungsmethoden eingegangen. Auch hierzu finden sich einige allgemeine Hinweise in Kapitel 1. Als Anregung gibt es zu jedem Gemüse außerdem ein bis drei Rezepte. Die Rezeptmengen sind immer für vier Personen bemessen, z. T. können auch die Gemüsearten in den Rezepten ausgetauscht werden.

Verbraucheraufklärung. Dieses knapp 100 DIN-A5-Seiten umfassende Buch ist 2003 während der Beschäftigung des Autos an der Universität Kassel in Zusammenarbeit der drei Fachgebiete Ökologischer Land- und Pflanzenbau, Ökologische Lebensmittelqualität und Ernährungskultur und Agrar- und Lebensmittelmarketing entstanden. Es wurde innerhalb eines vom BMVEL geförderten Drittmittelprojekts für Teilnehmer einer Studie entwickelt. Dabei sollte u.a. der Wissentransfer durch bestimmte Methoden der Verbraucheraufklärung und deren Einfluss auf das Ernährungsverhalten gemessen werden.


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Donnerstag, 28. Juli 2022

[ #Digitalisat ] Die Pflanzenwelt am Mittelmeer: Flora Graeca


Flora Graeca ist das erste umfassende Werk über die Pflanzenwelt Griechenlands. 

Zwischen 1806 und 1840 erschien in England die zehnbändige “Flora Graeca”, die als das schönste und teuerste je gedruckte botanische Buch gilt. Darüber hinaus ist es eines der seltensten Werke: Es wurden nur 25 Exemplare produziert.

Von der ersten Auflage sind nur ca. 25 Exemplare ausgeliefert worden. Sie enthält 966 handkolorierte Tafeln. Der Verkaufspreis der Erstauflage von ca. 250 £ lag deutlich unter dem Herstellungspreis von ca. 620 £. Das Defizit wurde durch eine Stiftung von John Sibthorp getragen. Die zweite Auflage erschien in einem Umfang von ca. 40 Exemplaren. Von beiden Auflagen sind nur wenige Exemplare weltweit in Bibliotheken erhalten geblieben. In Deutschland gibt es nur ein vollständig erhaltenes Exemplar der ersten Auflage, das sich in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt befindet.

Zeichner. Das zehnbändige Werk ist entstanden auf der Grundlage der Zeichnungen des österreichischen Zeichners Ferdinand Lucas Bauer. Ferdinand Lucas Bauer (* 20. Jänner 1760 in Feldsberg, Niederösterreich; † 17. März 1826 in Hietzing bei Wien) hat knapp 1.000 Bleistiftskizzen während einer Forschungsreise vom März 1786 bis Dezember 1787 nach dem östlichen Teil des Mittelmeeres unter der Leitung des englischen Botanikers John Sibthorp (1758–1796) erstellt. Nach der Expedition fertigte er in fünfjähriger Arbeit 966 Aquarelle an. Die Farbtafeln wurden mit Kupferstichplatten gedruckt, die auf der Grundlage der Aquarelle angefertigt worden waren. Die Drucke wurden anschließend handkoloriert.


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Donnerstag, 9. Juni 2022

[ #eLexika ] Botanik Online-Lexikon - Text- und Bilddatenbank


[eLexika] Nicht nur für Botaniker ist dieses Online-Nachschlagewerk eine Fundgrube.

Online-Text-Datenbank. Nicht nur für Botaniker ist dieses Online-Nachschlagewerk eine Fundgrube. Wer wissen will, ob Pflanzen, Beeren oder Früchte (un-)giftig sind, hat hier alle Infos zur Verfügung: Eine Bilder-Datenbank mit über 8000 Pflanzenfotos, mehr als 3400 Arten, Varianten, Sorten und Hybriden sowie eine Text-Datenbank mit über 7300 Datensätzen!

In der Film-Datenbank kann man themenbezogene Pflanzenfilme und kurze Pflanzenportraits, alle kommentiert, ansehen. Hier gibt es auch viele Infos und Fotos über Giftpflanzen sowie eine Datenbank zum Vergleich giftiger und ungiftiger Beeren und Früchte. Informationen zu Pflanzen, die für Tiere giftig sind, sind in die Giftpflanzentexte integriert und auf separaten Datenbanken abrufbar.


 [ #FREIHANDbuch ]⇒ 
  • Botanikus
  • [Google Search] ⇒ Botanik Online-Lexikon
  • Nütze auch diesen oben stehenden Link „Google Search ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link oder im Falle einer Verwaisung einen neueren und aktuelleren. Fast immer aber hilft er auch für zusätzliche Infos!
  • TIPP: Das ⇒ #Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.
  • Beachte dort auch weitere Informationen zum Thema unter "Nachschlagen A-Z".
  • 9.6.22 [Letzte Aktualisierung, online seit 29.8.10]

Sonntag, 7. April 2019

[ #eText ] Pflanzenproduktion im Wandel – Wandel im Pflanzenschutz

[Free eBook]  Im Laufe der Jahrhunderte hat die Landwirtschaft immer wieder entscheidende Impulse und Veränderungen erfahren.

Die Einführung des Fruchtwechsels oder der Mineraldüngung haben den Wandel in der Pflanzenproduktion in der Vergangenheit gekennzeichnet. Im 20. Jahrhundert hat der technische und biologische Fortschritt in der Agrarwirtschaft einen bis dahin kaum denkbaren Produktivitätszuwachs ermöglicht. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind es vor allem globale Einflussfaktoren, die dabei ursächlich von Bedeutung sind. Diese Einflüsse schlagen auch auf den Pflanzenschutz durch, der sich dem Wandel stellen muss
.
In dieser ersten Ausgabe von „Spektrum Phytomedizin“, der Schriftenreihe der Deutschen Phytomedizinische Gesellschaft e.V. (DPG), zeigen kompetente Autoren mit ihren Beiträgen das komplexe Wirkungsgefüge auf, welches den aktuellen Wandel in der Pflanzenproduktion bestimmt und versuchen, Antworten zu geben, wie der Pflanzenschutz den neuen Herausforderungen gerecht werden kann.


 [ #FREIHANDbuch ]

Ein schneller Blick in das Inhaltsverzeichnis: 

Inhaltsverzeichnis 3
Vorwort 4
Globale Agrarmärkte und lokale Produktionssysteme
B Brümmer 6
Anpassung der Pflanzenproduktion an den steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln und Energierohstoffen
A Vetter 16
Pflanzenproduktion bei steigenden Qualitätsanforderungen
E Pawelzik, L Theuvsen 32
Pflanzenproduktion und Biodiversität – Miteinander oder Gegensatz?
H-H Steinmann, B Gerowitt 45
Langfristige Trends und Anpassung der Anbausysteme an den Klimawandel
O Christen 57
Anpassungen der speziellen Intensität der Bodennutzung an veränderte
Rahmenbedingungen für die Pflanzenproduktion
F Kuhlmann 65
Verändertes Auftreten von Krankheiten und Schädlingen durch Klimaschwankungen
A von Tiedemann, B Ulber .79
Pflanzenzüchterische Möglichkeiten der Anpassung von Nutzpflanzen an zukünftige
Produktionsbedingungen
F Ordon 80
Innovative Perspektiven durch Biotechnologie – Einsatz gentechnischer Methoden zur
Verbesserung der Kulturpflanzenresistenz
D Stahl, K Schmidt, R Nehls, J Moeser, M Varrelmann, D Scheel ....103
Resistenzmanagement zur Erhaltung der Wirksamkeit von Pflanzenschutzmitteln in der
Praxis - am Beispiel der Fungizide
A Mehl, K Stenzel 122
Innovationen in der Applikationstechnik
H Ganzelmeier, H Nordmeyer 138
Ökonomischer und gezielter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
E Jörg, M Bartels 150