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Montag, 12. Juni 2023

[ #eLexika ] Kulturglossar: Ein Vademecum durch den Kulturdschungel für Interkulturalisten


[Nachschlagewerk] Von "A" wie Access and Benefit Sharing bis "Z" wie Zusammenarbeit, internationale. Das Online-Glossar ist die Fortschreibung eines schriftlichen Glossars, das 2005 in einer gemeinsamen Publikation vom Fach Ethnologie der Universität Trier, der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH in Eschborn und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in Bern herausgegeben wurde. Diese schriftliche, im Januar 2005 abgeschlossene Fassung ist als Buch in Restexemplaren über die GTZ erhältlich und als pdf-Datei im Internet einzusehen und frei herunter zu laden. Im Vergleich zum Buch sind in der von der DEZA geförderten Internetseite etliche weitere Begriffe dazu gekommen. Auch wird der Begriffsapparat in regelmäßigen Abständen erweitert, einzelne Begriffe werden ergänzt und Internetlinks soweit möglich aktualisiert.

Begriffsdefinitionen an der Schnittstelle von Kultur und Entwicklung:
  • in der Entwicklungszusammenarbeit
  • in der auswärtigen Kulturpolitik
  • im interkulturellen Trainings- und Beratungssektor
  • in der internationalen Kulturinstituts- oder Stiftungsarbeit
  • in der entwicklungsbezogenen Forschung ...?
Das Glossar baut sich um Begrifflichkeiten herum auf, die im engeren Feld der Entwicklungszusammenarbeit und im weiteren Feld der Internationalen Zusammenarbeit und Kommunikation einen Zusammenhang mit Kultur aufweisen. Der Umfang der Worterklärung variiert dabei mit der Bedeutung und der Erklärungsbedürftigkeit des Begriffs in diesem Kontext.

Das Kulturglossar:
  • wächst beständig
  • ist fachübergreifend angelegt
  • ist wissenschaftlich, praxisbezogen und aktuell zugleich
  • bietet einen Kompass, um im Begriffsdschungel von Kultur und Entwicklung den Überblick zu behalten
Das Glossar spricht Vertreter von Auswärtiger Kulturpolitik, Kulturinstituten und politischen Stiftungen ebenso an, wie VertreterInnen interkultureller Weiterbildung oder wissenschaftlicher Forschungs- und Beratungseinrichtungen.

Auch Studierenden, die sich im Feld interkultureller Beziehungen kundig machen, kann es dabei behilflich sein, im Dschungel der Fachbegriffe nicht verloren zu gehen und vor allem, gemäß des interdisziplinären Anspruchs des Glossars, einen fächerübergreifenden Blick zu behalten. Je nach fachlicher Couleur wird Ihnen der eine oder andere Begriff noch fehlen. Manche Definition bleibt an der Oberfläche oder erscheint fachlich nicht ausgewogen. Auch bin ich mir nicht sicher, ob mir das Wandeln auf dem Grat zwischen Allgemeinverständlichkeit und Wissenschaftlichkeit immer gelungen ist. Insgesamt betrachtet, sollte das Glossar einen Fundus an kulturrelevanten Definitionen bereitstellen, mit denen sich in und vor allem zwischen unterschiedlichen Arbeitskontexten arbeiten und auf die sich aufbauen lässt.


 [ #FREIHANDbuch ]⇒ 
  • Das Kulturglossar
  • [Google Search] ⇒ Das Kulturglossar
  • Nütze auch diesen obenstehenden Link „[Google Search] . Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link oder im Falle einer Verwaisung einen neueren und aktuelleren. Fast immer aber hilft er auch für zusätzliche oder aktuellere Infos!

  • TIPP: Das ⇒ #Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.
  • Beachte dort auch weitere Informationen zum Thema unter "Nachschlagen A-Z".
  • 12.6.23 [Letzte Aktualisierung, online seit 20.6.11]

Freitag, 29. Juli 2022

[ #eLexika ] SIKART - Online-Lexikon zur Kunst in der Schweiz


Das sagenhafte Online-Lexikon wird in vier Sprachen geführt: Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch.

Das SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz ist ein redaktionell betreutes, täglich aktualisiertes und reich illustriertes Online-Informationssystem von SIK-ISEA zur historischen und zeitgenössischen Kunst in der Schweiz.

SIKART bietet kombinierte Abfragemöglichkeiten zu KünstlerInnen, Werken, Ausstellungen, Literatur und Auszeichnungen. Heute umfasst SIKART 16.000 Einträge zu aktuellen und historischen Kunstschaffenden mit 1.600 ausführlichen biografischen Artikeln.

Die wissenschaftliche Redaktion von SIKART erarbeitet regelmässig neue Artikel. Bei historischen Künstlerinnen und Künstlern orientiert sie sich vor allem an neuen Forschungsresultaten. Bei den zeitgenössischen Kunstschaffenden wird die Rezeption im Kunstbetrieb gespiegelt.

Werkverzeichnisse online. Gleichzeitig sind über diese Seite die Werkverzeichnisse zugänglich welche das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) seit 2007 kontinuierlich als elektronische Werkverzeichnisse und Catalogues raisonnés publiziert. Einige dieser Angebote wie «Disler online» oder «Hodler online» begleiten gesonderte Printpublikationen des Instituts, andere wie «Aeppli online» und «Aloïse online» sind rein elektronische Publikationen und entstanden mit Kooperationspartnern.

Allen elektronischen Werkverzeichnissen von SIK-ISEA ist gemeinsam, dass sie vielfältig kombinierbare Recherchemöglichkeiten anbieten und dank innovativer Technologie das Œuvre der Kunstschaffenden in neuem Licht präsentieren. Angereichert werden die elektronischen Werkverzeichnisse mit digitalen Dokumenten sowie mit Video- und Audiofiles. Weitere Projekte wie «Amiet online» und «Manuel online» sind in Vorbereitung.


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Samstag, 17. Juli 2021

[ #eLexika ] Opernführer Online - Das virtuelle Opernhaus


[Nachschlagewerk] Oper erscheint heute (wohl auch wie "damals") schnell als ein Phänomen für einen elitären Zirkel von "Eingeweihten", als "Hochkultur" oder gar überholte Kulturepisode.  Von der Faszination Oper berichtet eine schweizerische Site mit Komponisten und Kompositionen, Inhaltsangaben, Libretti, Besetzungsangaben, Kritiken und Midi- und MP3-Dateien und Musiknoten zu bekannten Opern.

Opernsprache. Bis zur Mitte der 1960er Jahre wurden Opern zumeist in der jeweiligen Landessprache des Aufführungsortes aufgeführt. So wurden Verdi-Opern in Deutschland in deutscher Sprache und Wagner-Opern in Italien in italienischer Sprache gesungen, wie auch Radio- und Fernsehaufzeichnungen belegen. Bereits zuvor gab es jedoch Theater, die Opern in der jeweiligen Originalsprache aufführten, etwa die Metropolitan Opera in New York. Auch die Salzburger Festspiele zeigten Opern stets in der Originalsprache. Aber nicht nur die Aufführungen in Originalsprache erfordern zum Verständnis des weniger sprachgewandten Opernkunden einen Opernführer.

Definition. Als Oper (von ital. opera in musica, "musikalisches Werk") bezeichnet man seit etwa 1650 eine musikalische Gattung des Theaters, in der eine szenisch-dramatische Handlung durch Musik gestaltet wird. Zur Gesamtwirkung der Oper vereinigen sich:

* Musik (Ausführende sind hierbei Orchester, Sängerensemble und Dirigent)
* Dichtung (in Gestalt des Librettos)
* Darstellende Kunst und Schauspiel
* Ballett und Tanz
* Bühnenbild (Malerei, Plastik, Dekoration und Architektur)
* Beleuchtung und diverse Effekte
* Maske und Kostüme

Hierbei wird vor allem die Musik zum Träger der Handlung, der Stimmung und der Gefühle – im Gegensatz zur simultanen Untermalung eines Sprechstücks mit Musik (Melodram) oder der einlagenartigen musikalischen Auflockerung einer Handlung (Singspiel, Bühnenmusik).

Geschichte. Die Oper im heutigen Sinn entstand Ende des 16. Jahrhunderts in Florenz. Die Florentiner Camerata, in der die Oper entstand, war ein akademischer Gesprächskreis, in dem sich Dichter (z. B. Ottavio Rinuccini), Musiker, Philosophen, Adlige und ein Kunstmäzen – zunächst übernahm Graf Bardi diese Rolle, später Graf Corsi – zusammen fanden. Diese Humanisten versuchten, das antike Drama wiederzubeleben, in dem Gesangssolisten, Chor und Orchester beteiligt waren. Nach den Pastoraldramen des 16. Jahrhunderts wurde das Libretto gestaltet und mit den musikalischen Mitteln der Zeit in Musik gesetzt.


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Dienstag, 18. Mai 2021

[ #eLexika ] TYPOGRAPHIE - Typolexikon.de



[eLexika]  Typolexikon.de ist ein populärwissenschaftliches Projekt von Wolfgang Beinert, Berlin. Erst 2002 gegründet, entwickelte es sich zu einem oft gelesenen und zitierten Standardwerk auf dem Gebiet der Typographie. Regelmäßig kommen neue Aufsätze hinzu oder werden überarbeitet.  Weit mehr als "nur" ein Lexikon!


Typografen, Historiker, Linguisten. Zu seinem Inhalt gehören Informationen über die Schriftgeschichte (Paläographie), die Typographie, Typographen, Schriftarten, die Schriftklassifikation, über Maß- und Konstruktionssysteme, über Papierformate und anderes. Neben den Grundlagen beschreibt das Typolexikon auch aktuelle Entwicklungen. Die Artikel enthalten in der Regel weiterführende Literaturhinweise. Zahlreiche Lemmata behandeln die historische Entwicklung von Druck und Schrift, daher ist das Typolexikon auch ein geeignetes Hilfsmittel für die schriftorientierten Teildisziplinen der Historischen Hilfswissenschaften.

Es ist das umfangreichste Lexikon der westeuropäischen Typographie im Netz an. Von Absatz bis Zwiebelfisch ist alles beschrieben. Und regelmäßig kommt Neues dazu. Neben den Schriftpraktikern und "Werbemenschen" gehören auch die Historiker und Linguisten zur Zielgruppe des Lexikons.


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Sonntag, 27. November 2016

[ #eLexika ] TheaterWiki


(Nachschlagewerk) Das TheaterWiki will Informationen rund um das Theaterleben zusammenzutragen und in enzyklopädischer Form darstellen. Dazu gehören Dichter und ihre Werke, kulturhistorischer und philosophischer Hintergrund, Schauspielerpersönlichkeiten, wegweisende Inszenierungen, Bühnentechnik, Kostümgeschichte u.v.m.

Das Projekt des Wiener Odyssee-Theaters basiert vorerst auf den theaterrelevanten Daten der deutschsprachigen Wikipedia, soll aber nach und nach erweitert und vertieft werden. Das kann nur durch die Zusammenarbeit vieler begeisterter und sachkundiger Menschen gelingen. Derzeit gibt es 777Artikel und 222 Bilder in unserer Datenbank.Das Projekt basiert daher auf der Wiki-Technologie, die es jedem erlaubt, sich an der Weiterentwicklung dieser Seiten zu beteiligen, wozu auch jeder eingeladen ist.

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  • TheaterWiki
  • [Google Search] ⇒ TheaterWiki
  • Nütze auch diesen obenstehenden Link „[Google Search] . Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link oder im Falle einer Verwaisung einen neueren und aktuelleren. Fast immer aber hilft er auch für zusätzliche oder aktuellere Infos!

  • TIPP: Das ⇒ #Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.
  • Beachte dort auch weitere Informationen zum Thema unter "Nachschlagen A-Z". 
  • 7.10.21 [Letzte Aktualisierung, online seit 26.10.10]