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Sonntag, 11. September 2022

[ #FreeBook ] Kleines Handbuch der Gemüsekunde


Anbauhinweise, Inhaltsstoffe und deren Wirkung, Verarbeitung und Lagerung von Gemüse.

Dieses kostenlose (und ausgedruckt auch handliche) eBook versucht, zu jeder Kultur auf "GemüseSelbstErnte-Flächen" eine Warenkunde zusammenzustellen. So findet man auf einen Blick alles zu einer Gemüseart: von Anbauhinweisen über Inhaltsstoffe des Gemüses und deren Wirkung bis hin zur Verarbeitung und Lagerung.

Kulturen. Im ersten Teil sind einige allgemeine Aspekte des Anbaus, der Inhaltsstoffe und der Verarbeitung behandelt. Im zweiten Teil werden die einzelnen Kulturen behandelt. Sie sind ohne Rücksicht auf ihre Pflanzenfamilienzugehörigkeit alphabetisch geordnet, so dass man schnell jedes Gemüse finden kann. Außer einigen Anbauhinweisen werden dort die pflanzenbaulichen Aspekte sowie die Besonderheiten in der Pflege und Ernte jeder Kultur beschrieben.

Zeitleiste. In einer Zeitleiste kann man auf einen Blick die zeitlichen Möglichkeiten der Aussaat, Pflanzung und Ernte jeder Gemüseart erkennen. Diese Angaben berücksichtigen immer die zeitlichen Vorgaben durch das Konzept der GemüseSelbstErnte.
       
Ernährungswissenschaft und Kochkünste. Danach folgt der ernährungsphysiologische Teil mit den Inhaltsstoffen der Gemüsearten. Zum Schluss wird auf die Verarbeitung des Gemüses sowie verschiedene Konservierungsmethoden eingegangen. Auch hierzu finden sich einige allgemeine Hinweise in Kapitel 1. Als Anregung gibt es zu jedem Gemüse außerdem ein bis drei Rezepte. Die Rezeptmengen sind immer für vier Personen bemessen, z. T. können auch die Gemüsearten in den Rezepten ausgetauscht werden.

Verbraucheraufklärung. Dieses knapp 100 DIN-A5-Seiten umfassende Buch ist 2003 während der Beschäftigung des Autos an der Universität Kassel in Zusammenarbeit der drei Fachgebiete Ökologischer Land- und Pflanzenbau, Ökologische Lebensmittelqualität und Ernährungskultur und Agrar- und Lebensmittelmarketing entstanden. Es wurde innerhalb eines vom BMVEL geförderten Drittmittelprojekts für Teilnehmer einer Studie entwickelt. Dabei sollte u.a. der Wissentransfer durch bestimmte Methoden der Verbraucheraufklärung und deren Einfluss auf das Ernährungsverhalten gemessen werden.


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Montag, 25. Oktober 2021

[ #eText ] Unterstützte Kommunikation durch Körper und Maschine


Open Access. Eine konversationsanalytische Untersuchung.

In der Arbeit wird eine besondere Form der Interaktion unter erschwerten Bedingungen untersucht; die Unterstützte Kommunikation. Hierbei werden Menschen mit schweren lautsprachlichen Beeinträchtigungen mit elektronischen Kommunikationshilfen ausgestattet, die ihre fehlende Lautsprache ergänzen bzw. ersetzen sollen.

Die Arbeit untersucht mit den Mitteln der Konversationsanalyse, warum viele Menschen mit lautsprachlichen Beeinträchtigungen seltener als erwartet auf externe Hilfsmittel zurückgreifen und sich stattdessen häufig lieber auf ihre körpereigenen Ausdrucksressourcen (wie Blick, Gestik, Mimik, Vokalisation) verlassen. Anhand detaillierter Untersuchungen der interaktiven Praktiken, die zwischen Menschen mit schwerer Infantiler Cerebralparese (ICP) und ihren natürlich sprechenden Interaktionspartnern eingesetzt werden (mit oder ohne Hilfsmittel), wird ein umfassendes Bild von den Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützten Kommunikation gegeben.

Eine wichtige Rolle spielen dabei einerseits die veränderte Interaktionssituation, zu der ein Einsatz elektronischer Hilfsmittel führt, und andererseits die normativen (an der Schriftsprache orientierten) Erwartungen, die an die Anwender externer Kommunikationshilfen gestellt werden.

Dr. Ina Hörmeyer.  Die Autorin Dr. Ina Hörmeyer hat Germanistik, Philosophie und Allgemeine Sprachwissenschaft an den Universitäten Münster und Freiburg studiert. Von 2012-2014 arbeitete sie an der Universität Freiburg (Abteilung für Germanistische Linguistik) in dem Forschungsprojekt „Interaktive Bedingungen Unterstützter Kommunikation bei Menschen mit schwerer Infantiler Cerebralparese“. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Interaktion unter erschwerten Bedingungen (besonders Unterstützte Kommunikation), Konversationsanalyse und Angewandten Linguistik.

Verlag für Gesprächsforschung. Der Verlag für Gesprächsforschung ist ein Fachverlag für wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit Gesprächen beschäftigen, und für Studien zur Anwendung von solchen Forschungsergebnissen in der Praxis. Sie stammen aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Sprachwissenschaft, Soziologie, Sprechwissenschaft, Ethnographie, Psychologie und Medienwissenschaft. Gemeinsam ist diesen Untersuchungen, dass sie bei ihren Analysen Aufzeichnungen von authentischen Alltagsgesprächen verwenden.Alle Bücher sind grundsätzlich kostenlos und stehen online als PDF zur Verfügung (Open Access).

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Inhaltsverzeichnis
Einleitung 7
1 Sprachliche Interaktion 11
1.1 Allgemeine Merkmale von sprachlicher face-to-face Interaktion 11
1.2 Sprachliche Interaktion unter erschwerten Bedingungen 13
1.3 Sprachliche Interaktion unter Einsatz externer Hilfsmittel 14
2 Daten und Methode 18
2.1 Hintergrundinformationen 18
2.1.1 Infantile Cerebralparese 18
2.1.2 Dysarthrie 20
2.1.3 Elektronische Kommunikationshilfen 21
2.1.3.1 Tobii C12 22
2.1.3.2. Ecotalker 26
2.2. Datenerhebung und –verarbeitung 28
2.3 Methode: Konversationsanalyse 31
3 Auswirkungen elektronischer Kommunikationshilfen auf die face-to-face Interaktion 33
3.1 Auswirkungen auf die Fokussierte Interaktion 33
3.1.1 Fokussierte Interaktion in Gesprächen mit Menschen mit ICP 34
3.1.2 Einsatz elektronischer Kommunikationshilfen in der fokussierten
Interaktion 40
3.2 Auswirkungen auf die Sprecherrollen 52
3.2.1 Die Kommunikationshilfe als Animator 53
3.2.2 Die Rollen der Interaktionspartner 66
3.2.2.1 Der Rezipient als Helfer 66
3.2.2.2 Sprechen für und Sprechen über 76
3.3 Auswirkungen auf Temporalität und Sequentialität 92
3.3.1 Verlangsamung der Interaktion 93
3.3.2 Einschübe 102
3.3.3 Sequentielle Verschiebung 108
3.4 Auswirkungen auf den Sprecherwechsel 121
3.4.1 Das Rederecht übernehmen 122
3.4.1.1 Fremdwahl 123
3.4.1.2 Selbstwahl 129
3.4.2 Das Rederecht übergeben 137
3.5 Zusammenfassung Kapitel 3 146
4 Wahl der Interaktionsmodalität im Spannungsfeld zwischen
Verstehenssicherung und Schnelligkeit 148
4.1 Der Konflikt zwischen Verstehenssicherung und Schnelligkeit 148
4. 1.1 Verstehenssicherung als Motivation für die Wahl der Interaktionsmodalität 149
4.1.2 Schnelligkeit als Motivation für die Wahl der Interaktionsmodalität 157
4.1.2.1 Explizite Strategien 159
4.1.2.2 Implizite Strategien 162
4.1.3 Eine interaktionale Lösungsstrategie: Das Ökonomieprinzip 168
4.2 Die Anwendung des Ökonomieprinzips bei der Bewältigung verschiedener
kommunikativer Aufgaben 169
4.2.1 Die Anwendung des Ökonomieprinzips auf verschiedene sprachliche
Handlungen 169
4.2.1.1 Responsive Handlungen 170
4.2.1.1.1 Antworten auf W-Fragen 171
4.2.1.1.2 Antworten auf Entscheidungsfragen 180
4.2.1.2 Initiative Handlungen 189
4.2.1.2.1 Fragen stellen 190
4.2.1.2.2 Neuigkeiten erzählen 208
4.2.2 Die Anwendung des Ökonomieprinzips zur Darstellung von Emotionen 225
4.2.2.1 Die Darstellung von Stance bei Einsatz der elektronischen Hilfe 226
4.2.2.2 Die Darstellung von Stance beim Sprechen für 233
4.2.2.3 Die Darstellung von Ärger und Trauer 239
4.2.3 Die Anwendung des Ökonomieprinzips bei verschiedenen
Interaktionspartnern 255
4.2.3.1 Fremde Interaktionspartner 256
4.2.3.2 Mehrere Interaktionspartner 265
4.2.3.3 Interaktion mit gleichaltrigen Freunden 281
4.3 Zusammenfassung Kapitel 4 291
5 Wahl der Interaktionsmodalität in Abhängigkeit von normativen
Erwartungen 292
5.1 Typen normativer Erwartungen 292
5.1.1 Wahl der Interaktionsmodalität 294
5.1.1.1 Wahl zwischen Maschine und Körper 295
5.1.1.2 Wahl zwischen Maschine und Sprechen für 301
5.1.2 Grammatische Struktur der elektronischen Äußerungen 309
5.2 Strategien sprachgesunder Teilnehmer zur Durchsetzung sprachlich
interaktiver Normen 323
5.2.1 Reparaturinitiierungen 326
5.2.2 Fremdreparaturen 333
5.2.3 Positive Sanktionen 342
5.3 Internalisierte Normen 348
5.3.1 Gebrauch der Kommunikationshilfe 349
5.3.2 Syntaktische Komplexität 353
5.4 Zusammenfassung Kapitel 5 362
6 Individuelle Wege in der Unterstützten Kommunikation 363
6.1 Ninas Weg: Ko-Konstruktion von Bedeutung 363
6.1.1 Einfaches Bestätigen von Konjekturen 365
6.1.2 Ablehnen von Konjekturen 368
6.1.3 Körperlich verstärktes Bestätigen von Konjekturen 372
6.1.4 Elektronisches Bestätigen von Konjekturen 377
6.2 Reginas Weg: Sequentiell spezifischer Einsatz der Kommunikationshilfe 383
6.2.1 Responsive Äußerungen 384
6.2.2 Initiative Äußerungen 391
6.2.3 Interaktionspartner als Ressource 400
6.3. Max‘ Weg: UK-spezifische Verzögerungen bei der Äußerungsproduktion 403
6.3.1 Umgang mit UK-spezifischen Verzögerungen in Interaktionen
mit Freunden 405
6.3.2 Umgang mit UK-spezifischen Verzögerungen in Interaktionen
in der Schule 418
6.4. Sonjas Weg: Einsatz maschineller Ressourcen 425
6.4.1 Interaktion mit der Mutter 426
6.4.2 Unterrichtsinteraktion 440
6.5. Martins Weg: Verwendung vorgefertigter Phrasen 446
6.5.1 Verwendung der Einwort-Frage Warum? 448
6.5.2 Verwendung von bewertenden Phrasen So eine Scheiße und das ist schön 455
6.6 Zusammenfassung Kapitel 6
7 Fazit und Implikationen für die Praxis 464
8 Literatur 468
9 Anhang 484
9.1 Transkriptionskonventionen 484
9.2 Abbildungsverzeichnis 487
9.3 Tabellenverzeichnis 487

Montag, 4. März 2019

[ #eText ] Möglichkeiten und Grenzen der Lebensqualität bei Demenz


Eines der dringlichsten Themen in unserer durch demografischen Wandel geprägten Gesellschaft ist die Bewältigung der Demenz und der Umgang mit den Betroffenen. 

Nach Jahrzehnten des Todschweigens und der Stigmatisierung Erkrankter rückt die Krankheit in das Zentrum des öffentlichen Interesses. Nach Angaben der Alzheimer Gesellschaft (Stand 2015) sind 1,5 Millionen Menschen in Deutschland an Demenz erkrankt (vgl. Thyrian et.al. 2017:93). Die tatsächliche Zahl dürfte auf Grund diagnostischer Unsicherheiten erheblich höher liegen.

Österreichische Alzheimergesellschaft. Etwa 100.000 ÖsterreicherInnen leiden an einer dementiellen Erkrankung. 2050 wird diese Zahl auf etwa 230.000 angestiegen sein – denn mit dem Alter steigen Inzidenz- und Prävalenzzahlen. In Österreich wird jährlich etwa eine Milliarde Euro für die Versorgung Demenzkranker ausgegeben (75% nicht-medizinische-, 25% medizinische- und 6% Medikamentenkosten).

Die Alzheimer-Krankheit ist für 60-80% der Demenzen verantwortlich, gefolgt von der vaskulären Demenz (15-20%) und der Demenz mit Lewy-Bodies (7-20%). Andere Demenzformen sind selten (unter 10%). Mischformen sind häufig.

Neben den primär degenerativen Ursachen können auch neurologische Erkrankungen (z.B. intrakranieller Tumor, subdurales Hämatom, Hydrozephalus etc), psychiatrische Krankheiten (z.B.Depressionen), Internistische Erkrankungen (z.B. Schilddrüsenfunktionsstörungen) und chronische Einnahme bestimmter Medikamente zu Beeinträchtigungen des Gedächtnisses führen.

 [ #FREIHANDbuch ] 

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Inhalt
1 Einleitung 5
1.1 Relevanz des Themas 5
1.2 Ziel und Vorgehensweise in der Arbeit 6
2 Rolle und Geschichte der Sozialen (Alten-)Arbeit 7
2.1 Geschichte und Entwicklung der Sozialen (Alten-)Arbeit im Wandel 7
2.2 Begriffsklärung und Stellenwert der Sozialen (Alten-)Arbeit 10
2.3 Stellenwert der Demenz in der Sozialen (Alten-) Arbeit 12
2.4 Zusammenfassung 13
3 Demenz und Lebensqualität 14
3.1 Definition und Einteilung der Demenz 14
3.1.1 Krankheitsbild der Alzheimer Demenz 15
3.1.2 Kritik an der medizinischen Definition 17
3.1.3 Demenz aus sozial-gesellschaftlicher Perspektive 18
3.2 Forschung zur Lebensqualität bei Alzheimer Demenz 20
3.2.1 Begriffsklärung und Messbarkeit von Lebensqualität bei Demenz 23
3.2.2Wie erleben Menschen mit Demenz Einschränkungen der
Lebensqualität 25
3.3 Zusammenfassung 27

Donnerstag, 29. November 2018

[ #eText ] Fit am Ball: Fußball im Sachunterricht – spielerisch Regeln fürs Leben lernen


[PDF] Die Hochschule München und die Ludwig-Maximilians-Universität München hatten zum Start der Fußball-WM für die deutsche Bundesgesundheitszentrale (BZgA) und den Deutschen Fußball-Bund (DFB) Materialien zum Thema "Fußball, Fitness und Ernährung" für die Grundschule entwickelt.

Was kann man mit Fußball in der Schule lernen? In der Regel wird hin und wieder im Sportunterricht gespielt. Das ist gut und wichtig, aber weitere Lernchancen rund um den Fußball werden vertan. Dabei interessieren sich die Kinder sehr für diesen Sport und vieles, was mit ihm zusammenhängt. Besonders wenn die Fußball-WM ins Haus steht.

Wenn Lehrerinnen und Lehrer im Unterricht dennoch nur wenig oder gar nicht auf das Thema eingehen, liegt das im Allgemeinen unter anderem auch daran, dass eigene Erfahrungen mit diesem Spiel sowie Detailkenntnisse, aus denen man viele interessante und auch ertragreiche Unterrichtsstunden machen könnte, eher selten sind. Dabei kann man das Thema Fußball, fächerübergreifend geschickt mit anderen Inhalten verbinden, die im Unterricht der Grundschule wichtig sind, findet Prof. Joachim Kahlert, der das Zentrum für Lehrerbildung leitet und Inhaber des Lehrstuhls für Grundschulpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München ist. Seit vielen Jahren bildet er Lehrerinnen und Lehrer für diese Schulart aus. Es weiß, worauf es beim Lernen in der Schule ankommt. Zusammen mit seinem Kollegen, Prof. Andreas de Bruin, Experte für die Wirkungsdimensionen von ästhetischen Medien, insbesondere im Bereich Körper und Bewegung, an der Hochschule München, hat er im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Materialien für den Grundschul-Sachunterricht zum Thema "Fußball, Fitness und Ernährung" entwickelt.

Unterrichtsvorschläge. Lehrerinnen und Lehrer finden darin Unterrichtsvorschläge, Materialien und vertiefende Informationen zu Themen wie: Fußball spielt man überall. Was macht den Fußball weltweit so interessant? Ein Sport für Mädchen und für Jungen. Fair sein – dann haben alle Spaß. Fit am Ball – gesunde Ernährung. Außerdem verrät die Trainerin der Deutschen Frauen-Nationalmannschaft, Silvia Neid, warum sie selbst gerne Fußball spielt, und Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger Zé Roberto erzählt von seinem Weg vom Straßenfußballer in São Paulo zum internationalen Starspieler.

Fairness, was ist das überhaupt? Mädchen und Jungen, welche Interessen haben sie gemeinsam, wo liegen die Unterschiede? Wie kommt man zu Regeln, warum brauchen wir sie? Warum wirkt Fußball verbindend über alle Grenzen hinweg? "An solchen Themen lassen sich grundlegende Einsichten darüber gewinnen, wie man fair miteinander umgeht. Und das ist nicht nur auf dem Fußballplatz wichtig, sondern im ganzen Leben. Auch mit sich selbst sollte man achtsam umgehen", betont Joachim Kahlert. Denn wer Fußball spielt, braucht Energie und muss sich daher besonders gut ernähren. So lassen sich spielerisch wichtige Regeln der gesunden Ernährung vermitteln und das Bewusstsein dafür fördern, dass man in Bewegung bleiben muss, um gesund und fit zu sein.

[ #FREIHANDbuch ]

Sonntag, 11. Februar 2018

[ #Leitfaden ] Safe and Sound - Ratgeber zur Gehörerhaltung in der Musik- und Entertainmentbranche

(Free eBook) Der Ratgeber entstand in Zusammenarbeit mit einem Arbeitskreis, dem Fachleute aus Verbänden der Musik- und Unterhaltungsbranche, Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung und Institutionen des Arbeitsschutzes angehörten. Er zielt darauf ab, ein Schutzniveau hinsichtlich der Gefährdung durch Lärm zu erreichen, wie es die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung für sämtliche Beschäftigten fordert.

Musik gehört zu den kulturellen Errungenschaften des Menschen. Doch keine Musik ohne Schallerzeugung. Zu häufige und zu laute Schallbelastungen können jedoch Gehörschäden hervorrufen. Das ist weniger eine Frage des Musikstils, sondern der Lautstärke und der Beschallungsdauer. Ob Klassik, Jazz oder Heavy Metal, Messungen zeigen, dass Musiker aller Stilrichtungen dauerhaft zu hohen Schallpegeln ausgesetzt sein können. Doch auch Discjockeys und Beschäftigte im Service oder in der Sicherheit sind gefährdet.

Drei von vier Musikern sorgen sich wiederholt um die Gesundheit ihres Gehörs. Zugleich kennen wenige den Zusammenhang zwischen Schall, Akustik und der Entstehung von Gehörschäden. Dabei benötigen gerade Musiker ein gesundes Gehör, um ihren Beruf sicher ausüben zu können. Mit dem Ratgeber "Safe and Sound" zeigt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt Wege auf, um Beschäftigte vor den Auswirkungen zu lauter Musik zu schützen.
Hier liefert der Ratgeber "Safe and Sound" wichtige Informationen und Empfehlungen. Mit ihnen lassen sich Gehörschäden bei Beschäftigten im Bereich Musik und Unterhaltung vermeiden. Dabei richtet er sich an Arbeitgeber und Beschäftigte, deren Tätigkeit im Zusammenhang mit Musik steht. Da es egal ist, ob Musik live gespielt oder aus der Konserve wiedergegeben wird, bezieht er sich auf die unterschiedlichsten Arbeitsplätze wie beispielsweise in Theatern, Diskotheken, Clubs, Studios, Musikschulen oder bei Konzerten.
Typische lärmbedingte Gehörschäden entstehen schleichend durch zu häufige, zu laute Schallbelastungen. In der Regel bleiben diese nicht heilbaren Schäden unbemerkt, weil das menschliche Gehör über kein wirksames Warnsystem verfügt. Gerade deshalb legt der Ratgeber einen Schwerpunkt auf den bewussten Umgang mit der Schallexposition, die von der Einwirkzeit und der Lautstärke abhängt, sowie auf die Früherkennung von Beeinträchtigungen des Gehörs. Gutes Hören bleibt schließlich für die meisten Beschäftigten dieser Branche eine Grundvoraussetzung für ihre Tätigkeit über die Dauer des Berufslebens.

Mit den Informationen, Hinweisen und Anregungen des Ratgebers lässt sich die Exposition durch Musik auf ein gesundheitlich vertretbares Maß begrenzen, ohne den Genuss von Musik zu beeinträchtigen. Die individuelle Vorgehensweise hängt vor allem von den Rahmenbedingungen ab wie der jeweiligen Tätigkeit, der Funktion und dem Verantwortungsbereich innerhalb der Branche. Grundsätzliche Strategien für verschiedene Berufsgruppen gibt eine Übersicht in Kapitel 4. Die ersten drei Kapitel befassen sich mit grundlegenden Begriffen der Akustik, den spezifischen Gehörgefährdungen in der Branche sowie den wichtigsten gesetzlichen Anforderungen. Kapitel 5 geht auf die Expositionsminderung ein und stellt technische und organisatorische Maßnahmen sowie die verschiedenen Arten des Gehörschutzes vor. Mit einer Darstellung der arbeitsmedizinischen Vorsorge in Kapitel 6 und weiterführenden Literaturhinweisen schließt der Ratgeber ab.



 [ #FREIHANDbuch ]


Montag, 24. Juli 2017

[ #eText ] Die Rucksackapotheke für den Bergsteiger und für den bergsteigenden Arzt


Symbolbild
In Österreich gilt Dr. Franz Berghold - dank seiner Publikationen - als "Der Bergdoktor".

[Free eBook/PDF] 
Jeder Wanderer, Bergsteiger, Kletterer und Skitourengeher sollte abhängig von seiner sportlichen Aktivität und der Dauer des Unternehmens eine Mindestausrüstung von medizinischem Material mitnehmen.
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 [ #FREIHANDbuch ]

Montag, 30. Januar 2017

[ #eText ] Hilfe Burn-Out!

Burnout betrifft nicht nur diejenigen, die kurz vor dem Zusammenbruch stehen. Burn-out heißt wörtlich übersetzt "ausgebrannt" sein, das ist ein Zustand der inneren Leere.ist auch ein Warnsignal, das uns als Gesellschaft angeht: unsere Lebensweise und unsere Arbeitsbedingungen!

Burn-out  heißt Verlust der Lebensfreude. Der seelischen Verausgabung. Ein Infarkt der Seele  bei    der Betroffene nicht nur ihre wiederaufladbaren Energien abgegeben haben, sondern in ihrer Substanz angegriffen und geschädigt sind. Die Seele hat keine Kontrolle mehr über den Körper! Eine vida Broschüre bietet Strategien, um Burn-Out zu erkennen und bekämpfen.

Menschen in sozialen Berufen sind besonders gefährdet auszubrennen. Burn-Out ist oft auf ungünstige Arbeitsbedingungen zurückzuführen, manchmal wird es auch durch eine private Krise ausgelöst. Dabei verläuft Burn-Out in mehreren Phasen. Typisch ist eine Phase des Überengagements, in der die eigenen Bedürfnisse verleugnet werden, um ganz für "die Firma" da zu sein. Gefolgt von einer Phase des Rückzugs und der Ernüchterung. Schlussendlich kommt es zum Ausgebranntsein. "Ich kann nicht mehr. Ich habe Angst. Das hat alles keinen Sinn mehr", sind typische Schlüsselsätze in dieser Phase. Im Extremfall werden die Betroffenen arbeitsunfähig. Spätestens jetzt brauchen sie dringend professionelle Hilfe.

Ein Projektteam der Bundesfachgruppe soziale Dienste in der Gewerkschaft vida hat sich in den letzten Wochen und Monaten intensiv mit dem Phänomen Burn-Out auseinandergesetzt und schlussendlich eine eigene Broschüre zum Thema herausgebracht. "Damit die Kraft nicht verloren geht…", die neue vida-Broschüre für BetriebsrätInnen und Beschäftigte, wurde am 23. September in der Gewerkschaft vida präsentiert. Im Mittelpunkt des Info-Nachmittags standen Strategien, um Burn-Out bei sich und anderen zu erkennen und zu bekämpfen.

Die Broschüre "Damit die Kraft nicht verloren geht…" kann - sowohl für Betriebsräte als auch Arbeitnehmer und Betroffene - bei der Gewerkschaft "vida" von deren Website heruntergeladen werden.


 [ #FREIHANDbuch ]


Dienstag, 17. Januar 2017

[ #Digitalisat ] Handlesen, Physiognomik und Astrologie in der frühen Neuzeit (1523)

Retrodigitalisat: Johannes Indagine: die kunst der chiromantzey (1523)

Überregionale Bedeutung gewann Indagine auf dem Gebiet der damals ebenso modischen wie umstrittenen Astrologie sowie auf den damit verwandten Feldern der Chiromantie und Physiognomie... Dieses bis in das ausgehende 17. Jhdt. trotz päpstlicher Indizierung häufig nachgedruckte Werk mit dem von Hans Baldung Grien angefertigten Porträt Indagines auf dem Titelblatt und den veranschaulichenden Holzschnitten Hans Wechtlins im Innern hat im Deutschland der frühen Neuzeit wesentlichen Anteil an der Verbreitung der Lehre von der Deutung des Körperbaues, des Gesichts und der Handlinien.

Das Buch das 1523 im reformierten Straßburg erschienen war, ist ein Dokument der Frühen Neuzeit und werden Planeten bereits bezeichnet. Man erinnere sich in diesem Zusammenhang daran, dass Nikolaus Kopernikus erst 1543 sein Werk De revolutionibus orbium coelestium („Von den Umdrehungen der Himmelskörper“), in dem er die Sonne in den Mittelpunkt stellte und die Erde als weiteren Planeten erkannte. veröffentlichte. Das heute wohl dem Okkulten zuzurechnende Werk erschien wohl zu einer Zeit, da in Deutschland, Frankreich und Italien Astrologie und Chiromantie in voller Blüthe standen, lebte doch zu derselben Zeit auch der französische Astrolog Nostradamus (*1503, †1566), dessen Prophezeiungen in der ganzen damaligen Welt großes Aufsehen machten. Das Deutsche Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm zitiert aus diesem Werk die Definition für einen Sanguiniker.

Der Autor. Indagine Johannes (de Indagine, ab Indagine, Rosenbach von Hagen), Pfarrer, Astrologe, Physiognom, * spätestens 1467 wahrscheinlich in einem "Hain"-Ort im Raum Mainz-Aschaffenburg, † 25.3.1537 Steinheim bei Hanau.  Er gehörte wahrscheinlich dem Geschlecht "von Hagen" an, wobei "ab" oder "de Indagine" die latin. Namensform ist; Theologe und Astrologe, Pfarrer zu Steinheim

 [ #FREIHANDbuch ]

Samstag, 14. Januar 2017

[ #eLexika ] Fachgebärdenlexikon Gesundheit und Pflege

Das Fachgebärdenlexikon Gesundheit und Pflege soll Gehörlose bei der Ausbildung in Gesundheitsberufen wie Arzt, Krankenschwester oder -pfleger, Altenpfleger, medizinischer Bademeister, Masseur, Physiotherapeut, medizinisch-technische Assistent oder Heilpraktiker unterstützen. 

Darüber hinaus wurden die Inhalte auch an den Bedürfnissen medizinischer Laien ausgerichtet. Bei der Auswahl der Fachbegriffe wurden daher auch Gehörlose und Dolmetscher befragt, um ihre Bedürfnisse stärker als bisher zu berücksichtigen. Das Fachgebärdenlexikon Gesundheit und Pflege bietet die Möglichkeit, die Kommunikation bei Arztbesuchen oder Aufklärungsgesprächen, beispielsweise vor einer Operation, aber auch bei einem Krankenhausaufenthalt mit dem Pflegepersonal zu verbessern, indem es Dolmetschern und interessierten Hörenden Übersetzungen für über 1000 Fachbegriffe zeigt.

GebärdenSprache. Der Unterschied zwischen Gebärdensprachen und Lautsprachen besteht in der Art und Weise, wie und womit sprachliche Zeichen produziert werden. In der gesprochenen Sprache sind es vor allem die Stimmbänder, die im Zusammenspiel mit Zunge und Lippen akustische Signale erzeugen. Diese Signale werden auditiv, also über das Ohr, aufgenommen. In der gebärdeten Sprache sind es gestische Zeichen, die vor allem mit den Händen gebildet werden und im Kontext mit der räumlichen Bewegung, der Ausführungsstelle des Zeichens, der Mimik und der Körperhaltung die Gebärden ergeben. Sie werden visuell, also mit den Augen, wahrgenommen. Gebärdensprachen haben alle Eigenschaften, die eine Sprache ausmachen. In der Sprachwissenschaft gelten sie als eigenständige und vollwertige, natürliche Sprachen. Sie haben eine eigene Grammatik, die sich grundlegend von der Grammatik der Lautsprachen unterscheidet.

[ #FREIHANDbuch ]

 Ein schneller Blick auf den Inhalt:
Fachbegriffe: Deutsch A-Z
Fachbegriffe: Englisch A-Z
Sachgruppen
Erhebungsstatus der DGS-Übersetzungen
Suche über Gebärdenform
Handformen
Bedeutungen konventioneller Gebärden
Bilderzeugungstechnik
Gebärdenraumnutzung konventioneller Gebärden
GLOSSEN: Produktive Gebärden
GLOSSEN: Konventionelle Gebärden
GLOSSEN: Sonstige Gebärden
Erhebungsstatus konventioneller Gebärden
Hinweise zur Benutzung
Hintergrundinformationen
Glossar
Vorwort
Literaturverzeichnis

Samstag, 10. Dezember 2016

[ #eText ] Demenzhandbuch Österreich


[Free eBook/PDF] Die Gesundheit Österreich GmbH/ÖBIG wurde vom BMASK beauftragt, spezielle Betreuungsangebote für demenziell erkrankte Menschen zu erheben und zusammenzufassen. Die aktuellen Ergebnisse liegen nun vor, welche sowohl für Betroffene als auch für deren Familien eine wertvolle Informationsquelle darstellen.

Das Demenzhandbuch bietet eine wertvolle Informationsquelle für 70 Einrichtungen mit insgesamt ca. 2.200 Wohn- und Pflegeplätzen näher beschrieben. Diese Plätze werden in Form von eigenen Demenzstationen, Wohngruppen, Haus- und Wohngemeinschaften sowie spezieller Tagesbetreuung für an Demenz erkrankte Personen angeboten.

[ #FREIHANDbuch ]

Das Demenzhandbuch gliedert sich in 2 Abschnitte:

I.  Im 1. Abschnitt wird Expertenwissen zum Thema Demenz ausgeführt. So werden allgemeine Qualitätskriterien definiert, die bei der Errichtung und Gestaltung eines speziellen Demenzbereiches berücksichtigt werden sollten wie z.B.
    * Sicherheit und Geborgenheit für die Bewohnerinnen und Bewohner
    * Unterstützung bei der Orientierung
    * Unterstützung der individuellen Fähigkeiten und Ressourcen
    * Individuelle Lebensqualität
    * Privatsphäre und soziale Interaktion
    * Bezug zum bisherigen Lebensalltag

Unter Berücksichtigung der angeführten Aspekte können krankheitstypische Einschränkungen kompensiert werden.

II. Im 2. Abschnitt findet sich eine Auflistung und qualitativ hochwertige Beschreibung der Einrichtungen. Dies bietet eine Informations- und Entscheidungsgrundlage für all jene, die ein spezielles Betreuungsangebot für demenziell erkrankte Menschen suchen.

Dabei wird insbesondere folgendes Leistungsangebot näher ausgeführt:

    * Detailinformationen zum speziellen Demenzbereich inkl. Kosten und allfälliger Zuschüsse
    * Räumliche Ausstattung des Demenzbereiches
    * Verpflegung im Demenzbereich
    * Leistungsangebot im Demenzbereich (z.B. Therapieangebote, Freizeitge-staltungsmöglichkeiten)
    * Spezielle Betreuungs- und Pflegekonzepte im Demenzbereich (z.B. Validation)
    * Ärztliche Versorgung im Demenzbereich
    * Einbindung von Angehörigen (z.B. Einbindung in Betreuungs- und Pflegearbeit, Übernachtungsmöglichkeit im Heim)

Download. Das Handbuch steht als PDF zum Download zur Verfügung. Die gebundene Fassung dieses Handbuchs kann kostenlos angefordert werden unter: 0800/20 20 74 und broschuerenservice@bmask.gv.at.