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Montag, 16. Januar 2017

[ #eLexika ] Lexikon psychologischer und pädagogischer Fachbegriffe

In diesem "kleinen" Lexikon psychologischer und pädagogischer Fachbegriffe werden zurückgreifend auf allgemeine Lexika und wissenschaftliche Fachlexika Schlüsselbegriffe aus Psychologie und Pädagogik kurz definiert und erklärt.

Es wurde dabei keine Vollständigkeit angestrebt, sondern die Auswahl der Stichwörter erfolgte oft ad hoc im Zusammenhang mit den eigenen universitären Lehrveranstaltungen des Autors aus Psychologie und Pädagogik, wenn in den Unterlagen Fachtermini und Begriffe auftauchten, die einer näheren Erläuterung bedurften.

Vorteil. Der Vorteil dieses Nachschlagewerkes ist schnell erkennbar. Es geht nicht um einen Fachartikel sondern um eine schnelle Erläuterung eines Begriffes, so dass das Studienziel nicht beim Nachschlagen schon wieder aus den Augen verloren wird.
Testeintrag: 635-Methode
Die 635-Methode ist eine Kreativitätstechnik für Arbeitsgruppen, bei der jeder seine Einfälle schriftlich festhält. Sechs Mitarbeiter schreiben dabei je drei Ideen in fünf Minuten auf, woraufhin die Blätter im Uhrzeigersinn an den jeweiligen Nachbarn gereicht werden. Der arbeitet die Ideen auf dem Blatt in fünf Minuten weiter aus. Wenn alle Blätter einmal die Runde gemacht haben, sind 108 Vorschläge zusammengekommen. Der Vorteil gegenüber dem Brainstorming liegt darin, die Ideen vom Vorgänger aufzugreifen, was für mehr Tiefgang sorgt und mehr Varianten eines Grundgedankens geben kann.
 [ #FREIHANDbuch ]

Samstag, 14. Januar 2017

[ #eLexika ] Gebärdenlexika für Gesundheit, Pflege, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Psychologie, Tischler, Schreiner, usw.

[Nachschlagewerk] Die moderne Sprachwissenschaft impliziert, dass die nationalen Gebärdensprachen der Gehörlosen in Komplexität und Ausdrucksfähigkeit den nationalen Lautsprachen in nichts nachstehen. 

Dies gilt auch für die Gesbärdensprachen welche im deutschsprachigen Raum Verwendung finden. Um gegen Missverständnisse aufzuklären: Sie sind kein gebärdetes Deutsch oder lautsprachbegleitendes Gebärden, sondern besitzen eine eigene Grammatik und ein spezifisches Lexikon. Beides muss genauso gelernt werden wie die Grammatik und der Wortschatz der deutschen Sprache oder anderer Fremdsprachen.

In der Gebärdensprache kann man ebenso differenziert konkrete oder abstrakte Gedanken ausdrücken wie in Deutsch. Gebärdende können sich über Philosophie, Literatur oder Politik genauso unterhalten wie über Fußball, Autos und ihre Steuererklärung. Auch Witz, Scherz und Satire können in Gebärdensprache ebenso feinsinnig und beißend sein wie in Lautsprache. Als Reaktion auf kulturelle und technologische Veränderungen entwickelt sich die DGS wie jede andere Sprache immer weiter.

Das Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser an der Universität Hamburg stellt neben einer Reihe anderer wissenschaftlicher Mittel ein "Vokabelheft" und vier Fachgebärdenlexika  online zur Verfügung. Die Lexika sind natürlich stark bildorientiert und meist mit Quick-Time-Objekten ausgestattet.

[ #FREIHANDbuch ]