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Samstag, 12. August 2023

[ #Handbuch ] Interkulturelle Kompetenz: Japans Religion - Glossar und Webhandbuch


[eText/eLexika] Ein Web-Handbuch mit tollem Glossar zu den beiden Hauptreligionen Japans, Buddhismus und Shinto steht als "echter Lückenschluss" im Web. Es behandelt beide Religionen Japans in traditioneller als auch moderner Erscheinung ebenso wie die Überschneidungen, Verflechtungen und Trennlinien.


Der Autor.  Das Web-Handbuch "Religion in Japan" illustriert Religion in Japan aus jeweils unterschiedlichen thematischen Perspektiven. Buddhismus und Shinto erscheinen nicht als zwei hermetisch getrennte, konkurrierende Konfessionen sondern als ein vielschichtiges religiöses System. Herausgeber oder Betreiber der Website ist  die "Österreichische Akademie der Wissenschaften", dort das "Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens". "Religion in Japan" versteht sich als Einführung für Studenten der Japanologie oder der Religionswissenschaft sowie für alle an der japanischen Kultur Interessierten. Es bietet einen Einstieg in die wichtigsten thematischen Bereiche der verschiedenen religiösen Traditionen Japans und soll in zunehmenden Maße auch als Nachschlagewerk genutzt werden können. Autor ist der Japanologe und Mitarbeiter am Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Bernhard Scheid.

Grundbegriffe. Im Kapitel Grundbegriffe werden Buddhismus und Shinto anhand ihrer Grundwerte und ihrer wichtigsten geschichtlichen Fakten kurz skizziert. Dieses Kapitel ist eher theoretisch und textintensiv. Wer mehr an optischen Eindrücken interessiert ist, kann als Einstieg auch die beiden folgenden Kapitel wählen.

Tempel und Schrein. In den Kapiteln Was ist ein Schrein? und Was ist ein Tempel? werden die Religionen Japans dargestellt, wie sie sich den Augen des Japanbesuchers als erstes präsentieren: durch ihre Bauten. Dabei wird der Blick für die Unterschiede zwischen buddhistischen und shintoistischen Einrichtungen geschärft. Auch die jeweiligen Priester und Mönche werden kurz vorgestellt.

Religion heute in Japan. Das Kapitel Religion im modernen Leben geht der Frage nach, wie sich die beiden Religionen im Alltagsleben der modernen Japaner abwechseln und ergänzen. Es geht um alltägliche Schrein- und Tempelbesuche, religiöse Feste, Riten für Verstorbene, u.a.m.


Ikonographie. Das Kapitel Ikonographie bietet eine Einführung in die Welt der religiösen Statuen und Bilder Japans. Wie identifiziert man eine Buddha-Statue? Was ist ein Bodhisattva? Wie sehen Shinto Götter aus? Das sind die Fragen, um die es hier geht.

Mythen. Das Kapitel Mythen und Legenden vertieft und ergänzt die Ikonographie. Neben den klassischen Mythen des japanischen Altertums kommen auch Geister- und Jenseitsvorstellungen zur Sprache.

Religionsgeschichte. Die Religionsgeschichte behandelt die in den „Grund­begriffen“ ange­schnit­tenen Themen in chrono­logi­scher Reihen­folge. Das Kapitel beginnt mit der Ein­führung des Buddhis­mus in Japan (6. Jh.) und reicht bis zum Staats­shinto und den sog. Neuen Religi­onen im neun­zehnten und zwanzig­sten Jahr­hundert.

Lehren und Schriften. Das Kapitel Lehren und Schriften bietet einen Über­blick über die wichtig­sten religösen Lehren und ihre Quellen­texte. Neben Shinto und Buddhis­mus wird dabei auch die Lehre von Yin und Yang berück­sichtigt.

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Dienstag, 30. Mai 2023

[ #eLexika ] Das Biographische Handbuch der Rabbiner (BHR) - Rabbiner-Index


[eLexika] Die online-Datenbank Rabbiner-Index verweist auf alle Personen, die in den Bänden der Reihe Biographisches Handbuch der Rabbiner (BHR) (Saur Verlag) enthalten sind.

Ziel dieser rabbinischen Prosopographie ist ein bio-bibliographisches Verzeichnis aller Rabbiner, die seit der Aufklärungszeit im deutschsprachigen Raum wirkten oder aus diesem hervorgingen. Lebens- und Schaffensskizzen lassen ein pluralistisches Bild der religiösen Autoritäten des modernen Judentums entstehen, das bewußt darauf verzichtet, sich im Vorfeld auf bestimmte Entwürfe rabbinischer Stellung, Autorität, Profession oder Persönlichkeit festzulegen.

Ins Leben gerufen wurde das BHR von Julius Carlebach, dem verstorbenen Rektor der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Seit 1997 ist es unter der Leitung von Michael Brocke in Duisburg angesiedelt. Als verantwortliche Herausgeber zeichnen Michael Brocke und Julius Carlebach sel. A. Es ist einstweilen auf zwei Teile angelegt.


Teil I: Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern, 1781-1871
Der erste Teil, bearbeitet von Carsten L. Wilke, erschien in zwei Bänden 2004. Er beinhaltet detaillierte bio-bibliographische Einträge zu allen 1.952 Rabbinern der Emanzipationszeit, die in den Ländern des Deutschen Bundes und der preußischen Ostprovinzen angestellt oder aus ihnen gebürtig waren.

Teil II: Die Rabbiner im Deutschen Reich, 1871-1945
Teil 2 des Biographischen Handbuchs, erschienen im Dezember 2009 ebenfalls in zwei Bänden, stellt jene Rabbiner vor, die nach 1871 ihr rabbinisches Amt antraten. Umfangreiche Namen- und Ortsregister sowie Ergänzungen zum ersten Teil vervollständigen das Handbuch mit seinen insgesamt 2.697 Einträgen.  Bearbeiterin ist Katrin N. Jansen, unter Mitwirkung von Jörg H. Fehrs und Valentina Wiedner.


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Mittwoch, 17. Mai 2023

[ #eLexika ] Glossar: Pflanzen in der Torah


Die Pflanzenarten wurden fast alle im Nahen Osten domestiziert.

Schauplatz der Torah ist das östliche Mittelmeergebiet und der daran anschließende Vordere Orient. Diese Landschaft ist einer der ältesten Siedlungsbereiche der Menschheit. Hier entwickelten vor zehntausend Jahren die ersten sesshaften Kulturen den Ackerbau. Viele wichtige Nutzpflanzen, vor allem Gerste, Weizen, Flachs und einige Hülsenfrüchte, haben in dieser Region ihren Ursprung.

Die meisten Pflanzen, die in der Torah erwähnt werden, haben eine wichtige Bedeutung für die Menschen jener Zeit, sei es als Lebensmittel, Baumaterial, für kultische Zwecke oder als Heilmittel. Aus ihrer Erwähnung kann man darum auch auf die Kultur und Lebensweise der Bevölkerung Israels in der biblischen Zeit schließen.

Pflanzen in der Torah. Das Glossar "Pflanzen in der Torah" umfaßt alle Pflanzen (Bäume, Sträucher, Blumen), die in der Torah (Fünf Bücher Mose) genannt werden. Pflanzen, die ansonsten in der Hebräischen Bibel vorkommen, wurden nicht berücksichtigt. Besonders bei den Prophetenbüchern gibt es unter Fachwissenschaftlern häufig Differenzen, welche Pflanze genau gemeint ist.

Torah. Die Tora (auch Thora,[1] Torah; hebr. ‏תּוֹרָה‎; „Weisung“, „Belehrung“, „Gebot“ von jarah = „unterweisen“) ist der erste Teil des Tanach, der hebräischen Bibel. Sie besteht aus fünf Büchern, weshalb sie im Judentum auch „chamischa chumsche tora“ („Die fünf Fünftel der Tora“) genannt wird. Im Christentum sind dies die „fünf Bücher Mose“, der sog. Pentateuch (von gr.: penta, dt. „fünf“).

Hebräische Bibel. In einer weiten Bedeutung wird Torah auch für die gesamte jüdische Bibel (Tanach), also die Torah im engeren Sinne, dazu die Neviim (Prophetenbücher) und die Ketubim (Schriften) verwendet.


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Montag, 3. April 2023

[ #eLexika ] Lexikon der Religionen


Einen Überblick über die wesentlichen Züge der fünf großen Weltreligionen. Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam und Judentum fasst das kleine Lexikon der Religionen der ORF-Religionsredaktion zusammen.

Drei große Kapitel – Entstehung und Geschichte, Glaube und Spiritualität sowie Feste, Bräuche und Regeln – erklären das Wesentliche der fünf großen Weltreligionen in verständlichen Worten. Ein „Factsheet“ fasst wichtige Informationen und Adressen in einer Übersicht zusammen. Fachartikel und ausgewählte Videobeiträge ergänzen die Inhalte. Auf der Biografien-Seite des „Kleinen Lexikons der Religionen“ sind wichtige Persönlichkeiten aus dem Bereich der Religionen kurz porträtiert.

Dazu ein Register von A wie Abendmahl bis Z wie Zölibat.


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Donnerstag, 13. Januar 2022

[ #eLexika ] Vatikan Glossar


[eLexika] Redet ein Theologe in seiner Fachsprache, dann verzweifelt auch ein Frommer.


Wie soll da aber ein Un-, Nicht- oder Andersgläubiger ihn verstehen und mit ihm "kommunizieren"?. Angesichts eines kürzlichen "deutschen" Papstes sollte man wenigstens nachschlagen können, was es bedeutet, wenn ein Ad-limina-Besuch angekündigt ist.

Vatikan-Glossar. Das scheint doch schon ein weithin unbekannter lateinischer Fachbegriff zu sein. Aber beinahe jedermann (!) wird sich fähig halten den Lexikoneintrag "Apostolischer Segen" auch ohne Lexikon zu erläutern - oder zumindest zu verstehen. Na dann testen Sie sich.

Apostolischer Segen. Benedictio Apostolica seu Papalis. Vom Papst in Verbindung mit einem vollkommenen Ablass erteilt; "urbi et orbi" bei Audienzen, etwa zu Weihnachten und Ostern; und in einfacher Form. Auch Diözesanbischöfe und andere Vorsteher von Teilkirchen können ihn dreimal im Jahr erteilen; Empfang  seit 1967 über Radio, seit 1985 über Fernsehen erlaubt. Priester dürfen den Apostolische Segen in der Sterbestunde des Gläubigen erteilen.


 [ #FREIHANDbuch ]⇒ 
  • Kathpedia
  • [Google Search] ⇒ Vatikan Glossar
  • Nütze auch diesen oben stehenden Link „Google Search ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link oder im Falle einer Verwaisung einen neueren und aktuelleren. Fast immer aber hilft er auch für zusätzliche Infos!
  • TIPP: Das ⇒ #Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.
  • Beachte dort auch weitere Informationen zum Thema unter "Nachschlagen A-Z".
  • 12.1.22 [Letzte Aktualisierung, online seit 22.11.08]

Freitag, 6. August 2021

[ #eLexika ] Katholische Stichwörter - Von A bis Z


[eLexika]  Das hier zur Verfügung stehende  freie Nachschlagewerk ist ein Glossar der Deutschen Bischofskonferenz. 

Da aber die katholische Kirche (wie auch das Christentum) sich seit Anbeginn global verstehen, ist das keine echte Einschränkung, wobei sehr viele Begriffe zudem aus der gemeinsamen "Amtssprache" Latein entlehnt sind.

Stichwörter. Das Glossar beginnt mit dem Stichwiort Ablass und endet mit Zivildienst, wobei man angibt fortlaufend um Ergänzung und Aktualisierung bemüht zu sein. Von herkömmlichen Nachschlagewerken unterscheidet sich das Verzeichnis vor allem durch erklärende, erläuternde und weiterführende Links. Damit wird ein überraschend wirkender  Aktualitätsbezug hergestellt. 

Hausaltar. Gerade weil in unserer säkulären Zeit dem Durchschnittsbürger religiöse Begriffe über seinen oft selbstgezimmerten Hausaltar und selbstgestrickten esoterisch riechenden Hausgebrauch hinaus schon fremd sind, ist das Werk so wichtig und richtig. In einer Zeit da man zumindest in der Tagespolitik den Religionen wieder einen größeren Einfluß  anrechnen musss und die auseinandersetzung um Religionsfragen wieder Kriege schürt, tut Information und Nachdenken immer not. Lohnend ist es allemal auch für Menschen die um Ökumene bemüht sind um das "Gegenüber" besser zu verstehen und auch für Religions-, Geschichts-, Rechts- und Organisationswissenschaftler bieten sich ergiebige Informationen. 

 [ #FREIHANDbuch ]⇒ 

Montag, 11. Februar 2019

[ #eLexika ] WiBiLex - Das Wissenschaftliche Bibellexikon im Internet


[Nachschlagewerk] WiBiLex ist das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet. Das Projekt der Deutschen Bibelgesellschaft ist ein umfangreiches, kostenlos zugängliches wissenschaftliches Lexikon zur gesamten Bibel. Derzeit sind 1700 Artikel eingestellt. Bei seiner Fertigstellung wird das Lexikon über 3000 Artikel umfassen.

WiBiLex unterscheidet sich in zwei wichtigen Punkten von anderen Lexikon-Projekten im Internet:
  1. Die Autorinnen und Autoren von WiBiLex sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie werden von den Herausgeber/innen und Fachherausgeber/innen berufen und haben sich in der Regel durch besondere Kenntnisse auf dem Gebiet ihrer Artikel ausgewiesen. Dies garantiert die Zuverlässigkeit und Qualität der Artikel.  
  2. WiBiLex wird von der Deutschen Bibelgesellschaft veröffentlicht. Das Werk ist als Ganzes und in seinen einzelnen Artikeln urheberrechtlich geschützt. Die Rechte an den einzelnen Artikeln liegen bei den Autorinnen und Autoren. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtes ist ohne Genehmigung der jeweiligen Autorin / des jeweiligen Autors unzulässig und strafbar.
WiBiLex wird herausgegeben von Prof. Dr. Michaela Bauks und Prof. Dr. Klaus Koenen (Altes Testament) sowie Stefan Alkier (Neues Testament). Zusätzlich wirken über zehn Fachherausgeber/innen an der editorischen Arbeit mit. Insgesamt haben bereits über 300 Wissenschaftler/innen ihre Mitarbeit als Autorinnen und Autoren zugesagt.

        Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex)

Alttestamentlicher Teil
        herausgegeben von Prof. Dr. Michaela Bauks
        und Prof. Dr. Klaus Koenen
        Fachherausgeberinnen und Fachherausgeber

        * Prof. Dr. Michaela Bauks, Koblenz (Religionsgeschichte)
        * Prof. Dr. Eva Cancik-Kirschbaum, Berlin, und Prof. Dr. Jörg Klinger, Berlin (Altorientalistik)
        * Prof. Dr. Thomas Hieke, Mainz (Geschichtsbücher)
        * Prof. Dr. Klaus Koenen, Köln (Übergreifende Themen)
        * Prof. Dr. Sebastian Grätz, Mainz, und Prof. Dr. Siegfried Kreuzer, Wuppertal (Geschichte)
        * Prof. Dr. Hanna Liss, Heidelberg (Judentum)
        * Prof. Dr. Andreas Michel, Köln (Pentateuch)
        * Prof. Dr. Jürgen van Oorschot, Erlangen (Theologie)
        * Prof. Dr. Aaron Schart, Essen (Prophetenbücher)
        * Prof. Dr. Joachim F. Quack, Heidelberg, und Prof. Dr. Dr. Bernd U. Schipper, Bremen (Ägyptologie)
        * Prof. Dr. Markus Witte, Frankfurt (Poetische Bücher)
        * Prof. Dr. Wolfgang Zwickel, Mainz (Archäologie)

        Redaktion
        Dr. Georg Freuling; Markus Risch
        Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
        Stephan Jacobs; Nadine Louven; Bettina Müller
      
Neutestamentlicher Teil
        herausgegeben von Prof. Dr. Stefan Alkier
        Mitherausgeberinnen und Mitherausgeber

        * Prof. Dr. Christfried Böttrich, Greifswald
        * Dr. des. Kristina Dronsch, Frankfurt
        * PD Dr. Werner Kahl, Hamburg/Frankfurt
        * Prof. Dr. Tobias Nicklas, Regensburg
        * Prof. Dr. Heike Omerzu, Mainz
        * PD Dr. Manuel Vogel, Frankfurt
        * Dr. Annette Weissenrieder, San Francisco
        * Prof. Dr. Ruben Zimmermann, Bielefeld
            
        Redaktion
        Dr. des. Michael Schneider
        Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
        Ida Meyer
        Technische Konzeption
        Dr. Bertram Salzmann, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Deutsche Bibelgesellschaft. Der Herausgeber ist die Deutsche Bibelgesellschaft. Der Sinn der Bibelgesellschaft erklärt sich am einfachsten mit einem Gründungsmythos: Freiherr Carl Hildebrandt von Canstein gründete in Halle 1710 die erste Bibelgesellschaft der Welt. Seine revolutionäre Idee: die Bleilettern für den Druck der Bibel werden nicht mehr eingegossen, sondern bleiben als Stehsatz erhalten. Der Bibeldruck wird so auf Dauer billiger. Doch zunächst musste er Förderer finden für die technische Grundausstattung, die Bibelgesellschaft war entstanden.

 [ #FREIHANDbuch ]

Montag, 29. Januar 2018

[ #eLexika ] Christliche katholische Symbole


[eLexika] Christliche Symbole deuten im christlichen Verständnis auf eine nicht-materielle Wirklichkeit hin. 

Daraus wird auch mancher "Krieg um Symbole" nachvollziehbar. Das Lexikon braucht also nicht nur dazu dienen, die mittelalterlichen und barocken Kirchen mit ihrem Symbolreichtum zu verstehen und die Botschaften der Erbauer zu lesen.

Christen haben auch aus der Antike viele Symbole übernommen und origiginäre entwickelt. Das Achteck für ein Taufbecken oder die Kuppel einer romanischen Kirche symbolisiert den achten Tag als Tag der Auferstehung und damit den Beginn des neuen Lebens. Die religiöse Schau von Symbolen ist, dass im sichtbaren Symbol eine andere Wirklichkeit anwesend ist. Das ist auch die christliche Umdeutung des Wortes Sakrament. Es heißt ursprünglich die Weihe zum Kriegsdienst, es kommt vom lateinischen "sacer", das für den abgegrenzten heiligen Bezirk steht. Die Sakramente der christlichen Kirche haben die gleiche symbolische Doppelheit, ein sichtbares Zeichen wie z.B. Wasser, Öl, Brot deuten auf einen religiösen Gehalt.

Autor des Lexikons ist Dr. Eckhard Bieger SJ. Eckhard Bieger SJ, geb. 1939; Dr. theol.; seit 1971 in der kirchlichen Medienarbeit tätig, seit 1982 Beauftragter der katholischen Kirche beim ZDF und seit 1984 Leiter des Medienprogramms der philosophisch-theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt; Mitbegründer der Drehbuchwerkstatt der Katholischen Medienakademie.

[ #FREIHANDbuch ]
Begriffe des Symbolwörterbuches:
Achteck 
Adler 
Affe
Akelei
Alpha und Omega
Altar 
Ambo 
Amphore 
Anker 
Apfel 
Apostel
Apostelleuchter/Apostelsäulen 
Arche 
Arkanthus 
Auferstehung
Aura 
Baldachin 
Barock
Baum
Beichtstuhl 
Bestiarium 
Beule, Pestbeule 
Brot und Wein
Chor
Christusbild
Drache
Dreifaltigkeit
Edelsteine
Ei
Ekklesia
Eucharistie
Evangelisten
Ewiges Licht
Fisch
Gabriel
Gold 
Gotik 
Hand
Hase
Heilige, Heiligenschein (Aura)
Herz
Himmelfahrt Jesu
Himmel
Hölle
Hungertuch
Jerusalem
Josef
Jüngstes Gericht
Kirche, Eclessia
König
Kranz
Kreuz
Kreuzweg
Krone 
Lamm, Osterlamm 
Löwe
Maria 
Märtyrer
Majestas Domini
Mandorla
Messe, Eucharistie
Michael
Mond 
Monstranz
Muschel 
Neugotik-Neoromanik
Öl 
Osten 
Palmzweig
Paradies
Pelikan 
Petrus
Pfau 
Pinie 
Pieta
Priester
Reliquien 
Romanik
Rosenkranz
Sakramente
Schiff
Schlusssteine der Gewölbe
Schutzengel
Sonntag, Sabbat
Taberanakel
Taube
Teufel
Tiara 
Tonnengewölbe
Tugenden
Tympanon
Votiv und Weihegaben
Wasser
Weihrauch
Weihwasser
Wein 
Weltgericht 
Wurzel Jesse
Zahlen

Montag, 10. Juli 2017

[ #eLexika ] Von Abbâsiden bis Zuckerfest: Kleines Islam-Lexikon Online

Ein tolles wissenschaftlich fundiertes kostenloses Angebot.

[Free eLexika]  In über 400 Artikeln werden im "Kleinen Islam-Lexikon" auf den Seiten der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung zentrale Begriffe der islamischen Kulturgeschichte von den Anfängen bis heute in der heute gebotenen Knappheit und doch nicht ohne Verzicht auf wissenschaftliche Ernsthaftigkeit erläutert.


Sehen und verstehen. Ein tolles Angebot nicht nur für alle jene, welche den Glauben, die Geschichte und die Traditionen der muslimischen Mitbürger sehen und verstehen wollen und deswegen aber doch keine Zeit für ein Theologie und Geschichtstudium aufwenden können.

Das Kleine Islam-Lexikon beschreibt fast alle Länder der islamischen sowie die wichtigsten muslimischen Gruppen in der westlichen Welt und orientiert über das Verhältnis der Muslime zu Musik und Theater, Familie und Sexualität, Ernährung und Kleidung.

[ #FREIHANDbuch ]

Mittwoch, 25. Januar 2017

[ #eLexika ] Mennonitisches Lexikon online: Von Amman bis Zwingli


Mennoniten sind eine evangelische Freikirche, die auf die Täuferbewegungen der Reformationszeit zurückgeht. Der Name leitet sich von dem aus Friesland stammenden Theologen Menno Simons (1496–1561) ab.  Geschichtlich eng mit den Mennoniten verbunden sind die ebenfalls täuferischen Hutterer, die bereits in den 1530er Jahren entstanden, und die Amischen, die sich in den 1690er Jahren im Südwesten Deutschlands, im Elsass und der Schweiz von den Mennoniten abgespalten haben.

Verfolgungen und rechtliche Beschränkungen in Europa führten vor allem zwischen etwa 1715 und 1815 zur Auswanderung von Mennoniten und anderen Täufern nach Osteuropa und Nordamerika. Trotz der Verfolgungen hat sich die Freikirche durchgehend in Mitteleuropa halten können. Heute sind die Mennoniten weltweit verbreitet.
In einigen Regionen sind Mennoniten auch als Alttäufer, Altevangelisch Taufgesinnte (in der Schweiz) oder Doopsgezinde (niederländisch für Taufgesinnte) bekannt.
Mennonitisches Lexikon.  Das Mennonitische Lexikon ist eine mehrbändige Enzyklopädie in deutscher Sprache und bildet die Theologie, Personen und Geschichte der Täuferbewegung und der Mennoniten ab. Die ersten vier Bände entstanden in der Zeit von 1913 bis 1967. Erst vierzig Jahre später gab der Mennonitische Geschichtsverein einen fünften Band als Revision und Ergänzung in Auftrag. Seit 2007 wurde am Band V des Lexikons gearbeitet.

Im Juli 2010 wurde mit "Teil1: Personen" der erste von geplanten drei Teilen fertiggestellt. Der zweite Teil wird historische und theologische Stichwörter enthalten, während der dritte Teil sich mit Verbreitungsgebieten und Organisationen des weltweiten Mennonitentums beschäftigen wird.

Der Revisionsprozess des Lexikons bestand zunächst darin, einen biographischen Teil zu erarbeiten. Nach Abschluss dieser Arbeiten, die "vorläufig" ins Internet gestellt sind, wird ein historischer und theologischer Teil mit Stichwörtern zur Geschichte und Theologie der Täufer und Mennoniten erarbeitet; und zum Schluss soll ein dritter Teil über die Verbreitungsgebiete und Organisationen der Täufer und Mennoniten in aller Welt folgen.

Internet oder Print. Noch ist nicht entschieden, in welcher Form die Teile 2 und 3 veröffentlicht werden, ob ebenfalls jeweils für sich getrennt im Internet oder als ein großer Ergänzungsband in alphabetischer Reihenfolge aller Einträge: als Mennonitisches Lexikon V (Ergänzungsband). Im Vorwort der Internetpräsentation heißt es zur Revision: "Das Mennonitische Lexikon hilft nicht mehr, die Geschichte der Täufer und Mennoniten, der ersten Freikirche oder der ältesten Historischen Friedenskirche auf protestantischem Boden, neu zu erschließen. Dieses Lexikon ist selber Geschichte geworden und bedarf der Revision und Ergänzung." Zu hoffen, dass dieses Bewussstein auch für die Präsentationsform bleibt, denn papierene Lexika sind spätestens seit Wikipedia auch Historie. Und es wäre schade, wenn das mennonitische Werk nur Eingeweihten zugänglich wäre.

 [ #FREIHANDbuch ]