Freitag, 29. Juli 2016

[ #eLexika ] Kulturglossar: Ein Vademecum durch den Kulturdschungel für Interkulturalisten

[Nachschlagewerk] Von "A" wie Access and Benefit Sharing bis "Z" wie Zusammenarbeit, internationale. Das Online-Glossar ist die Fortschreibung eines schriftlichen Glossars, das 2005 in einer gemeinsamen Publikation vom Fach Ethnologie der Universität Trier, der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH in Eschborn und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in Bern herausgegeben wurde. Diese schriftliche, im Januar 2005 abgeschlossene Fassung ist als Buch in Restexemplaren über die GTZ erhältlich und als pdf-Datei im Internet einzusehen und frei herunter zu laden. Im Vergleich zum Buch sind in der von der DEZA geförderten Internetseite etliche weitere Begriffe dazu gekommen. Auch wird der Begriffsapparat in regelmäßigen Abständen erweitert, einzelne Begriffe werden ergänzt und Internetlinks soweit möglich aktualisiert.

Begriffsdefinitionen an der Schnittstelle von Kultur und Entwicklung:
  • in der Entwicklungszusammenarbeit
  • in der auswärtigen Kulturpolitik
  • im interkulturellen Trainings- und Beratungssektor
  • in der internationalen Kulturinstituts- oder Stiftungsarbeit
  • in der entwicklungsbezogenen Forschung ...?
Das Glossar baut sich um Begrifflichkeiten herum auf, die im engeren Feld der Entwicklungszusammenarbeit und im weiteren Feld der Internationalen Zusammenarbeit und Kommunikation einen Zusammenhang mit Kultur aufweisen. Der Umfang der Worterklärung variiert dabei mit der Bedeutung und der Erklärungsbedürftigkeit des Begriffs in diesem Kontext.

Das Kulturglossar:
  • wächst beständig
  • ist fachübergreifend angelegt
  • ist wissenschaftlich, praxisbezogen und aktuell zugleich
  • bietet einen Kompass, um im Begriffsdschungel von Kultur und Entwicklung den Überblick zu behalten
Das Glossar spricht Vertreter von Auswärtiger Kulturpolitik, Kulturinstituten und politischen Stiftungen ebenso an, wie VertreterInnen interkultureller Weiterbildung oder wissenschaftlicher Forschungs- und Beratungseinrichtungen.

Auch Studierenden, die sich im Feld interkultureller Beziehungen kundig machen, kann es dabei behilflich sein, im Dschungel der Fachbegriffe nicht verloren zu gehen und vor allem, gemäß des interdisziplinären Anspruchs des Glossars, einen fächerübergreifenden Blick zu behalten. Je nach fachlicher Couleur wird Ihnen der eine oder andere Begriff noch fehlen. Manche Definition bleibt an der Oberfläche oder erscheint fachlich nicht ausgewogen. Auch bin ich mir nicht sicher, ob mir das Wandeln auf dem Grat zwischen Allgemeinverständlichkeit und Wissenschaftlichkeit immer gelungen ist. Insgesamt betrachtet, sollte das Glossar einen Fundus an kulturrelevanten Definitionen bereitstellen, mit denen sich in und vor allem zwischen unterschiedlichen Arbeitskontexten arbeiten und auf die sich aufbauen lässt.

[FREIHANDbuch]