Dienstag, 18. September 2018

[ #Digitalisat ] Bach Digital - Bach-Handschriften online


[Retrodigitalisat] Angesichts eines ungebrochen großen Interesses der Wissenschaft an den Autographen und anderen Originalquellen der Werke Johann Sebastian Bachs, sind diese in einer Digitalen Bibliothek mit dem Namen "Bach Digital" weltweit online zugänglich gemacht worden. 

Es handelt sich dabei um einen zentralen und sehr bedeutenden Quellenbestand für die musikwissenschaftliche Forschung, an dem seit Generationen musikphilologische Arbeitsweisen entwickelt und erprobt worden sind.

Nun ist nach jahrelanger intensiver Arbeit ist ein Webportal online, das Zugriff erlaubt auf die Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preussischer Kulturbesitz, der Jagiellonischen Bibliothek Krakau, des Bach-Archivs Leipzig und der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden.

Work in Progress. Die meisten Werkautographe und Originalstimmen zu Bachs Werken, insgesamt über 90 Prozent der gesamten Überlieferung, befinden sich in Berlin, Leipzig, Dresden und Krakau. Im Moment sind etwa 40 Prozent des Bestandes von über 20'000 Seiten der 697 Handschriften eingearbeitet. Bis 2011 sollen die Bestände über das Webportal vollständig verfügbar sein.

Suche. Etwas ungewohnt ist der Zugang nur über die sehr fachliche Suchmaske, die auf dem ersten Blick dem interessierten Laien einen Einblick verwehrt. Für diejeigen, die weder Werktitel noch Werkverzeichnis Nr. auf Anhieb nennen können, können sich auch so einmal durch die Werke "browsen": Über die Suchmaske findet man Digitalisate der Autographe und Originalstimmen Johann Sebastian Bachs. Eine Recherche über die NICHT ausgefüllte Suchmaske liefert aber eine vollständige Liste der derzeit verfügbaren digitalisierten Autographe. Innerhalb dieses sich stetig erweiternden Bestandes kann man dann die Suche mittels der angebotenen Eingabefelder präzisieren.

Bach digital.  Das ist ein Gemeinschaftsprojekt der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz , der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden und des Bach-Archivs Leipzig. Es wird wesentlich von der DFG gefördert. In Bezug auf die Inhalte entstand die Datenbank auf der Grundlage des sogenannten Göttinger Bach-Katalogs (Freischaltung im Internet 2001) und setzt auf die freie Dokumenten- und Publikationslösung für digitale Inhalte MyCoRe. Diese ermöglicht die nachhaltige Speicherung der Daten und den unkomplizierten Austausch von Forschungsergebnissen durch XML-Technologien.

[ #FREIHANDbuch ]⇒

Montag, 17. September 2018

[ #FreeBook ] Das Europäische Parlament - Institution, Vision und Wirklichkeit


[FreeBook] In einem jahrzehntelangen Prozess hat sich das Europäische Parlament von einer beratenden Einrichtung zu einem Mitgestalter europäischer Politik entwickelt. 

Heute vermeint es sowohl innerhalb der Union als auch als globaler Akteur politisches Gewicht zu besitzen. Dies  wird von den europäischen Bürgerinnen und Bürgern allerdings nur beschränkt so wahrgenommen, wie die geringe Beteiligung an den Wahlen zum Europäischen Parlament zeigt.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
 [ #FREIHANDbuch ]

[ #Digitalisat ] Totentanz - Blockbuch aus Süddeutschland um ca. 1465/70


[Retrodigitalisat] Der Totentanz (französisch Danse macabre) ist die seit dem 14. Jahrhundert aufgekommene Darstellung der Gewalt des Todes über das Menschenleben in allegorischen Gruppen, in denen die bildliche Darstellung von Tanz und Tod meist gleichzeitig zu finden sind. Sie erlebten mit der Schwarzen Pest eine Blüte. Das Thema hat jedoch bis in die neueste Zeit nicht nur in der bildenden Kunst fortgelebt und angesichts der Katastrophen des I. und II. Weltkrieges zahlreichen Künstlern ein Motiv geliefert.

Totentanz. Als Totentanz bezeichnet man heute sehr viele Motive, die mit dem Tod in Zusammenhang stehen. Im engeren Sinne versteht man darunter jedoch eine aus dem Spätmittelalter hervorgegangene Darstellung, bei der Lebende und Tote entweder abwechselnd in Form eines Reigens oder paarweise ,tanzend' vorgeführt werden. Die Gattung ist bis heute in der bildenden Kunst, im Kunsthandwerk, in der Literatur, Film, Tanz, Theater und Musik gegenwärtig.

Die ältesten erhaltenen, bildlichen Zeugnisse lassen sich um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert datieren. Darunter gibt es noch heute einige Monumentalmalereien v.a. in Frankreich, Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz. Ihren Platz haben sie an Innen- oder Außenwänden von Kirchen, Beinhäusern, Karnern, Friedhofsmauern und Wohnhäusern. Der älteste bekannte, monumentale Totentanz Österreichs befindet sich in Metnitz/Kärnten (siehe Bild).


Blockbuch. Ein Blockbuch ist ein von Holzstöcken gedrucktes Werk in Bild und Text. Dabei wurden auf einem geglätteten Holzblock Zeichnung und/oder Text spiegelbildlich herausgearbeitet. Die zum Druck bestimmten Teile wurden dann eingefärbt und durch Anreiben der Papierrückseite, mit einem Lederballen einseitig oder mit einer einfachen Druckpresse beidseitig, auf das Papier übertragen. Man unterscheidet chiroxylographische (Bild vom Holzstock gedruckt, Text von Hand nachgetragen), xylographische (Bilder und Texte sind beide vom selben Holzstock) und typoxylographische (Bilder auf Holzstöcken, Texte in Typen gesetzt) Blockbücher, die sich nicht immer eindeutig trennen lassen. In Europa lässt sich die Verwendung von solchen "Holzstempeln" ab dem 12. Jahrhundert nachweisen: In Italien wurden auf diese Weise Stoffe bedruckt. Man vermutet, dass durch Spielkartenmaler diese Technik im 14. Jahrhundert auch nach Mitteleuropa gelangte.

Blockbücher bestehen meist aus beschrifteten Bilderfolgen - nicht unähnlich den comics- mit religiösem oder profanen Inhalt (z.B. Biblia pauperum, Apokalypse, Antichristus, Ars moriendi, Buchkalender, St.-Meinrad-Legende, Donat, Planetenbuch, Totentanz).

Die Datierung der europäischen Form erstreckt sich auf das 15. Jahrhundert, von einigen Wissenschaftlern wird sie schon vor der Weiterentwicklung der Buchdruckkunst durch Gutenberg um 1420 angesetzt, andere plädieren für einen späteren Zeitpunkt. Sie erlosch um 1530, wohl als folge des aufkommenden Buchdruckes mit beweglichen Lettern. Heute ist uns dieses Verfahren noch über den Holzschnitt oder den Linoldruck bekannt.

 [ #FREIHANDbuch ] 

Sonntag, 16. September 2018

[ #Digitalisat ] Sensationelles Dokument online: Cabaret Voltaire : eine Sammlung künstlerischer und literarischer Beiträge


Die einzige Ausgabe der Zeitschrift Cabaret Voltaire erschien am 5. Juni 1916. 

Namen über Namen.  Initiiert von Hugo Ball enthielt sie, neben  künstlerischen und literarischer Beiträgen von Guillaume Apollinaire, Hans Arp, Hugo Ball, Francesco Cangiullo, Blaise Cendrars, Emmy Hennings, Jacob Van Hoddis, Richard Huelsenbeck, Marcel Janco, Wassilii Kandinsky, F.T. Marinetti, L. Modegliani, M. Oppenheimer, Pablo Picasso, O. Van Rees, M. Slodki, Tristan Tzara, den erstmaligen Druck des Wortes Dada!:
"Das kleine Heft, das wir heute herausgeben, verdanken wir unserer Initiative und der Beihilfe unserer Freunde in Frankreich, Italien und Russland. Es soll die Aktivität und die Interessen des Cabarets bezeichnen, dessen ganze Absicht darauf gerichtet ist, über den Krieg und die Vaterländer hinweg an die wenigen Unabhängigen zu erinnern, die anderen Idealen leben. Das nächste Ziel der hier vereinigten Künstler ist die Herausgabe einer Revue Internationale. La revue paraîtra à Zurich et portera le nom "DADA". ("Dada") Dada Dada Dada Dada.
Cabaret Voltaire. Am 5. Februar 1916 gründete Hugo Ball mit seiner Freundin Emmy Hennings in Zürich in der Spiegelgasse 1, unweit von Lenins Exilwohnung, das Cabaret Voltaire. Zuerst führte er mit ihr simple, aber auch exzentrische Programme auf. Sie sang Chansons und er begleitete sie auf dem Klavier. Nach ein paar Wochen lernte er den rumänischen Dichter Tristan Tzara kennen, der ebenfalls in Zürich lebte. Die beiden sympathisierten miteinander, da beide einen ungewöhnlichen Sinn für Geist und Anti-Geist besaßen. Menschlich ergänzten sie sich sehr gut, weil Hugo Ball eher ruhig und nachdenklich war, während Tristan Tzara ein unglaublich lebhafter, niemals ruhiger Mensch war. Er war also wie geschaffen für Hugo Balls Cabaret Voltaire. Als Tzara dann auch seine Gedichte rezitierte, unterbrach er sie oft selbst durch Schreien oder Schluchzen. Die Vorträge im Cabaret Voltaire wurden jetzt zunehmend durch Trommeln, Schlagen und auch Verwendung zweckentfremdeter Gegenstände, wie zum Beispiel leerer Kisten, ergänzt. Das Publikum reagierte zunächst sehr verwundert, ja eingeschüchtert.

Im Jahr 1916 schlossen sich auch Hans Arp und Richard Huelsenbeck Hugo Ball an. Sie begannen, Papier- und Holzschnitte anzufertigen, die ebenso wie die Vorstellungen im Cabaret den Anti-Kunst-Charakter besaßen. Zu guter Letzt schloss sich Marcel Janco der Gruppe an. Auch er war Rumäne wie Tristan Tzara. Beide bejahten in ihren Redeströmen des Öfteren mit „da, da“, was übersetzt eben „ja, ja“ heißt. Das kann ebenfalls der ausschlaggebende Punkt für Hugo Ball gewesen sein, diese Kunst „Dada“ zu nennen. Tzara, Huelsenbeck und Janco trugen im März 1916 das erste Simultangedicht vor.

Tristan Tzara gab 1916 die Zeitschrift Dada heraus. Im Kreis der Dadaisten war man froh, dass ein Dichter seines Ranges diese Aufgabe übernahm. Mit der Zeitschrift versuchte Tzara, mit Dichtern aus anderen Ländern Kontakt aufzunehmen. Da er ein für seine Zeit exzellenter Polemiker war, war er natürlich wie geschaffen für Manifeste und ähnliche Verlautbarungen, die die „Dadaisierung“ zur Aufgabe hatten. Er grenzte Dada vom Futurismus ab, der ein Programm habe, das seine Werke zu erfüllen suche, während beim Dadaismus kein Programm vorhanden sei, das man erfüllen könne und dessen Programm es sei, keines zu haben.

 [ #FREIHANDbuch ]

[ #FreeBook ] "Unser Kochbuch" - Das internationale Kinder-Kochbuch für Kinder von Kindern


Kostenloser Download des eBooks - Unser Kochbuch: Das internationale Kinder-Kochbuch für Kinder von Kindern der Milos-Sovak-Schule.

Das über 170 Seiten starke Kochbuch enthält 71 kindgerechte Rezepte aus elf Ländern und Regionen, mit denen die Schülerinnen und Schüler der Milos-Sovak-Schule in Hürth den ersten Preis beim Kochbuch-Wettbewerb von "Gesund macht Schule" errangen.

Das schön[st]e Kochbuch überhaupt. In elf klassenübergreifenden Projekten, von Frankreich über Kongo und Indien, setzten sich die Kinder vier Tage lang mit den Themen „Küche, Kochen und Kultur“ auseinander und präsentierten ihre Arbeitsergebnisse  auf ihrem Schulfest. Danach trafen sich die Kinder wieder in ihren Projekten, um die Buchseiten ihres Landes auszugestalten.

Ein Must! Das Buch ist nicht nur eine kulinarische Reise durch viele Länder und Kulturen der Erde Es stellt liebevoll und engagiert mit zahlreichen Fotos und Zeichnungen illustriert die Länder vor, aus denen die verschiedenen meist einfach nachzukochenden Gerichte kommen.

Ein Lob an die Kinder für dieses Geschenk an die Leser. Ein Orden diesen engagierten Päadgogen!  Das Kochbuch kann als PDF-Dokument heruntergeladen werden. Etwas was man ganz selten sagen kann und darf: Ein Must!

[ #FREIHANDbuch ]

Samstag, 15. September 2018

[ #eText ] Vorarlberger Flechtenatlas


Den Flechten Vorarlbergs ist ein eigener Schwerpunktband der Reihe "forschen und entdecken" der inatura gewidmet. 




Das ganze Landesgebiet wurde kartiert – vom Bodenseeufer bis in die hochalpinen Regionen erstreckt sich das Arbeitsgebiet.
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 [ #FREIHANDbuch ]

Mittwoch, 5. September 2018

[ #FreeBook ] Michelangelo Buonarroti : Michelangelo Gedichte und Briefe


Meist kennen wir Michelangelo nur als Maler und Bildhauer. Im Wesentlichen reduziert sich dieses Wissen auf die Sixtinische Kapelle. Dass Michelangelo Buonarroti auch ein Dichter war, ja neben Dante, Leopardi, Tasso und Petrarca zu den fünf großen Italiens gehört, bleibt breiten Kreisen bis heute weitgehend verborgen.

Neben Michelangelos Gemälden, Fresken und Skulpturen sind etwa tausend Briefe an Freunde, Familienmitglieder und Autraggeber erhalten. Und rund 300 Gedichte: Sonette, Madrigale aber auch Epigramme und Canzonen. Michelangelo hatte damit eine Kunstform -Bildhauerei und die Malerei genügten ihm sichtbar nicht - gefunden, um seinen (homoerotischen) Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Michelangelo Gedichte und Briefe. Bei Procject Gutenberg steht ein eBook Michelangelo Gedichte und Briefe, by Michelangelo Buonarroti, Edited by R. A. Guardini (Michelangelo Gedichte und Briefe - In Auswahl herausgegeben von R. A. Guardini Pan-Verlag, Berlin 1907) in verschiedenen Formaten (auch HTML) online.  Bei Google-Books findet man "Gottlob Regis: Michel Angelo Buonarroti's des Aelteren sämmtliche Gedichte italiänisch und deutsch, Duncker & Humblot, 1842 - 343 Seiten" ebenso kostenlos zum lesen

 [ #FREIHANDbuch ]⇒ 

[ #eText ] Die lernende Organisation und die lernende Gesellschaft


Mehr als nur Lesestoff.

Der Schlüssel zum Lernen einer Organisation ist das Lernen und Weiterbilden des einzelnen Akteurs. Eine Reihe von online zugänglichen Arbeiten liefern neben dem 'Warum' und dem 'Wie' auch besonderes Augenmerk auf eine Klärung der Begrifflichkeiten und grundlegenden Verfahren.

Wir haben hier einige Online-Texte gesammelt und als Links bereit gestellt.

 [ #FREIHANDbuch ]⇒

Montag, 27. August 2018

[ #FreeBook ] Politik im Internet: Vom analogen zum virtuellen Plakat


"Die Partizipation beschränkt sich auf das Aufhängen von virtuellen Plakaten im Gegensatz zu analogen Plakaten“ (S 108).

Eine Magisterarbeit des Hohenemsers Christian Aberer steht auf E-Thesis (Uni Bibliothek Wien) zur Sozialmedia-Nutzung österreichischer (sozialdemokratischer + grüner) Politiker online. Ist sie damit auch nicht auf den gesamten Politikbetrieb übertragbar, so gibt sie doch einen überraschenden Einblick an das Socialmedia-Verständnis roter und grüner "Amtsanwärter" und reflektiert eher unbeabsichtigt damit den enormen Timelag im Politikbetrieb gegenüber der Ökonomie.
"Wichtig bei jeder Onlinepräsenz ist dabei immer, dass es zu einem gegenseitigen  Austausch und Kommunikation zwischen dem Verfasser oder der Verfasserin und dem Leser oder der Leserin kommt und nicht nur zu scheinplebiszitären Formen der Kommunikation ohne effektive Verbesserung der demokratischen Qualität. " (S 19.)
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[ #FREIHANDbuch ]

Montag, 13. August 2018

[ #eText ] Nutzen statt Besitzen - Auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden Konsumkultur


[Free eBook] Anhand von drei Beispielen („Kleidertausch“, „Werkzeugverleih“ und „Chemieleasing“) geht eine Kurzstudie der Heinrich-Böll-Stiftung (Autoren Kristin Leismann, Martina Schmitt, Holger Rohn, carolin Baedekerder) Frage nach, welche Potenziale zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs im Konzept „Nutzen statt Besitzen“ enthalten sind und was getan werden muss, um diesen Konsumstil zu befördern.
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[ #FREIHANDbuch ]

[ #eDatenbank ] Datenbank Erinnerungsorte in Deutschland



Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote. 

Zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen.

Wo man welche Erinnerungsorte in Deutschland mit welchem pädagogischen Angebot findet, erfährt man hier in einer Datenbank..Sie enthält derzeit 447 solcher Erinnerungsorte. (Stand: August 2018).

[ #FREIHANDbuch ]

Donnerstag, 9. August 2018

[ #eText ] Islamische Kritik am Islamischen Staat


Eine Masterarbeit an der Uni Wien liefert Informatonen über eine islamische Kritik am IS. Eine Kritik, die in der westlichen Öffentlichkeit eigentlich kaum beachtet wird. Gerade deshalb ist diese Arbeit dringend wichtig.
"Der islamische Staat, wie er vom IS praktiziert und vorgelebt wird, weicht vom geschichtlichen islamischen Staat ab, die Organisation steht nur für einen kleinen Teil der Muslime, mit dem Kalifat wurde keine Institution gegründet, die allen Muslimen ein religiöses und politisches Zuhause bieten kann. Dieser Aufgabe wird der IS in keinster Weise gerecht, da die Organisation nur eine Islaminterpretation unter vielen Vertritt, die nur von wenigen Muslimen geteilt wird und keinen Anspruch darauf hat, alle Muslime dieser Welt unter dieser Auslegung zu vereinen."
Masterarbeit Abstract. Die vorliegende Arbeit zeigt die Entwicklung vom politisch motivierten Terror, hin zum religiös motivierten Terrorismus und die Neuerungen für den globalen Terrorismus, welche das Vorgehen des Islamischen Staates mit sich bringt. Dabei wird ein historischer Abriss über die Weiterentwicklung des Terrorismus und die Entstehung des Islamischen Staates geboten. Die Medien, die bei der Vorgangsweise des IS eine wichtige Rolle spielen, werden beleuchtet und ihre Bedeutung für das Verhalten der Organisation wird dargestellt.

Der zentrale Aspekt der Arbeit ist die Kritik islamischer Gelehrter an der Vorgangsweise und an den Interpretationen des Islams, auf denen das Handeln des Islamischen Staates beruht. In 24 Punkten werden Kritikpunkte aufgezeigt, welche die Legitimation des IS zum Erodieren bringen sollen. Berücksichtigt wird dabei, auf welche theologischen Quellen die Gelehrten zurückgreifen und wie beim Versuch vorgegangen wird, die Islamauslegung des IS zu widerlegen und diese als eine Randerscheinung der Religion darzustellen. Der religiösen Triebfeder des Islamischen Staates wird durch die Position der Gelehrten eine Gegenposition entgegengesetzt. Durch den Inhalt des Offenen Briefes soll der IS-Ideologie eine weitere Position gegenübergestellt werden um zu zeigen, dass die Meinungen, Auslegungen und Interpretationen des Islams von Seiten des Islamischen Staates nicht die vorherrschenden Ansichten der gesamten islamischen Welt darstellen.

Im Zuge dieser Arbeit wird anhand der Kritik durch islamische Gelehrte eine Gegenposition zur Islaminterpretation des Islamischen Staates dargelegt. Es wird dabei verdeutlicht, dass die Ansichten des IS wahrgenommen werden sollen und zur weiteren Analyse herangezogen werden müssen, um den Kampf gegen den Islamischen Staat, vom Schlachtfeld, hin zum Internet zu verlagern.

[ #FREIHANDbuch ]