Dienstag, 25. April 2017

[ #Digitalisat ] "Vorwärts" bis 1933


Am 1. Oktober 1876 erschien der "Vorwärts", die bedeutendste periodische Publikation der deutschen Sozialdemokratie, zum ersten Mal. 

"Sozialistengesetz", Erster Weltkrieg mit der Spaltung der SPD und die Machtübernahme der Nationalsozialisten - in der Geschichte des "Vorwärts" spiegeln sich diese und alle weiteren politisch-historischen Ereignisse des Deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik. Entsprechend groß war und ist das Interesse an einer allgemein zugänglichen digitalen Ausgabe.

Die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung hat mit Beginn des Jahres 2015 mit den Vorbereitungen der Digitalisierung des "Vorwärts" für die Jahre bis 1933 begonnen. Im Rahmen des Projekts werden hochwertige Scans von etwa 200.000 Zeitungsseiten angefertigt, welche über im Volltext durchsuchbare Web-Präsentation der Forschung und der interessierten Allgemeinheit weltweit zugänglich gemacht wird.

Im April 2017 wurden die ersten Vorwärts-Jahrgänge im Web veröffentlicht.

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[ #FreeBook ] Der internationale gewerkschaftliche Widerstandskreis der Lithographen und Steindrucker gegen den Nationalsozialismus

Ende Juli 1946 erhielt Heinrich Hansen, frischgebackener 2. Vorsitzender des Hamburger Verbandes des graphischen Gewerbes, Post aus den Niederlanden. Absender: Jacob Roelofs, amtierender Sekretär des Internationalen Bundes der Lithographen, Steindrucker und verwandten Berufe (IBLS). 

Nach einer quälend langen Zeit war es den ausländischen Kollegen wieder möglich, Kontakt zu deutschen Gewerkschaftern aufzunehmen. Hansen kannte den Absender sehr gut; gleich nach der nationalsozialistischen Machteroberung hatte der Vorsitzende des Nederlandse Lito-, Foto- en Chemigrafenbond (NLFC) Verbindungen zu Heinrich Hansen aufgenommen.

Gemeinsam suchten sie ein Netz des gewerkschaftlichen Widerstandes im Gewerbe zu knüpfen. Denn: Neben seiner heimischen Gewerkschaftsarbeit koordinierte Roelofs als Sekretär des Internationalen Berufssekretariats der Lithographen und Steindrucker seit 1929 die Zusammenarbeit der „Flachdrucker“ weltweit. Hansen war Roelofs in den 1920er und 1930er Jahren oft begegnet. Als geachteter Vorsitzender des Ausschusses des deutschen Verbandes der Lithographen, Steindrucker und verwandten Berufe (VLS) stand Hansen bis 1933 dem Kontrollgremium vor, das Beschwerden der Mitglieder gegen die Handlungen des Verbandsvorstandes entgegenzunehmen hatte. In dieser Eigenschaft erhielt Hansen Mandate für alle wichtigen nationalen und internationalen Kongresse.

Bereits im April 1946 hatte der Hamburger den ersten Brief in die Niederlande auf den Weg gebracht. Stolz berichtete er von den ersten erfolgreichen gewerkschaftlichen Organisationsversuchen in Hamburg und den diversen Besatzungszonen. Weniger gut klangen allerdings die Nachrichten über das Schicksal der leitenden Funktionäre seiner alten Gewerkschaft.

Die lang ersehnte Antwort Roelofs Ende Juli 1946 traf Heinrich Hansen wie ein Schock. Statt herzlicher Willkommensgrüße rechnete der holländische Kollege mit der deutschen Gewerkschaftsbewegung hart ab. Desillusionierend resümierte der Holländer: „Lieber Hansen, ich glaube nicht, dass Ihr augenblicklich richtig begreift, wie schwierig Eure Lage eigentlich ist, wie ungünstig Eure Aussichten sind und was nun eigentlich geschehen muss, damit ihr wenigstens einigermassen wieder hochkommt. Ich glaube nicht, dass Ihr Euch vollkommen bewusst seid, wie tief der Abgrund ist, in den Hitler Euch gestürzt hat.“ Mit seiner Aussage unterschied sich Roelofs kein Deut von den Aussagen von Vertretern der Sozialistischen Internationale, die Anfang 1945 die Bestrafung aller Deutschen forderten.

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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf das Inhaltsverzeichnis sagt mehr:

Einleitung 5
I. Johannes Hass 9
1. Ein Gewerkschaftsverband der Schöngeister 9
2. Von Streik zu Streik 14
3. Zwischen Krieg und Frieden 23
4. Novemberrevolution und demokratischer Neubeginn 26
5. SPD-Kommunalpolitiker 35
6. Der Internationale Bund der Lithographen, Steindrucker und verwandten Berufe 45
7. Der Faschismus an der Macht 54
8. Tod und Gedenken 58
II. Jacob Roelofs 61
1. Deutsche Katastrophe 69
2. Widerstand und Verfolgung 76
3. Wiederaufrischung der Gewerschaftsinternationle - Weltgewerkschaftsbund
 versus Internationale Berufssekretariate 81
4. Tiefe Verletzungen - heilende Wunden: Das Verhältnis zu den Deutschen 91
5. Tod und Gedenken 97
III. Heinrich Hansen 98
1. Gewerkschaftskarriere und Ehrenämter 99
2. Gegen die Nazis: Widerstand als Sozialdemokrat und Gewerkschafter 103
3. Das Gewerkschaftliche Widerstandsnetz der Steindrucker und Lithograpehn 104
4. Widerstandszentren 106
a. Hamburg 106
b. Berlin 107
c. Leipzig 111
d. Hannover 113
e. Braunschweig 115
f. Lübeck 115
5. Widerstand und gewerkschaftlicher Gedächtnisverlust 116
6. Inhaftierung - Zusammenbruch des gewerkschaftlichen Widerstandsnetzes 119
7. Befreiung vom Faschismus und gewerkschaftlicher Wiederaufbau 122
8. An der Spitze der Industriegewerkschaft Druck und Papier 126
9. Vom „schlecht geführten Streik“ hin zur erfolgreichen Tarifpolitik 132
10. Geerdeter Internationalist 131
11. Abschied, Würdigung, Gedenken 137
Quellen- und Literaturverzeichnis 139
Abbildungsverzeichnis 150

Montag, 24. April 2017

[ #eText ] Nützlingseinsatz im Zierpflanzenbau


Wenn man den biologischen Pflanzenschutz mit Nützlingen  einführen will, ist das nicht so einfach, wie beispielsweise die Anwendung anderer Pflanzenschutzmittel.  Der Gärtner muss sich auf ein  völlig anderes System des Pflanzenschutzes einlassen.

Ein Merkmal dieses System ist es, dass Nützlinge nicht wie Pflanzenschutzmittel nur bei Befallsbeginn eingesetzt werden, Nützlinge werden oft bereits bei einer Befallserwartung oder Unsicherheit hinsichtlich eines Befalls eingesetzt. Im Laufe der Jahre eignet sich der Anwender die notwendige Erfahrung für die  Entwicklung der Schaderregerpopulation im Betrieb und den geeigneten Einsatzzeitpunkt für die Nützlinge an. In der vorliegenden über 300seitigen Publikation werden wichtige Grundlagen besprochen.


[ #FREIHANDbuch ]
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf das INHALTSVERZEICHNIS:  
1 Einleitung  9
2 Grundlegendes zum Nützlingseinsatz 11
2.1 Betriebshygiene 11 
2.2 Kontrolle und Ergebnisse zur Nützlingsqualität 16 
2.3  Nützlinge und Pflanzenschutzmittel 20 
2.4 Es klappt nicht, woran liegts? Häufig gestellte Fragen 27 
2.5 Ökonomische Bewertung des Nützlingseinsatzes 28 
3 Schädlinge und ihre Gegenspieler 43
3.1 Spinnmilben (Acari) 43 
3.2 Thripse (Thysanoptera) 47 
3.3 Blattläuse (Homoptera) 53 
3.4 Weiße Fliegen (Homoptera) 61 
3.5 Minierfliegen (Diptera) 69 
3.6 Trauermücken (Diptera) 71 
3.7 Schildläuse, Woll- und Schmierläuse (Homoptera) 76 
3.8 Schmetterlingsraupen (Lepidoptera) 80 
3.9 Schnecken (Mollusca) 82 
3.10 Blattwanzen (Heteroptera)  84 
3.11 Sporadisch auftretende Schädlinge 86 
3.12 Einwandernde unspezifische Nützlinge  88 
4 Praktischer Nützlingseinsatz 91
4.1 Nützlingsausbringung und Einsatzmodalitäten 91 
4.2 Mechanische Nützlingsausbringung 92 
4.3 Die Offene Zucht von Blattlausantagonisten  101 
4.4 Bekämpfung des Problemschädlings Bemisia tabaci  111 
4.5 Kompakte Pflanzen durch „Streichelanlage“ 124 
5 Biologischer Pflanzenschutz in Zierpflanzen 134
5.1 Chrysanthemen 134 
5.2 Cyclamen 140 7
5.3 Schnittgerbera  147 
5.4 Orchideen 164 
5.5 Poinsettien 186 
5.6 Topfsonnenblumen 202 
5.7 Schnittrosen 212 
5.8 Sommertopfpflanzen 238 
5.9 Kübelpflanzen  246 
5.10 Nützlingseinsatz in kleinstrukturierten Topfpflanzen- und Endverkaufsbetrieben 255 
5.11 Nützlingseinsatz im Gartencenter 265 
5.12 Nützlingseinsatz in botanischen Schaugewächshäusern 282 
5.13 Heil- und Gewürzkräuter  297 
6 Koordination des Verbundvorhabens  306
7 Anhang  309
7.1 Verträglichkeitsliste für den Zusatz von Break Thru 309 
7.2 Zeigerartenliste Gartencenter  310 
7.3 Bezugsadressen für Nützlinge 312 
7.4 Vorlagen für Nützlingseinsatz und Boniturschemata  314 
7.5 Umsetzung des biologischen Pflanzenschutzes und  
Einschätzung der Betriebsleiter  315 
7.6 Veröffentlichungen  318 
7.7 Bildnachweis 322 
7.8 Register  323 

[ #eLexika ] Börsenlexikon - Fondslexikon - Banklexikon

[eLexika] Nun gut "Bank- und Börsenlexikon" sind klar. 

Aber was ist "Charttechnik"? Mit der Charttechnik werden von vergangenen Kursverläufen Schlüsse auf zukünftige Kursbewegungen gezogen. Es wird davon ausgegangen, dass die Kursentwicklungen bestimmten Trends folgen und sich diese Trends wiederholen.
Man kann nicht alles wissen. Die Chartanalyse wird vor allem zur Auswahl des geeigneten Kauf- und Verkaufszeitpunktes genutzt. Auch für Nichtspekulanten nützliches volkswirtschaftliches Wissen bietet das Börsenlexikon, das Fondslexikon und das Banklexikon. Natürlich auch für allle Kapitalismuskritiker, sollte man doch kennen was man kritisiert und wissen wie und was man kritisiert. Nicht zuletzt sollte man ja auch fachkundig die notwendigen Begrifflichkeiten verstehen.


[ #FREIHANDbuch ]

Sonntag, 23. April 2017

[ #eLexika ] Paedilex: Kritisches Wörterbuch zur Pädagogik, Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

Klaus Feldmann, Prof. für Soziologie und Sozialpsychologie an der Universität Hannover, bietet ein Kritisches Wörterbuch zur Pädagogik, Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung auf der Website des Pädaogischen Journals  (Forum Kritische Pädagogik) als PDF zum Download an.

In Paedilex werden wichtige erziehungswissenschaftliche Begriffe bzw. Konzepte mehrperspektivisch, jedoch schwerpunktartig aus der Warte einer kritischen Erziehungs- und Sozialwissenschaft, diskutiert.  Paedilex steht nicht in Konkurrenz mit Lexika oder Wikipedia, sondern ermöglicht kritischen Lesern, die nachhaltige Reformen im Bildungswesen für erforderlich halten, über Konzepte, Felder und Diskurse Einsichten zu gewinnen und  Hypothesen zu generieren.

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Stichworte:
  • Abitur, Matura
  • Arbeit und Lernen 
  • Arbeitsteilung 
  • Aufklärung 
  • Außerschulisches Lernen (von Schülern) 
  • Begabung
  • Behaviorismus 
  • Beratung 
  • Bildung 
  • Bildungsökonomie 
  • Bildungsorganisation
  • Bildungsstandards 
  • Bürokratie
  • Community
  • Curriculum 
  • Demographischer Wandel 
  • Demokratisierung 
  • Distinktion
  • Einschulung
  • Erziehung 
  • Erziehungswissenschaft, Pädagogik
  • Evaluation, Monitoring, Output, Kontrolle
  • Familie
  • Familienzentren, Elternbildung
  • Forschung 
  • Früh- oder Elementarpädagogik, Kindergarten
  • Funktionen der Erziehung 
  • Ganztagsschulen
  • Gender, Geschlecht 
  • Gesamtschule 
  • Geschichte der Erziehung
  • Gleichheit und Ungleichheit
  • Grundschule/ Volksschule
  • Gymnasium 
  • Hauptschule
  • Heimlicher Lehrplan 
  • Heterogenität – Homogenität 
  • Hochschule, Universität 
  • Home Schooling/ Hausunterricht 
  • Ideologie/ Diskurs 
  • Individualisierung und Individualismus
  • Integration 
  • Intelligenz
  • Kindheit 
  • Kognitivismus 
  • Kommunikation
  • Kompetenz 
  • Konkurrenz
  • Konstruktivismus 
  • Kontext/ Lernumgebung 
  • Kooperation und Konkurrenz
  • Kritische Erziehungswissenschaft 
  • Kritisches Denken, Reflexion 
  • Lehrer 
  • Thesen zur Lehrerrolle 
  • Empirische Forschungen zur Lehrerrolle 
  • Lehrerleistungsbeurteilung 
  • Lehreraus- und -weiterbildung
  • Leistung
  • Leistungsbewertung/ Prüfungen
  • Lernen
  • Lernsysteme, Lern- und Arbeitsgemeinschaften
  • Macht, Herrschaft, Kontrolle, Disziplin, Gehorsam, Autorität 
  • Mathematikunterricht 
  • Migrantenkinder 
  • Militarismus/ Paramilitarismus 
  • Mutterrolle/ Muttermythos/ Mutterideologien 
  • Mythos/ Mystifikation
  • Nachhilfe/ Hausaufgaben 
  • Medien, Multimedia, Online-Lernen, E-Learning 
  • PISA 
  • Politische Bildung und Bildungspolitik 
  • Prävention
  • Produkt/ Dienstleistung
  • Professionalisierung und Lehrerrolle 
  • Qualifikationen
  • Qualität von Lernen und Schule
  • Ranking von Schulen 
  • Rationalität, Rationalisierung
  • Raum(gestaltung) 
  • Risikogruppen 
  • Schüler/ Das Kind als Bildungsklient 
  • Schulabschlüsse
  • Schulbuch 
  • Schule 
  • Schulklasse 
  • Schulklima, Schulstress, Schulunlust
  • Schulleitung
  • Schulmodelle (Beispiele) 
  • Schulpflicht 
  • Schulreform
  • Schulsystem und Systemvergleich 
  • Schulverweigerung, Schulschwänzen 
  • Schulwahl, Privatschulen 
  • Schulweg 
  • Segregation, Exklusion, Ausgrenzung, Schließung 
  • Selbstständiges oder selbstorganisiertes Lernen, Selbstwirksamkeit, Selbstkontrolle,
  • Selbstbewertung 
  • Selektion
  • Serialität 
  • Sitzen bleiben 
  • Sonder- bzw. Förderschule
  • Soziale Kontrolle und gefährliche Typen
  • Soziale Schicht/ Soziale Herkunft 
  • Sozialisation und Erziehung
  • Struktur des Bildungssystems, „Strukturdebatte“, „Strukturunabhängige
  • Erziehungswissenschaft“
  • Team, Teamarbeit
  • Test 
  • Transparenz 
  • Tutoren 
  • Unterricht 
  • Weiterbildung
  • Wirkungen von Schulen 
  • Wissen 
  • Alte und neue Wissenskonzeptionen
  • Thesen zur Herstellung und Kontrolle von Wissen 
  • Vorwissen, Alltagswissen, implizites Wissen
  • Pädagogisches Alltagswissen und „rationale Pädagogik“ 
  • Wissensinflation, Veralten des Wissens und die Stressgesellschaft 
  • Wissenschaft, Fach, Domäne 
  • Zeit(gestaltung) 
  • Ziele der Erziehung 
  • Literatur 

[ #eLexika ] Literatur-Lexikon für Kinder

Das Rossipotti-Lexikon ist ein Literaturlexikon für Kinder und erscheint nur im Internet. Im unserem Literaturlexikon kann man viele Informationen zu Kinderbuchautoren und Illustratoren finden. 

Ein Lexikon ist ein alphabetisches Nachschlagewerk, in dem man zu einzelnen Personen oder Sachgebieten kurze Erklärungen finden kann. Ein anderes Wort für Lexikon ist Enzyklopädie.
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
[ #FREIHANDbuch ]

Sonntag, 16. April 2017

[ #FreeBook ] Der Deutsche Bundestag im Reichstagsgebäude

Der Deutsche Bundestag ist das Parlament und somit gesetzgebendes Organ der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz im Reichstagsgebäude in Berlin. Er wird im politischen System Deutschlands als einziges Verfassungsorgan des Bundes direkt vom Staatsvolk, den Staatsbürgern, gewählt.

Wer mehr als eine Erstinformation über den Deutschen Bundestag sucht, der ist mit diesem Buch gut beraten. Anschaulich und gut zu lesen werden die Themenkomplexe Geschichte, Funktion, Architektur und Kunst vorgestellt. Es wird die wechselvolle Geschichte des deutschen Parlamentarismus von den Anfängen bis heute nachgezeichnet, in einem weiteren Teil wird umfassend auf Struktur und Funktion des Bundestages eingegangen. Weitere Kapitel stellen die Architektur des Reichstagsgebäudes und die Kunst im und rund um das Reichstagsgebäude vor.

[ #FREIHANDbuch ]⇒

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt der 338 Seiten sagt mehr:

Inhalt
6 Vorwort des Präsidenten des Deutschen Bundestages,
Norbert Lammert
Hans Wilderotter
9 „Hier schlägt das Herz der Demokratie“ Struktur und Funktion
des Deutschen Bundestages
10 „Forum der Nation“:
der Deutsche Bundestag im Zentrum der Verfassung
14 „Vertreter des ganzen Volkes“: die Abgeordneten
22 „Der Präsident vertritt den Bundestag“:
der Bundestagspräsident, das Präsidium und der Ältestenrat
32 „Ständige Gliederungen des Bundestages“:
die Fraktionen
40 „Ein verkleinertes Abbild des Plenums“: die Ausschüsse
48 Konzepte und Kontrollen:
Enquetekommissionen, Untersuchungsausschüsse, das Parlamentarische
Kontrollgremium und der Wehrbeauftragte
54 „Der sichtbare Kern des parlamentarischen Wirkens“:
das Plenum
62 „Die Bundesgesetze werden vom Bundestage beschlossen“:
Gesetzgebung und Gesetzgebungsverfahren
76 „Verwirklichung eines vereinten Europas“:
die Mitwirkung des Deutschen Bundestages an
der europäischen Integration
Hans Wilderotter
83 Der lange Weg zur Demokratie
Stationen deutscher Parlamentsgeschichte
84 „... die eigentliche Schule des vormärzlichen Liberalismus“:
deutsche Parlamente vor 1848
88 „Wir sollen schaffen eine Verfassung für Deutschland“:
die Deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche
in Frankfurt am Main
106 Eine „schriftliche Urkunde als Verfassung des
Preußischen Reiches“:
die Verfassunggebende Nationalversammlung und
das Preußische Abgeordnetenhaus in Berlin
122 Demokratie ohne Parlamentarismus:
der Reichstag im Deutschen Kaiserreich
138 „Das Deutsche Reich ist eine Republik“:
die Nationalversammlung und die Verfassung
von Weimar
160 Das vorläufige Ende der parlamentarischen Demokratie:
der Reichstag und die Landesparlamente in der NS-Diktatur
164 „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“:
Stationen der Erfolgsgeschichte des Deutschen Bundestages seit
1949
Hans Wilderotter
199 Architektur und Politik
Das Reichstagsgebäude in Geschichte und Gegenwart
200 „Der Schlussstein der deutschen Einigung“:
die Planung, Errichtung und Bedeutung des Reichstagsgebäudes
1871 bis 1918
238 Ein Forum für die Republik:
das Reichstagsgebäude im Spreebogen 1919 bis 1933
250 Vom Reichstagsbrand zum Kriegsende:
das Reichstagsgebäude 1933 bis 1945
256 „Ein bisschen Sinn für Geschichte“:
Wiederaufbau und Umbau nach dem Zweiten Weltkrieg
262 „Wrapped Reichstag“:
die Verhüllungsaktion von Christo und Jeanne-Claude
264 „Ein Symbol der Demokratie“:
das Reichstagsgebäude seit 1991
Andreas Kaernbach
273 Kultur und Politik im Dialog Kunst im Reichstagsgebäude
274 Der Kunstbeirat
278 Die Künstler und ihre Kunstwerke
334 Künstlerregister

[ #eLexika ] Parlamentsdeutsch - Lexikon der parlamentarischen Begriffe

[eLexika] Ein kleines Lexikon über parlamentarische Begriffe von A bis Z. Das parlamentarische Leben und seine Sprache wird in dieser Broschüre beschrieben. Es werden häufig verwendete parlamentarische Begriffe und Prozesse verständlich erklärt und grafisch dargestellt. Das Nachschlagewerk ist über das deutsche Parlament hinaus interessant und hilfreich.

Geheimsprache?
„Diäten“, „Hammelsprung“, „Überhangmandat“ – immer wieder tauchen in den Medien Begriffe aus dem parlamentarischen Alltag auf. Und nicht immer ist Platz oder Zeit für eine Erklärung. Wer könnte auf Anhieb sagen, was hinter der „Immunität“ eines Abgeordneten steckt.
Man mag es herleiten können – was aber ist dann seine „Indemnität“?


[FREIHANDbuch]


Mittwoch, 12. April 2017

[ #FreeBook ] eGovernment in den Gemeinden

eGovernment auf kommunaler Ebene: Ein rechtlich-technischer Leitfaden zur Umsetzung von eGovernment.

Unter dem Begriff "E-Government" bietet die österreichische Verwaltung eine Vielzahl von Diensten und Serviceleistungen im Internet an. Dadurch haben die Bürger unter anderem die Möglichkeit, weitgehend unabhängig von Ort und Zeit Anträge elektronisch zu stellen oder mit der Verwaltung elektronisch zu kommunizieren.
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Dienstag, 11. April 2017

[ #FreeBook ] Eduard Suess - Der Entdecker von Gondwana und Tethys

Eduard Suess (* 20. August 1831 in London; † 26. April 1914 in Wien) war ein österreichischer Geologe und Politiker des 19. Jahrhunderts und wurde bekannt als Experte für den tektonischen Bau der Alpen. Auf ihn sind zwei wesentliche paläo-geographische Entdeckungen zurückzuführen: der ehemalige Superkontinent Gondwana und die Tethys.

Weltweit bekannt ist Edurad Suess wegen dieser wissenschaftlichen Entdeckungen und mannigfach "verewigt": Nach ihm wurde der Suessgletscher in Viktorialand im Süden der Antarktis und der Mondkrater Suess benannt.


Den Österreicheren, besonders den Wienern sollte er auch ein Bekannter sein: Er gewann mit seinem Mitarbeiter Carl Junker einer öffentlichen Ausschreibung in der Wiener Zeitung für ein neues Wiener Wasserversorgungssystem, welches eine 120 km lange Fernleitung, Wasserspeicher, und ein Verteilungssystem beinhaltete. Der Wiener Gemeinderat stimmte dem Projekt am 12. Juli 1864 zu.

Biografie. Einem Glücksfall internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit ist es zu verdanken, dass diese einzige in Buchform erschienene Biografie über Eduard Suess (überhaupt)in deutscher Sprache vorliegt. Ursprünglich war sie in der Sowjet-Union verlegt worden. In den Berichten der Geologischen Bundesanstalt (Nr. 63/ 2009) wurde sie erstmals in Österreich verlegt und liegt dankenswerterweise damit auch als PDF vor.

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[ #eLexika ] Digital: Büchmann - Geflügelte Worte

August Methusalem Georg Büchmann (* 4. Januar 1822 in Berlin; † 24. Februar 1884 in Berlin-Schöneberg) war ein deutscher Philologe.  Sein Werk "Geflügelte Worte. Der Citatenschatz des deutschen Volkes" ist als  "Der große Büchmann" seit 1864 ebenfalls ein Methusalem unter den Zitatensammlungen.   

Der große Büchmann. Das Buch fand schon seinerzeit so lebhaften und dauerhaften Anklang, dass anfangs jährlich eine Neuauflage erforderlich war. Der Erfolg des "Büchmann" brachte es aber auch mit sich, dass Georg Büchmann bis in die Gegenwart hinein zahlreiche Nachahmer fand. Nichtsdestotrotz greift man noch gerne zum "Büchmann" wie auch Neuauflagen in den Verlagen Bertelsmann und Ullstein beweisen.

Die 19. (verbesserte und vermehrte) Auflage aus dem Jahre 1898 ist digitalisiert und kostenlos im Web.

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[ #FreeBook ] Alles was Recht ist: Österreichische Justiz und Recht besser verstehen.

Die österreichische Justiz umfasst die ordentlichen Gerichte, die Staatsanwaltschaften und die Justizanstalten (Strafvollzugsanstalten und gerichtliche Gefangenenhäuser). 

200seitiges eBook. Eine Information des Bundesministeriums für Justiz versteht sich selber so: Was ist die Justiz und wie funktioniert sie? Wegweiser und Hilfen, wie man zu seinem Recht kommt. Faktisch ist es ein 200seitiges Buch (eBook) das man durchaus als Propädeutik für das österreichiche Recht gebrauchen kann und in der Zivilgesellschaft, bei Sozialberufen, Oberstufenschülern und Studenten ebenso wie in der Verwaltung, Politik und Erwachsenenbildung gute Dienste leisten kann.
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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