Freitag, 22. Februar 2019

[ #eText ] Emma Adler: Die berühmten Frauen der französischen Revolution 1789–1795


Die berühmten Frauen der französischen Revolution 1789–1795, Stern, Wien 1906 gilt als das erste Werk der Frauengeschichtsschreibung in Österreich. 

Die Autorin war niemand geringerer als die Ehegattin des Gründers der österreichischen Sozialdemokratie Victor Adler.

Folgende Frauen werden auf- und ausgeführt:

Madame Legros
Théroigne de Méricourt
Charlotte Corday
Madame Roland
Lucile Desmoulins
Olimpe de Gouges
Rose Lacombe
Madame Bouquey
Madame Tallien
Die Marquise von Condorcet

Emma Adler. (* 20. Mai 1858 in Debreczin, Ungarn; † 23. Februar 1935 in Zürich) war eine österreichische Journalistin und Schriftstellerin. Sie war die Ehefrau des Arztes und Politikers Victor Adler, der die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Österreichs begründete. Emma Adler publizierte auch unter den Pseudonymen Marion Lorm und Helene Erdmann.

 [ #FREIHANDbuch ] 

[ #Digitalisat ] Alfred Adler: Studie über Minderwertigkeit von Organen


Alfred Adler, der Gründer der Individualpsychologie, führte den Begriff Kompensation im Jahre 1907 in seiner Studie über die Minderwertigkeit der Organe als Antwort des Organismus auf eine Organminderwertigkeit ein. 

Adler stellte fest, dass wenn sich im wechselseitigen Verhältnis von Organ und Umgebung das Gleichgewicht gegen den Organismus zu wenden droht, dieser mit Kompensierungsversuchen antwortet. Da die Psyche im übergeordneten Zentralnervensystem, als Teil des Gesamtorganismus, beim Kompensationsprozess eine Rolle spielt, gelangte Adler zum Begriff der seelischen Kompensation.

Später erweiterte Adler seine Theorie mit dem Konzept des Minderwertigkeitsgefühls. Die Individualpsychologie sieht die Ursache der Kompensation beim Minderwertigkeitsgefühl des Kleinkindes aufgrund seiner Unvollkommenheit als menschliches Wesen. Wenn das Minderwertigkeitsgefühl zu stark ist, kann sich auf dem Weg der Kompensation ein neurotischer Lebensplan entwickeln. Eine wirklich vorhandene Minderwertigkeit, die übertrieben erlebt wird, kann mit einer mehr oder weniger eingebildeten Überlegenheit kompensiert werden. Die Situation der Minderwertigkeit oder Unterlegenheit fand Adler im psychischen Bereich vor allem bei den drei Lebensaufgaben Arbeit – Liebe - Gemeinschaft (Säugling, Geschwisterreihe, Schule, Beruf, Ehe, Prüfungssituationen usw.) wieder. Sie löst beim Menschen einen Gefühlszustand aus, den Adler Minderwertigkeitsgefühl nannte. Ähnlich wie bei der Kompensation einer Organminderwertigkeit, ist die menschliche Psyche bestrebt, diesen Zustand der Unterlegenheit durch ein – wie Adler es nannte – Geltungsstreben zu überwinden.

Alfred Adler. (* 7. Februar 1870 in Rudolfsheim bei Wien, heute Teil des 15. Wiener Gemeindebezirks, Rudolfsheim-Fünfhaus; † 28. Mai 1937 in Aberdeen, Schottland) war ein österreichischer Arzt und Psychotherapeut. Er entstammte einer jüdischen Familie und konvertierte im Jahr 1904 zum Protestantismus. Adler ist der Begründer der Individualpsychologie.

Adlers Lehre hatte eine große, eigenständige Wirkung auf die Entwicklung der Psychologie und Psychotherapie im 20. Jahrhundert. Sie beeinflusste die psychotherapeutischen Schulen von Rollo May, Viktor Frankl, Abraham Maslow und Albert Ellis. Seine Schriften nahmen viele Einsichten der Neopsychoanalyse vorweg, die sich in erstaunlichem Einklang mit der Individualpsychologie in den Werken von Karen Horney, Harry Stack Sullivan und Erich Fromm wieder finden.

[ #FREIHANDbuch ]

Donnerstag, 14. Februar 2019

[ #Digitalisat ] Josef Hirn: Tirols Erhebung im Jahre 1809 (online)


Der "Tiroler Volksaufstand" war ein in der Geschichtsschreibung des 19. und 20. Jahrhunderts national(istisch) glorifizierter Aufstand der Tiroler Bevölkerung gegen Bayern und Napoleon im Jahre 1809 und insbesondere gegen die damit verbundenen Reformen.

Unter der maßgeblichen Führung Andreas Hofers wurde das Land Tirol im Frühjahr 1809 von der bayerisch-französischen Besatzung "befreit" und bis zum Herbst verteidigt. Im November und Dezember 1809 konnten die Bayern und Franzosen ihre Herrschaft wieder festigen.

Glorifizierung. In der Geschichtsschreibung des 19. und 20. Jahrhunderts wurde dieses Ereignis später national glorifiziert. Die ursprünglich katholisch-habsburgische und gegen die Aufklärung gerichtete Tradition konkurrierte später mit deutschnationalenVereinnahmungen. Bald war auch eine völkische Konnotation, eine antiitalienische und eine antifranzösische Teil des 1809er-Mythos. Gemeinsam ist ihnen gleichwohl eine Feindlichkeit gegen die Aufklärung. Keineswegs war auch der Widerstand eine gemachte Sache, dies gilt insbesondere für Vorarlberg, wo sich die Interessen regional widerstritten.

 Dass die schon 1810 einsetzende Glorifizierung der Berg-Isel-Schlacht als Volksaufstand schon in ihren Ursprüngen einen sehr eingeschränkten Volksbegriff hatte wird in der Schrift des Hohenmser Rabbiners Aron Tänzer ("Das Jahr 1809 und die Juden") deutlich. Aron Tänzer erwähnt in diesem Zusammenhang die Zerstörung fünf jüdischer Wohnungen und dreier Geschäfte in Innsbruck. Er führt diese Ausschreitungen - österreichtreu - auf religiösen Fanatismus zurück. In Vorarlberg kam es zwar zu keinen derartigen Ausschreitungen, doch wurden der Hohenemser Judengemeinde erhebliche Geldbeträge von den späterhin als Vorarlberger Freiheitskämpfer gefeierten Anton Schneider und Co abgepresst.

Josef Hirn. Nicht unmaßgeblichen Anteil an der Rezeption des Mythos 1809 hatte das Geschichtswerk von Josef Hirn (1848-1917), wiewohl zwischen den Zeilen der Historiker zahlreiche Widersprüche sichtbar werden lässt.  Josef Hirn, wirkte seit 1899 als Universitätsprofessor für Österreichische Geschichte in Wien und es ist sein Verdienst zur Hundertjahrfeier im Jahre 1909 die  Literatur zum Tiroler Volksaufstand in seinem Werk „Tirols Erhebung im Jahre 1809“ zu einem einheitlichen Ganzen zusammengefasst zu haben.

 [ #FREIHANDbuch ]

[ #FreeBook ] Hans Jürgen Lüdde: Klassische Mechanik


Kostenloses eBook (nicht nur) für Studenten.

Mit der Klassischen Mechanik begann im 17. Jahrhundert das, was wir heute exakte Naturwissenschaften nennen: die Beobachtung von Naturphänomenen mit Hilfe kontrollierter und reproduzierbarer Experimente einerseits und deren mathematische Modellierung andererseits, mit dem Ziel, aus einer Fülle von Einzelbeobachtungen Naturgesetze abzuleiten.

Die mathematische Formulierung der Naturgesetze erlaubt wiederum die Herleitung neuer Zusammenhänge, die aus den ursprünglichen Beobachtungen nicht erkennbar waren. Dieses Buch gibt einen Überblick über die Newton’sche Mechanik und eine Einführung in die analytische Mechanik nach Hamilton und Lagrange. Der Text ist geeignet für Bachelor Studierende, die sich mit den Grundlagen der Theoretischen Physik vertraut machen wollen.

Der Autor. Hans Jürgen Lüdde hat 1981 an der Goethe-Universität, Frankfurt im Fach Theoretische Physik promoviert. Nach Forschungsaufenthalten in USA und Frankreich kehrte er wieder nach Frankfurt zurück und habilitierte 1990. Seit über 30 Jahren hält er Vorlesungen zu verschiedenen Themen der Theoretischen Physik. Seine Forschungsinteressen beinhalten u.a. die numerisch mathematische Behandlung des elektronischen Vielteilchen Problems. Darüber hinaus ist er Leiter des Hochleistungsrechenzentrums der Goethe-Universität.

[FREIHANDbuch]⇒
Lohnt sich ein Download? Ein kurzer Blick auf den Inhalt:

Inhaltsverzeichnis
1 Newtons Gesetze 1
1.1 Was beschreibt die Mechanik ?  1
1.2 Eine kurze Entwicklungsgeschichte der theoretischen Mechanik 1
1.3 Die Synthese: Newtons Gesetze  3
1.3.1 Kinematische Größen 3
1.3.2 Maßsysteme  4
1.3.3 Newtons Gesetze (moderne Formulierung) 5
1.4 Wie definiert man eine Masse? 7
1.5 Inertiale und beschleunigte Bezugssysteme 8
1.6 Beispiele 10
2 Bewegung in einer Dimension 13
2.1 Konstante Kräfte 13
2.1.1 Lösung der Bewegungsgleichung  13
2.1.2 Arbeit und Energie bei konstanter Kraft  18
2.1.3 Impuls und Leistung bei konstanter Kraft 20
2.2 Ortsabhängige Kräfte 20
2.2.1 Potentiale 22
2.2.2 Massenpunkte in der Nähe eines stabilen Gleichgewichtes 24
2.3 Geschwindigkeitsabhängige Kräfte 24
3 Oszillatoren 27
3.1 Der reibungsfreie harmonische Oszillator 29
3.2 Energie des freien harmonischen Oszillators 32
3.3 Gedämpfter harmonischer Oszillator 33
3.4 Der Phasenraum 38
3.5 Der getriebene Oszillator 39
3.6 Gekoppelte Oszillatoren 41
3.7 Nichtlineare Oszillatoren 43
3.8 Das freie mathematische Pendel  45
3.9 Das getriebene mathematische Pendel - chaotische Bewegungsformen 48
4 Bewegung zweier Massenpunkte 55
4.1 Der Schwerpunkt - Bewegung des Systems 56
4.2 Die Relativkoordinate - Interne Bewegung der Massenpunkte  57
4.3 Stöße  58
4.3.1 Elastische Stöße 58
4.3.2 Inelastische Stöße 62
4.4 Schwerpunkt- und Relativkoordinaten eines Systems mit N Massenpunkten 63
4.5 Bewegung einer Rakete 65
5 Bewegung in 3 Dimensionen - das Keplerproblem 67
5.1 Arbeit und Energie in 3 Dimensionen 67
5.2 Drehmoment und Drehimpuls 70
5.3 Zentralkräfte  72
5.4 Planetenbewegung als Einkörperproblem 72
6 Beschleunigte Bezugssysteme 79
6.1 Beschleunigte Bezugssysteme 79
6.2 Scheinkräfte auf der Erdoberfläche 82
6.2.1 Die Zentrifugalkraft  82
6.2.2 Die Corioliskraft 84
6.3 Gezeitenkräfte  87
7 Bewegung starrer Körper 93
7.1 Die kinetische Energie und der Trägheitstensor 93
7.2 Berechnung von Trägheitsmomenten 95
7.2.1 Das Parallelachsen-Theorem: Satz von Steiner (1796-1863)  95
7.2.2 Trägheitsmoment einfacher starrer Körper 97
7.3 Der Drehimpuls - Bewegungsgleichung eines starren Körpers  102
7.4 Hauptachsentransformation 104
7.5 Beispiele 105
8 Einfuhrung in die analytische Mechanik 113 ¨
8.1 Hamilton’s Prinzip  114
8.1.1 Variationsrechnung  115

[ #FreeBook ] Der Islam in Europa – Einfluss und Auswirkungen auf die europäische Rechtsordnung


Der Vorarlberger  Florian Wolf hat an der Universität Wien, Rechtswissenschaftliche Fakultät, eine höchst interessante Dissertation zum Thema "Islam in Europa" vorgelegt, in der der Einfluss des Islams auf die europäischen Rechtsordnungen, insbesondere auf die Österreichs, Deutschlands und der Schweiz in vielerlei Bereichen untersucht wird. 

Deutschland - Österreich - Schweiz. Ausführlich wird der Rechtsvergleich zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz betrieben. Die umfangreiche 372seitige Arbeit steht erfreulicherweise als PDF auf den Seiten der Universität online. Damit ist sie nicht nur Juristen sondern auch der interessierten Öffentlichkeit, insbesondere auch den politischen Organisationen und Instanzen zugänglich. Das ist insbesondere in Anbetracht weiterer zu erwartender gesetzlicher und verwaltungstechnischer Regelungen ein enorm bedeutungsvolles Hilfsmittel. Es ermöglicht den Vergleich von Regelungen zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz und bei einem weiteren Regelungsbedarf die jeweiligen Erfahrungen und Konsequenzen unserer Nachbarn mitzuberücksichtigen.
Auch wenn die Arbeit online jedermann in seiner elektronischen Form zugänglich ist, wird hier nicht nur um Beachtung des Urheberrechtes gebeten, sondern auch ausdrücklich aufmerksam gemacht, dass gemäß § 42 UrhG Kopien und Vervielfältigungen nur zum eigenen und privaten Gebrauch gestattet sind. 
Abstract. In ganz Europa gibt es Gesetzesvorhaben und auch beschlossene Gesetze die zeigen, welch großen Einfluss der Islam bereits heute auf die europäischen Rechtsordnungen hat. Durch die Rekapitulation der Einflüsse des Islams in den Ländern Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie die damit einhergehenden rechtlichen Veränderungen konnte ein Überblick von den Anfängen der Migrationsbewegungen bis ins Jahr 2014 gegeben werden. Im Rahmen dieser Arbeit werden die rechtlichen Einflüsse des Islams auf die untersuchten Staaten aufgezeigt und die damit verbundenen Auswirkungen in den jeweiligen Rechtssystemen untersucht.

Neben der Analyse der Einflüsse wurde u.a. geprüft, ob und wenn ja, welche un/mittelbare Drittwirkung sich gegenüber Privaten bzw. anderen Religionen ergibt. Während der Recherche wurde festgestellt, dass zweifellos ein Einfluss des Islams auf die deutschsprachigen Rechtsordnungen besteht. Die Rechtsnormen und die Judikatur unterliegen dabei einem stetigen Wandel. In den deutschsprachigen Rechtsordnungen und in der Europäischen Union insgesamt kann man den christlich-abendländisch geprägten Einfluss durch etliche Sondervereinbarungen und Rücksichtnahmen für die christlichen Kirchen feststellen. Die festgestellten Einflüsse sind dabei je nach Rechtsgebiet von unterschiedlicher Natur.

Im Arbeitsrecht lassen sich vor allem Einflüsse in Sondervereinbarungen der Muslime mit Krankenhäusern, Gefängnissen und im Bereich der Streitkräfte finden. Ein mittelbarer Einfluss ist zudem vielfach in arbeitsrechtlichen Entscheidungen zu erkennen. Im Bereich des Baurechts führte insbesondere die Angst vor neuen Moscheen bzw. sichtbaren Turmaufbauten zu Gesetzesänderungen in den untersuchten Staaten. Der Wunsch der muslimischen Bevölkerung nach eigenen Friedhöfen, welche die speziellen islamischen Bestattungsrituale berücksichtigen, hat auch in diesem Gebiet zu Änderungen in den jeweiligen länderspezifischen Friedhofsordnungen geführt. Die meisten Veränderungen lassen sich im Bereich des Strafrechts finden.

Die islamistischen Anschlage auf europäischem Boden und der Terroranschlag am 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten hatten unter dem Deckmantel der Anti-Terrorgesetzgebung eine Vielzahl an Einschränkungen für die persönliche Freiheit des Einzelnen zur Folge. In den untersuchten Staaten hat auch der Islam in der Ausprägung des radikalen Islamismus unmittelbar zu zahlreichen gesetzlichen Verschärfungen geführt.

Zu großen Veränderungen kann es in Zukunft im Bereich des Wirtschaftsrechts kommen. Gerade im Bereich der Scharia-konformen Zertifizierung von Finanzinstrumenten, Banken, Gebrauchsgegenständen und Lebensmitteln ist aufgrund des demographischen Wandels der Muslime die Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen und für die Zukunft ein großes Wirtschaftspotential vorhanden. Aufgrund der stetig wachsenden Anzahl der muslimischen Bevölkerung in Europa wird die vorliegende Thematik auch in einigen Jahren noch zu emotionsgeladenen Diskussionen rund um neue Gesetzwerdungsprozesse führen.


 [ #FREIHANDbuch ]

Mehr erfährt man mit einem schnellen Blick auf das Inhaltsverzeichnis:
1. Vorwort        13
1.1 Allgemeine Ausführungen      15
1.2 Die rechtsgeschichtliche Entwicklung des Islams    16
1.2.1 Österreich       16
1.2.2 Deutschland      18
1.2.3 Schweiz        19
1.3 Die Islamischen Glaubensgemeinschaften   20
1.3.1 Österreich       20
1.3.2 Deutschland      23
1.3.3 Schweiz        28
1.4 Muslime in Österreich und Europa      30
1.4.1 Die rechtliche Behandlung und Möglichkeiten des Zusammenlebens zwischen Muslimen und Nichtmuslimen   31
1.4.2 Integration       33
1.4.2.1 Österreich     33
1.4.2.2 Deutschland      36
1.4.2.3 Schweiz       37
2. Allgemeine Einordnung der religionsrechtlichen Systeme unter Berücksichtigung der föderalen Strukturen      39
2.1 Österreich        39
2.2 Deutschland       40
2.3 Schweiz        43
3. Die Typologie des Einflusses      44
3.1 Der unmittelbare bzw. direkte Einfluss     44
3.2 Der mittelbare bzw. indirekte Einfluss     44
3.3 Die bloße Rücksichtnahme    45
4. Der Einfluss des Islams auf die deutschsprachigen Rechtsordnungen in Europa  45
4.1 Zivilrecht       45
4.1.1 Arbeitsrecht     45
4.1.1.1 Österreich     45
a. Einführung        45
b. Allgemeine Rechtslage     47
c. Einflüsse des Islams auf arbeitsrechtliche Entscheidungen   48
d. Vereinbarungen für Muslime in Sonderbereichen     53
4.1.1.2 Deutschland      56
a. Allgemeine Rechtslage     56
b. Einflüsse des Islams auf arbeitsrechtliche Entscheidungen   57
c. Vereinbarungen für Muslime in Sonderbereichen     62
4.1.1.3 Schweiz       69
a. Einführung und allgemeine Rechtslage     69
b. Vereinbarungen für Muslime in Sonderbereichen     70
4.2. Öffentliches Recht     73
4.2.1 Der Islam im öffentlichen Raum      73
4.2.2 Bekleidungssitten     74
4.2.2.1 Die Bekleidungsvorschriften im europäischen Kontext 74
4.2.2.2 Österreich     77
a. Einführung und allgemeine Rechtslage     77
b. Das islamische Kopftuch bei Behörden und im öffentlichen Dienst   79
c. Exkurs: Die Verschleierung im Gerichtssaal – Ein österreichischer Anlassfall   82
4.2.2.3 Deutschland      90
4.2.2.3.1 Einführung und allgemeine Rechtslage    90
4.2.2.3.2 Das islamische Kopftuch bei Behörden und im öffentlichen Dienst 93
a. Das Urteil des BVerfG vom 24.09.2003     93
b. Die gesetzlichen Änderungen in Baden-Württemberg    94
c. Die gesetzlichen Änderungen in Bayern     97
d. Die gesetzlichen Änderungen in Berlin     99
e. Die gesetzlichen Änderungen in Bremen    100
f. Die gesetzlichen Änderungen in Hessen     101
g. Die gesetzlichen Änderungen in Nordrhein-Westfalen   103
h. Die gesetzlichen Änderungen in Niedersachsen     105
i. Die gesetzlichen Änderungen im Saarland     106
j. Conclusio       106
4.2.2.3.3 Islamische Bekleidungssitten im koedukativen Sport- und Schwimmunterricht 108
4.2.2.4 Schweiz       111
a. Einführung und allgemeine Rechtslage     111
b. Das islamische Kopftuch im öffentlichen Raum     112
c. Die islamische Vollverschleierung im öffentlichen Raum   115
d. Islamische Bekleidungssitten im koedukativen Sport- und Schwimmunterricht  117
4.2.3 Verwaltungsrecht       120
4.2.3.1 Österreich       120
a. Einführung       120
b. Bisherige Konflikte um den Moschee- und Minarettbau   122
c. Die allgemeine Rechtslage     124
d. Die Gesetzesänderung in Kärnten      126
e. Die Gesetzesänderung in Vorarlberg      128
4.2.3.2 Deutschland      130
a. Einführung       130
b. Die allgemeine Rechtslage    131
c. Bisherige Konflikte im Moschee- und Minarettbau    133
4.2.3.3 Schweiz       137
a. Einführung       137
b. Verantwortliche Konflikte für den Schweizer Minarett-Streit    138
c. Initiativen gegen den Bau von Minaretten    144
d. Die rechtliche Einordnung des verfassungsrechtlich verankerten Bauverbots für Minarette        147
4.2.4 Friedhöfe und Bestattungswesen     155
4.2.4.1. Österreich     155
a. Einführung       155
b. Der Islamische Friedhof in Wien    156
c. Der Islamische Friedhof in Altach      158
d. Der Konflikt islamischer Bestattungsrituale mit Leichen- und Bestattungsgesetzen der Länder  160
4.2.4.2 Deutschland      163
a. Einführung       163
b. Die allgemeine Rechtslage    164
c. Der Konflikt islamischer Bestattungsrituale mit Leichen- und Bestattungsgesetzen der Länder       167
4.2.4.3 Schweiz       172
a. Einführung       172
b. Die Rechtliche Einordnung    173
6
c. Der Konflikt islamischer Bestattungsrituale mit kantonalen Bestattungsverordnungen 174
4.2.5 Religionsunterricht      177
a. Österreich        177
b. Deutschland       182
c. Schweiz        186
4.2.6 Schächten von Tieren und Speisevorschriften   190
4.2.6.1 Österreich       190
a. Einführung       190
b. Der europarechtliche Rahmen     191
c. Die Regelung zum islamischen Schächten   192
d. Die Halal-Zertifizierung      194
4.2.6.2 Deutschland      196
a. Der rechtliche Rahmen       196
b. Höchstgerichtliche Entscheidungen zum islamischen Schächten   197
c. Die Halal-Zertifizierung     199
4.2.6.3 Schweiz       200
Das gesetzliche Schächtverbot      200
4.3 Strafrecht      201
4.3.1 Österreich       201
a. Die Zwangsheirat      202
b. Die Beschneidung      204
c. Der Ehrenmord       209
d. Maßnahmen hinsichtlich der Bekämpfung des Terrorismus  213
4.3.2 Deutschland     224
a. Die Zwangsheirat      224
b. Die Beschneidung      227
c. Der Ehrenmord       235
d. Exkurs: Der Einfluss des Islams auf die deutsche Strafgerichtsbarkeit  241
e. Maßnahmen hinsichtlich der Bekämpfung des Terrorismus  247
4.3.3 Schweiz       260
a. Die Zwangsheirat      260
b. Die Beschneidung      262
c. Der Ehrenmord       266
d. Maßnahmen hinsichtlich der Bekämpfung des Terrorismus  268
5. Paritätsrechtliche Einflüsse des Islams auf andere Bereiche  269
5.1 Das christliche Kreuz im öffentlichen Raum    269
a. Österreich        271
b. Deutschland       273
c. Schweiz        274
5.2 Der islamische Gebetsruf im öffentlichen Bereich    275
a. Österreich        276
b. Deutschland       276
c. Schweiz       278
5.3 Islamische Festtage       279
a. Österreich        279
b. Deutschland       281
c. Schweiz        283
6. Einfluss weiterer relevanter Normen des islamischen Rechts    285
6.1 Ehe- und Familienrecht      285
a. Geltung der Scharia     285
b. Entscheidungen unter Anwendung des Islamischen Rechts 286
c. Die Viel- bzw. Zwangsehe und der damit verbundene Ehegattennachzug   289
d. Exkurs: Die islamische Schiedsgerichtsbarkeit in Deutschland   293
6.2 Wirtschaftsrecht      294
Islamisches Bank- und Versicherungswesen in Europa    294
6.3 Sozialrecht       296
a. Kostenerstattung für islamtypische Verhaltensweisen  296
b. Polygamie und der damit verbundene Versicherungs- bzw. Versorgungsanspruch298
7. Bilanz und Ausblick       301
8. Addendum       305
8.1 Österreich       305
a. Novellierung des Islamgesetzes 1912 – Islamgesetz 2015   305
b. Strafrechtliche Änderungen als Reaktion auf den IS-Terror  309
8.2 Deutschland     311
Strafrechtliche Änderungen als Reaktion auf den IS-Terror   311
8.3 Schweiz       312
Strafrechtliche Änderungen als Reaktion auf den IS-Terror   312
9. Literaturverzeichnis       313
9.1 Primärliteratur     313
9.2 Sekundärliteratur      313
9.3 Judikatur      320
9.4 Online Quellen      334
Abstract     369
Curriculum Vitae       372

[ #Digitalisat ] Salomon Sulzer's SCHIR ZION online


Das kompositorische Hauptwerk des Hohenemser Reformrabbiners Salomon Sulzers, ist das in zwei Teilen erschienene "Schir Zion" (Gesang Zions) mit zum überwiegenden Teil selbst komponierten Werken für den gottesdienstlichen Gebrauch. 

Unter den frühen modernen Synagogenkomponisten hat Sulzer am radikalsten mit dem überkommenen jüdischen Chorstil gebrochen. Salomon Sulzer gelang es, den westeuropäischen Synagogengesang von den bloßen Schönheitsversuchen und Übertreibungen zu befreien und er war der erste Kantor, der Noten- und Harmonielehre vollständig beherrschte. Er schrieb Kompositionen, die alt und neu miteinander vereinten, und erstmals in der jüdischen liturgischen Musik Harmonien vorführten. Nur wenige Sulzers frühe Chorsätze lehnen sich an starke traditionelle Weisen an. In den meisten finden wir keine jüdische und keine christliche, sondern eine allgemein humane Religiosität, stille Andacht und fromme Stimmung etwa im Geist der zeitgenössischen Malerschule der "Nazarener". Die neuen Kompositionen wurden zum ersten Mal mit vierstimmiger Chorbegleitung geschrieben und beeinflussten den Gebetsstil in vielen Synagogen.

"Schir Zion", in dem alle Gebete des Jahres gesammelt sind, prägt den Synagogengesang bis in die heutige Zeit (shulmusic.org: "Sulzer's music, from mid-1800s, is still used in services all over the world") und ist für die Judenheit eine mit den Kantatenjahrgängen von Johann Sebastian Bach vergleichbare Sammlung gottesdienstlicher Musik.

Schir Zion I. In "Schir Zion I" ist musikalisch nur wenig genuin Jüdisches anzutreffen; die uralten, so genannten "Mi-sinai-Melodien" tauchen nur vereinzelt und entstellt auf; die einfache Dur-Moll-Harmonik und die Periodizität der Wiener Klassik dominieren. Siebenunddreißig Werke christlicher Komponisten wie Ignaz von Seyfried, Joseph Drechsler, Franz Volkert, Wenzel Wilhelm Würfel und allen voran Franz Schubert nahm Sulzer 1840 in sein "Schir Zion I" auf, ohne die Namen der Urheber zu verschweigen! Charakteristisch synagogal dagegen sind vor allem die Solorezitative für den Kantor und das responsoriale Wechselspiel zwischen Kantor und Chor, das die traditionelle Teilnahme der Gemeinde am Gottesdienst stilisiert. Einen real praktizierten Gemeindegesang lehnte Sulzer, der einer rein künstlerischen Ästhetik huldigte, energisch ab.

Schir Zion II. In "Schir Zion II" (1866) nimmt die Tradition allerdings wieder einen größeren Raum ein. Es waren schließlich Chasanim aus dem von Sulzer und seinesgleichen gering geschätzten, orthodox-konservativen Osteuropa, die ihn in Kontakt mit der in Polen und Russland noch liebevoll gepflegten traditionellen Chasanut brachten. Sie waren nach Wien zu dem respektvoll bewunderten Kantor gekommen, um sich den neuen Stil anzueignen und hinterließen ihrerseits markante Spuren, die sich in "Schir Zion II" nachhaltig bemerkbar machten. 163 von insgesamt 372 Nummern tragen die Bezeichnung "A. W." ("Alte Weise"). Der größere Teil dieser 163 ist natürlich für den Vortrag des Kantors bestimmt, und beeindruckten diese Gesänge und Rezitative die Zeitgenossen als eigenartig und "orientalisch". Sulzers Version von Jehuda Halevis berühmtem Zionslied erinnerte 1866 den Musikkritiker der "Neuen Freien Presse" Eduard Hanslick an den Muezzin der Türken und offenbarte ihm die Verwandtschaft jüdischen und orientalischen Gesangstils. Neben dem kompositorischen Hauptwerk "Schir Zion" in zwei Teilen existieren noch der Band "Dudaim" (1860) mit Chören für Kleinstbesetzung und eine Fülle von Gelegenheitsarbeiten weltlicher Natur.


 [ #FREIHANDbuch ]

Montag, 11. Februar 2019

[ #eLexika ] WiBiLex - Das Wissenschaftliche Bibellexikon im Internet


[Nachschlagewerk] WiBiLex ist das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet. Das Projekt der Deutschen Bibelgesellschaft ist ein umfangreiches, kostenlos zugängliches wissenschaftliches Lexikon zur gesamten Bibel. Derzeit sind 1700 Artikel eingestellt. Bei seiner Fertigstellung wird das Lexikon über 3000 Artikel umfassen.

WiBiLex unterscheidet sich in zwei wichtigen Punkten von anderen Lexikon-Projekten im Internet:
  1. Die Autorinnen und Autoren von WiBiLex sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie werden von den Herausgeber/innen und Fachherausgeber/innen berufen und haben sich in der Regel durch besondere Kenntnisse auf dem Gebiet ihrer Artikel ausgewiesen. Dies garantiert die Zuverlässigkeit und Qualität der Artikel.  
  2. WiBiLex wird von der Deutschen Bibelgesellschaft veröffentlicht. Das Werk ist als Ganzes und in seinen einzelnen Artikeln urheberrechtlich geschützt. Die Rechte an den einzelnen Artikeln liegen bei den Autorinnen und Autoren. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtes ist ohne Genehmigung der jeweiligen Autorin / des jeweiligen Autors unzulässig und strafbar.
WiBiLex wird herausgegeben von Prof. Dr. Michaela Bauks und Prof. Dr. Klaus Koenen (Altes Testament) sowie Stefan Alkier (Neues Testament). Zusätzlich wirken über zehn Fachherausgeber/innen an der editorischen Arbeit mit. Insgesamt haben bereits über 300 Wissenschaftler/innen ihre Mitarbeit als Autorinnen und Autoren zugesagt.

        Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex)

Alttestamentlicher Teil
        herausgegeben von Prof. Dr. Michaela Bauks
        und Prof. Dr. Klaus Koenen
        Fachherausgeberinnen und Fachherausgeber

        * Prof. Dr. Michaela Bauks, Koblenz (Religionsgeschichte)
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        * Prof. Dr. Klaus Koenen, Köln (Übergreifende Themen)
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        Redaktion
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        herausgegeben von Prof. Dr. Stefan Alkier
        Mitherausgeberinnen und Mitherausgeber

        * Prof. Dr. Christfried Böttrich, Greifswald
        * Dr. des. Kristina Dronsch, Frankfurt
        * PD Dr. Werner Kahl, Hamburg/Frankfurt
        * Prof. Dr. Tobias Nicklas, Regensburg
        * Prof. Dr. Heike Omerzu, Mainz
        * PD Dr. Manuel Vogel, Frankfurt
        * Dr. Annette Weissenrieder, San Francisco
        * Prof. Dr. Ruben Zimmermann, Bielefeld
            
        Redaktion
        Dr. des. Michael Schneider
        Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
        Ida Meyer
        Technische Konzeption
        Dr. Bertram Salzmann, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Deutsche Bibelgesellschaft. Der Herausgeber ist die Deutsche Bibelgesellschaft. Der Sinn der Bibelgesellschaft erklärt sich am einfachsten mit einem Gründungsmythos: Freiherr Carl Hildebrandt von Canstein gründete in Halle 1710 die erste Bibelgesellschaft der Welt. Seine revolutionäre Idee: die Bleilettern für den Druck der Bibel werden nicht mehr eingegossen, sondern bleiben als Stehsatz erhalten. Der Bibeldruck wird so auf Dauer billiger. Doch zunächst musste er Förderer finden für die technische Grundausstattung, die Bibelgesellschaft war entstanden.

 [ #FREIHANDbuch ]

[ #Digitalisat ] Digitalisat online: Sultan Baybars Koran


[Digitalisat] Sultan Baybar's Qur'an. Das "Buch" wurde in Kairo zwischen 1304 und 1306 hergestellt. Benannt ist es nach dem Auftraggeber Sultan Baybars II. al-Gasnkir, der zu den mamlukischen Herrschern Ägyptens gehörte.

Es ist in Goldschrift geschrieben und filigran ausgestaltet, kann man sich dort auch vorlesen lassen – ganz, wie es sich nach islamischer Tradition für das Wort Gottes gehört. Das Vorlesen (in Arabisch natürlich) ermöglicht ein Klick auf den "Recitation Button". Die insgesamt 30 Seiten sind hochklassig digitalisiert und bearbeitet. Ein Zoom ermöglicht Vergrößerungen und jede Seite ist kommentiert. "Turning the Pages™" benötigt Shockwave Plug-ins die allenfalls auf der Adobe-Website kostenlos runtergeladen werden können. Da Arabisch von rechts nach links gelesen wird, blättert man das Buch auch von "hinten" nach "vorne".

Mameluke Baybar. Das Buch wurde in Kairo zwischen 1304 und 1306 hergestellt. Benannt ist es nach dem Auftraggeber Sultan Baybars II. al-Gasnkir, der zu den mamlukischen Herrschern Ägyptens gehörte.

Die Mamluken, die von 1250 bis 1517 über Ägypten und Syrien herrschten, bildeten eine türkische Militäraristokratie, die sich ausschließlich aus ehemaligen Sklaven (gekauften Kindern die eine Elitenausbildung erfuhren und meist als Leibgarde eingesetzt waren) zusammensetzte. Das heißt, dass die Leibeigenen zum Islam konvertierten und militärisch ausgebildet wurden. Nach der Ausbildung mussten sie unter ihrem heidnisch-türkischen Namen freigelassen werden. Die dadurch erlangte Loyalität zum Herrn und den Kameraden zeichnete die besondere Stärke der Mamluken aus.

Eine vornehmlich arabische Bevölkerung wurde also beherrscht von einer durchweg turkstämmigen Elite freigelassener Militärsklaven, die sich durch ein sich selbst auferlegtes Gebot ständig zu regenerieren versuchte. Mamluk werden konnte nur ein außerhalb des islamischen Herrschaftsbereiches als Nichtmuslim frei geborener, dann versklavter, als Sklave nach Ägypten verbrachter, zum Islam konvertierter, in die Freiheit entlassener und schließlich ritterlich ausgebildeter Türke werden. Diese Praxis führte sich auf den Umstand zurück, dass es Muslimen verboten war, Glaubensgenossen zu versklaven. Die Nachkommen der Mamluken waren von der Herrschaft grundsätzlich ausgeschlossen. Der neue Herrscher wurde aus den Reihen der mamlukischen Emire gewählt.

Nicht zu verwechseln mit Sultan Baybars I., dem berühmten Begründer der Mamelukenmonarchie in Ägypten, der durch die Kreuzfahrer als barbarisch beschrieben wird. Mit welcher Berechtigung man heute noch diese Kreuz- und Raubritterpropaganda ungeprüft so wiedergibt, steht auf einem anderen Blatt und waren die Kreuzfahrer trotz aller ihrer bestialischen Kriegsführung für die muslimischen Machthaber jener Zeit nicht sonderlich wichtig, nicht mehr als ein "Grenzkonflikt".

Und überhaupt dürfte Baibar I. für Europa durch Abwehr des Mongolensturms wesentlich mehr Bedeutung haben. Es ist Baibars Verdienst, der mongolischen Ausdehnung widerstanden zu haben. Ägypten hatte erst wenige Jahre vor dem Einfall der Mongolen zu einer inneren Stabilität gefunden, deren Macht aus türkischen Mamelukentruppen bestand, deren abfällige Bezeichnung Militärsklaven nicht ihre wahre Stärke wiedergibt. Im ägyptischen Sultanat hatte ihre Machtstellung 1250 schließlich dazu geführt, dass der eigene Emir zum Sultan ernannt und der letzte Nachfolger Saladins gestürzt wurde. Das aus ehemaligen "Sklaven" bestehende Heer traf 1260 auf die gefürchteten Reitertruppen der Mongolen in der berühmten Schlacht von Ain Dschalut. Den Mameluken gelang es auf jeden Fall als Erstes, den mongolischen Angriffen standzuhalten. Das führte auch zu motivierterem Widerstand anderswo: Die Streitmacht des Sultans von Delhi setze an seiner Flanke ebenfalls erfolgreich Widerstand ein. Das führte zweifelsfrei zu einer Entlastung an den europäischen Expansionsplätzen der Mongolen.


Hoffnung der Christen. Freilich hatten europäische Herrscher und der Papst auch versucht mit den Mongolen zu einem Bündnis gegen den Islam zu gelangen, hofften die "schamanistischen Heiden" zu "bekehren". Dies scheiterte aber sowohl an den Unterwerfungswünschen der Christen wie der Mongolen, denen der Glaube oder seine Ausbreitung weniger wichtig waren als die reale Macht. In den Jahren 1259/60 wurden Damaskus und Aleppo von den Mongolen erobert, beides mit armenischer Unterstützung. Die armenische Kirche rechnete sich gute Chancen einer Bekehrung der Mongolen zum Christentum aus. Doquz Khatun, die Frau des Mönge Khans, war eine nestorianische Christin. Als Aleppo von den Mongolen belagert wurde, standen die Armenier als treue Helfer an ihrer Seite. Die Herrscher der in Palästina verbliebenen Kreuzfahrerstaaten konnten sich zu keiner einheitlichen Haltung gegenüber den Mongolen verständigen. Einerseits brach man alle Verbindungen mit Armenien ab, wollte aber auch nicht die Mongolen selbst reizen. So verstießen Johann von Jaffa und Julian von Sidon ihre armenischen Frauen. Andererseits bot sich ein Bündnis mit den ebenfalls durch die Mongolen bedrohten Ägypten an, das man aber aus ideologischen Gründen nicht eingehen wollte. Der Meister des Deutschen Ordens rief schließlich zum Verzicht auf ein militärisches Vorgehen gegen die Mongolen auf.

Baibars I. (Baibars al-Bunduqdari / Baybar, 1233-1277) war der Sultan von Ägypten und Syrien, und starb 1277 an einer Vergiftung. In Syrien unterwarf der Mameluken-Sultan Baybar I. die Hashshashin und ersetzte die alten Führer durch eigene Männer. Ein ägyptisches Heer unter seiner Führung hatte 1277 die Mongolen bei Albistan in Kleinasien geschlagen. Von 1265-1268 hatte er die Kreuzfahrerbastionen Haifa, Jaffa und Antiochia einnehmen können, was zum Siebten Kreuzzug führte.

Baybars II. al-Gasnkir ist aber weder verwandt noch verschwägert mit ihm. Dies schon deshalb, weil die Mamelukendynastie mit der Erbberechtigung der direkten Nachkommen ihre Probleme hatte und eher ein militärisches "Leistungssystem" kannte. Baybars II. al-Gasnkir war Emir im mamelukischen Emirenrat und Vorkoster (Tscherkesse) des Sultans an-Nasir. Nach dessen Abdankung übernahm er von 1309 bis 1310 das Sultanat. Aber schon im folgenden Jahr kehrte Sultan an-Nasir zurück und ließ Baybars II. gefangen nehmen und hinrichten. Auf ihn geht auch die Gründung und Stiftung des ältesten Sufi-Klosters (1310, Baybars El-Jashankir Khanqa) in Kairo zurück.

 [ #FREIHANDbuch ]

[ #Leitfaden ] Gesund türkisch kochen leicht gemacht - deutsch/türkische Rezepte


Türkisch kochen - zweisprachig - und das auch noch gesund.

Eine zweisprachige Rezeptbroschüre mit türkischen Rezepten des Gesundheitsministeriums bietet auch eine tolle Leistung: die Rezepte sind auf zwei gegenüberliegenden Seiten in beiden Sprachen ausgeführt. Also auch für Lerner in beiden Sprachrichtungen eine tolle Information zu einem Spezialthema und zudem: Gaumenfreuden.

Für Küche und Sprachkurs. Die richtige Lebensmittelauswahl ist Basis einer ausgewogenen Ernährung. Sehr oft verlieren aber hochwertige Zutaten durch entsprechende Zubereitungsarten oder durch unsachgemäße Behandlung ihren Wert. Aus diesem Grund wurden diese "gesunden Rezepte" vom österreichischen Gesundheitsministerium zusammengestellt.

Es wurden für die Broschüre türkische Rezepte verwendet, die durch Austausch von Zutaten an die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse angepasst worden sind, und die auch die Vorlieben der türkischen Bevölkerung berücksichtigen.

Die Zutaten sind schnell und einfach einzukaufen und die Rezepte zeichnen sich besonders durch die leichte Zubereitung aus. Sie sind einfach ein kulinarisches Erlebnis und beweisen eindeutig, dass „gesund“ und „geschmackvoll“ nicht im Widerspruch stehen, sondern sich tatsächlich ergänzen!

Jedes Gericht enthält mindestens eine besonders günstige Zutat: Obst, Vollkornmehl, fettarme Milchprodukte oder verschiedene Nüsse, aber natürlich auch Gemüse und Getreide. Dadurch sind die Gerichte nicht nur kalorien- und fettarm, sondern liefern darüber hinaus auch noch viele wertvolle Inhaltsstoffe.

Alle Gerichte kann man auch deshalb mit gutem Gewissen genießen, weil sie aufgrund ihrer Zusammensetzung einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zur gesunden Ernährung leisten.


 [ #FREIHANDbuch ]

Lohnt sich ein Download? Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis:

Suppen, Salate, Vorspeisen
  • Jogurtsuppe
  • Rote Linsensuppe
  • Gemüsesuppe
  • Türkische Zwiebelsuppe
  • Fischsuppe
  • Kartoffel-Kichererbsensuppe
  • Gurkenjogurt
  • Salat aus weißen Bohnen
  • Nudelsalat mit Ruccola
  • Hirtensalat
  • Kisir (Feiner Bulgursalat)
  • Wintersalat
  • Melanzanisalat
  • Kichererbsenaufstrich
Hauptspeisen
  • Gefüllte Weinblätter vegetarisch
  • Bulgurpilaw
  • Zucchini mit Linsen
  • Zucchinilaibchen
  • Börek
  • Gefüllte Paprika
  • Lauchgemüse
  • Fisolen auf türkische Art
  • Fleischbällchen in Tomatensoße
  • Lammtopf
  • Türkische Spaghetti
  • Türkische Pizza (Lahmacun)
  • Gefüllte Melanzani
  • Thunfisch mit Sumach auf Feldsalat
  • Gedünsteter Seebarsch
  • Gedünstete Schwarzmeersardellen (Hamsi)
  • Fischspieße
Nachspeisen
  • Äpfel mit Turban
  • Bananen-Marillen-Jogurt
  • Milchreis
  • Selbstgemachter Kakaopudding
  • Türkischer Apfelkuchen
  • Granatapfel-Drink

[ #eLexika ] Kürzel und Akronyme, Regeln und Ausnahmen


Auch wenn Abkürzungen sparsam verwendet werden sollten, finden Kürzel und Akronyme im heutigen Sprachgebrauch, besonders im EU-Sprachgebrauch, häufig Anwendung.

Regel. Es ist unerlässlich, den vollständigen Wortlaut jedes Kürzels oder Akronyms bei seiner ersten Erwähnung anzugeben: "Europäischer Wirtschaftsraum (EWR)". Aus der Vielzahl unterschiedlicher Schreibweisen von Kürzeln und Akronymen (mit und ohne Punkt, versal, groß und klein …) wurden Regeln geschaffen.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
 [ #FREIHANDbuch ]

Sonntag, 10. Februar 2019

[ #eLexika ] Redewendungen: Englisch-Deutsch


Eine Redewendung ist eine feste Verbindung mehrerer Wörter („feste Wortverbindung“) zu einer Einheit, deren Gesamtbedeutung sich nicht unmittelbar aus der Bedeutung der Einzelelemente ergibt.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
 [natürlich  #englisch ] ⇒ 

[ #eText ] Nicaragua: Kostenlos Spielen und Lernen in der Vorschule


Ein Programm für nonformale Early Childhood Care and Development Zentren in Nicaragua. 

Open Access. Eine Inauguraldissertation zur Erlangung des Grades eines Dr. phil. an der
Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg vorgelegt von Mechtild Nienhaus-Wasem gibt Information und erörtert Zukunftsperspektiven, die weit über Nicaragua hinaus gelten können.

Armut und Entwicklung, Bildungsförderung ist eine der wichtigsten Komponenten zur Armutsbekämpfung in den Ländern der Dritten Welt. Sie erhöht die Kapazität der Betroffenen zur Selbsthilfe und Lösung ihrer länderspezifischen Probleme. Seit der UN-Konferenz „Bildung für Alle“ von Jomtien/Indonesien (1990) ist Bildung als grundlegendes Menschenrecht festgeschrieben. Der UNESCO-Bericht von Jacques Delors für das 21.Jahrhundert konkretisiert vier Dimensionen „Lernen, Wissen zu erwerben; Lernen, zu handeln; Lernen, mit anderen zu leben und für das Leben lernen“.

Kinder, die aufgrund der Armut ihrer Eltern in Nicaragua keine formale Vorschule besuchen können, erhalten oftmals substituierende Ernährung und pädagogische Förderung in einem nonformalen Frühförder- und Vorschulzentrum, dem Early Childhood Care and Development (ECCD)-Zentrum.

Das Welternährungsprogramm (WFP) u.a. stellen Nahrungsmittel für eine warme Mahlzeit oder einen Zwischenimbiss zur Verfügung, um die Unter- oder Mangelernährung auszugleichen. Begleitend wird ein pädagogisches Programm angeboten. Aber vielen Zentren fehlt es an ausreichendem didaktischen Material für die pädagogische Betreuung, so dass das Zusammenspiel von physischer und kognitiver Förderung, wie von den Zentren nach dem holistischen Prinzip anvisiert, nicht gewährleistet ist. Die Feststellung dieses Mangels führte zum Konzept der Entwicklung eines kostenfreien Vorschulprogramms.

Abstract. Mit der für den Vorschulbereich adaptierten Matrix des formativen Evaluierungsverfahrens des Schulcurriculum Tryouts findet in einem Modellprojekt die Entwicklung und Evaluierung eines nach dem Prinzip der Kostenfreiheit gestalteten pädagogischen Programms statt.

Ausgerichtet ist es auf die vor der Einschulung stehenden, an Mangel- und Unterernährung leidenden Risikokinder in Kinderspeisungszentren Nicaraguas, den Early Childhood Care and Development (ECCD)-Zentren.

Evaluierungsergebnisse: 
Laboratory Tryout: Ein kostenfreies, singulär an Spielen orientiertes Programm, das kognitive, psychoziale, psychomotorische und kreative Förderkomponenten einschließt, wird mehrheitlich von den Kindern abgelehnt. Intrinsische Motivation zum Erlernen der Kulturtechniken Schreiben und Lesen sowie an sachorientierter Wissenserweiterung bestimmt das leitende Interesse der Kinder stärker als die Hinwendung zum Spiel.  
Pilot Tryout: Ein themenorientiertes Programm mit aus Natur- und Recyclingmaterialien gestalteten didaktischen Elementen und Werkanleitungen sowie mit Lied- und Spielkomponenten befriedigt die Lernfreude der Kinder, womit für den Bereich der ECCD-Förderung in der Dritten Welt die neueren Forschungsergebnisse bekräftigt werden, die nachweisen, dass anspruchsvolle Themen, die gemeinhin der Grundschule vorbehalten sind, von der Mehrheit der Vorschulkinder interessiert aufgenommen werden. Das Programm erweist sich als geeignet, kostenfrei das Kompetenzniveau der Kinder den Anforderungen des nicaraguanischen Syllabus des letzten Vorschuljahres vor der Einschulung anzunähern und somit präventiv zur Minderung der Schulabbruchrate in der Primarschule einen Beitrag zu leisten. 
Field Tryout: Laienerzieher/innen und Supervisoren/innen aus verschiedenen Landesteilen Nicaruagas erkennen nach Erprobung des Programms die kreativen und ökonomischen Vorteile des kostenfreien Programms an und zeigen Bereitschaft zu seiner Verwendung, trotz einem hiermit verbundenen erhöhtem Arbeitsaufwand. Dem auf dem Programm basierenden Handbuch wird in einer getrennten Befragung einfache Lesbarkeit und Benutzerfreundlichkeit zugesprochen.  
Ausblick: Mit dem kostenfreien Programm kann der durch konstanten Mangel an didaktischen Materialien eingeschränkten pädagogischen Förderung der Kinder in ECCD-Zentren entgegengewirkt werden. Eine Ausweitung des Programms auf die erste und zweite Vorschulstufe würde dem internationalen Konsens zur holistischen Früh- und Vorschulförderung entgegenkommen, und eine Verbreitung des Programms ist in adaptierten Formen über die Grenzen Nicaraguas hinaus denkbar.

 [ #FREIHANDbuch ]

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr. Aber bitte: Beachten Sie auch bei dieser Publikation die Urheberrechte der Autorin.

INHALTSVERZEICHNIS
Einleitung  5
Teil I Konzeptionelle Prämissen.. 8
1 Forschungsansatz  8
1.1 Methodische Anmerkungen  8
1.2 Definitionen  9
1.2.1 Dritte Welt Land  9
1.2.2 Armutsbegriff  11
1.2.3 Formale und nonformale Grundbildung  12
1.2.4 Nicaraguanische Termini  13
1.3 Matrix der Curriculumentwicklung und -evaluierung  15
1.3.1 Prinzip der ECCD-Curriculumentwicklung und -evaluierung 15
1.3.2 Prinzip des Curriculum Tryouts nach Lewy  18
1.3.3 Parallelen der Verfahren  19
1.4 Adaption des Curriculum Tryouts an das Projekt-Tryout  20
1.4.1 Adaption der Tryout Stufen  20
1.4.2 Adaption der Evaluierungsverfahren  24
1.4.2.1 Performance Data - Leistungsdaten  24
1.4.2.2 Observational Data - Beobachtungsdaten  24
1.4.2.3 Judgmental Data - Beurteilungsdaten  27
2 Early Childhood Care and Development (ECCD) –
 Holistische Früh- und Vorschulförderung  29
2.1 Grundzüge holistischer Förderung  29
2.2 Zielgruppe Risikokinder  30
2.3 Zusammenhang zwischen Zusatzernährung und Lernerfolg  31
2.4 Low Cost ECCD-Programme ……………………………………..……….…… 32
2.4.1 ECCD-Genese …………………………………….. 32
2.4.2 Internationale Beispiele  33
3 Projektland Nicaragua  37
3.1 Politik und ihre Auswirkungen …………………………………. 37
3.2 Wirtschaftliche und soziale Kernprobleme und Perspektiven  41
3.2.1 Kernprobleme  42
3.2.2 Perspektiven  43
3.3 Bildung  45
3.3.1 Abriss sandinistischer Bildungspolitik  45
3.3.2 Abriss neoliberaler Bildungspolitik  47
3.3.2.1 Gesamtproblematik  47
3.3.2.2 Grundbildung  51
3.3.2.3 Subsektor nonformale Frühförderung und Vorschulerziehung  57
2
Teil II Curriculum Tryout des Spiel- und Lernprogramms ohne Kosten 61
1 Pretryout Stage - Vorbereitungsstufe  61
1.1 Outline of the Course - Projektverlaufsplanung  61
1.2 Teambildung  62
1.3 Projekt-Comedor infantil Villa Austria  63
1.3.1 Organisatorische Struktur  64
1.3.2 Zeitstruktur
1.3.3 Aufgaben 65
1.3.4 Pädagogischer IST-Zustand  67
1.3.4.1 Educadoras 67
1.3.4.2 Kinder  68
1.3.4.3 Spielbedingungen  69
1.3.4.4 Beschäftigungsverlauf  70
1.3.5 Pädagogischer SOLL-Zustand  71
1.4 Definition of Programme Objectives - Definition der Programmziele  72
1.5 Selection of Contents and First Instructional Material - Inhaltswahl und erste Materialgestaltung  74
1.5.1 Auswahlprinzip  74
1.5.2 Spielrepertoire 75
1.5.3 Liedrepertoire 77
1.5.4 Werkrepertoire 78
1.6 Types of Learning Activities - Lehr- und Lernmethode 78
2 Laboratory Tryout - Teilversuch  81
2.1 Setting  81
2.2 Evaluierungsergebnisse  82
2.2.1 Gruppendynamische Reaktionen auf das Projekt  83
2.2.2 Reaktionen auf das Spielprogramm  86
2.3 Schlussfolgerungen  88
2.4 Tentative Kit - Modifizierte Versuchsversion des Programms  88
2.4.1 Erweiterte Programmziele  89
2.4.2 Themenorientierte Inhalts- und Materialgestaltung  90
2.4.3 Erweiterte Lehr- und Lernmethode  95
3 Pilot Tryout - Vorversuch 96
3.1 Setting  96
3.2 Evaluierungsergebnisse  100
3.2.1 Anforderungsprofil an das Programm  100
3.2.2 Akzeptanz des Programms  102
3.3 Schlussfolgerungen  105
3.4 Revised Version - Revidierte Version des Programms  106
 3.4.1 Themeneinheit: Aprendizaje - Grundwissen  107
 3.4.2 Themeneinheit: Lenguaje - Sprachförderung  108
 3.4.3 Themeneinheit: Familia y Comunidad - Familie und Gemeinschaft  113
 3.4.4 Themeneinheit: Educación vial – Verkehrserziehung  113
3.4.5 Themeneinheit: Educación ambiental y Ciencias -
 Umwelterziehung und Sachkunde  116
3
3.4.6 Themeneinheit: Cuerpo e Higiene - Körper- und Hygieneerziehung  118
3.4.7 Themeneinheit: Fiestas y Juegos divertidos - Feste und Spiele  119
4 Field Tryout - Feldversuch 120
4.1 Setting  120
4.2 Evaluierungsmodul 1
 Beurteilung des Spiel- und Lernprogramms ohne Kosten  122
4.2.1 Setting  122
4.2.2 Evaluierung  123
4.2.2.1 Merits - Vorzüge der Arbeit mit Natur- und Recyclingmaterial  123
4.2.2.2 Ergebnis  123
4.2.2.3 Efficiency - Effizienz des Programms  125
4.2.2.4 Ergebnis  126
4.2.2.5 Exportability - Verbreitbarkeit des Programms  128
4.2.2.6 Ergebnis  128
 4.2.3 Zusammenfassung  129
 4.3 Evaluierungsmodul 2
 Verfügbarkeit des Natur- und Recyclingmaterials  130
4.3.1 Setting  130
4.3.2 Evaluierung  131
4.3.3 Ergebnis 133
4.4 Evaluierungsmodul 3
 Beurteilung des Handbuchentwurfs  135
4.4.1 Das Handbuch  135
4.4.2 Setting  137
4.4.3 Evaluierung  138
4.4.3.1 Frage 1: Organisation der Inhalte  138
 4.4.3.2 Ergebnis  138
 4.4.3.3 Frage 2: Vollständigkeit des Inhalts  139
 4.4.3.4 Ergebnis  139
 4.4.3.5 Fragen 3 u. 4: Relation Text/Illustration; Fotomaterial  140
 4.4.3.6 Ergebnis  140
 4.4.3.7 Frage 5: Lesbarkeit  141
 4.4.3.8 Ergebnis  141
 4.4.3.9 Frage 6: Zugang zum Kassettenrecorder  141
 4.4.3.10 Ergebnis  142
 4.4.3.11 Frage 7: Gesamturteil zum Handbuch  142
 4.4.3.12 Ergebnisse  143
 4.5 Endfassung des Handbuchs  145
5 Implementation of the New Programme – Einführung des neuen Programms 147
Abkürzungsverzeichnis  153
Bibliografie  156
Websites  173
Anhang 1  176
Anhang 2
Anhang 3..
Anhang 4..
Anhang 5..
Band 2 Handbuch SIN COSTO ALGUNO APRENDER Y JUGAR