Montag, 5. Dezember 2016

[ #eLexika ] Ethnobotanik - Fotoindex: Nutzpflanzen aus aller Welt

Ethnobotanik oder Ethnopharmakologie ist die Wissenschaft vom Studium der Pflanzen (Botanik) in Bezug auf ihre Verwendung durch den Menschen: als Nutzpflanzen, als Medizin (Pflanzenheilkunde, Volksmedizin) und im Brauchtum, besonders bei vorindustriellen ethnischen Gruppen und indigenen Völkern.

Die Bezeichnung Ethnobotanik wurde erstmals 1895 vom amerikanischen Botaniker John William Harshberger verwendet.


www.ethno-botanik.org. Auf den Internetseiten von www.ethno-botanik.org findet man Informationen und Bilder zu Tomatensorten, Paprika- und Chilisorten, Heilpflanzen, Gewürzpflanzen, exotischen Früchten, Gemüse und diversen seltenen oder exotischen Nutzpflanzen aus aller Welt.

Weiterhin sind Angaben zur Ethnobotanik, Botanik, Nutzung, Anbau, sowie Herkunft der jeweiligen Pflanzen zu finden.


[ #FREIHANDbuch ]

[SB #Politikwissen ] 100 Jahre Sozialistische Bodensee-Internationale (SBI) - 1902 - 2002

Der "Arbeiter-Verband der Bodensee-Uferstaaten", so die erste offizielle Bezeichnung, nahm als vorerst loser Zusammenschluss nach dem "1. Internationales Arbeiterfest“ in Bregenz (1902) nachfolgende Aufgaben wahr:

Gegenseitige Unterstützung seiner Mitgliedsorganisationen bei ihrer politischen Agitationsarbeit auf schwierigstem, zumeist konservativ-katholischem Terrain; Informationsaustausch über nationale Grenzen hinweg; gesellschaftliche Anerkennung des ArbeiterInnenstandes und gesellige Kameradschaftspflege unter den sozialdemokratischen Vereinen.


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[FREIHANDbuch]

[ #eText ] Stadtstaat – Utopie oder realistisches Modell?

[Open publication] Ist ein urbaner Kleinstaat wie die Schweiz auch als Stadtstaat denkbar? Die Fragestellung ist zwar nicht neu, aber angesichts der Entwicklung nach wie vor aktuell. Ob und wie dieses Modell in unserer globalisierten Welt funktionieren könnte, erörtert eine fächerübergreifende Autorenschaft aus Sicht von Politik, Wirtschaft, Soziologie und Sicherheit in diesem Buch.

Verlagsinformation:
Konrad Hummler (Hrsg.)
Franz Jaeger (Hrsg.
Stadtstaat – Utopie oder realistisches Modell?
Konrad Hummler (Hrsg.)
Franz Jaeger (Hrsg.
244 Seiten
Grafiken / Diagramme / Tabellen (15)
Format 15 x 22 cm
Klappenbroschur
2011
ISBN 978-3-03823-708-2
CHF 48.00
EUR [D] 40.00

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[ #eLexika ] Buch der Begriffe: Wörterbuch zu Behinderung und Integration

"Die Begriffe, die man sich von was macht, sind sehr wichtig. Sie sind die Griffe, mit denen man die Dinge bewegen kann." sagt Bert Brecht. 

Und so ist das "Buch der Begriffe" ein ungewöhnliches Wörterbuch zu Fragen von Behinderung und Integration, eine Griffleiste - wenn man bei Bert Brecht bleiben will. Gedacht ist es nicht zuletzt für Journalisten und Interessierte aus der Medienbranche, die sich hier Basiswissen für publizistische Arbeiten abseits der Klischees holen können. Heute in den Tagen des Bürgerjournalismus ist es eigentlich ein Must für die Blogger. Den Barrierefreiheit ist zuerst auch eine Frage der Sprache.

... an den Rollstuhl gefesselt Diese Redewendung ist nach wie vor sehr beliebt, vor allem auch in Medienberichten. Rollstuhlfahrer/innen empfinden sie aber als unangebracht, da sie nicht "gefesselt" sind. Im Gegenteil: Der Rollstuhl bedeutet Mobilität. Hinter dem Wort "Fessel" verbergen sich Assoziationen zu "Gefängnis" oder "schreckliches Schicksal", die Ängste und Projektionen bei nichtbehinderten Menschen auslösen. Durch das Sprachbild werden Menschen nicht nur auf ihre Behinderung reduziert, auch eine Einschränkung der geistigen Mobilität schwingt bisweilen mit. Stattdessen kann einfach gesagt werden: Personen "benutzen einen Rollstuhl" oder "sind auf den Gebrauch eines Rollstuhls angewiesen".

Das Nachschlagewerk listet nicht nur eine beispielhafte Reihe von Begriffen und Redewendungen auf, die Menschen mit Behinderungen sprachlich diskriminieren. Es bietet auch Anleitungen für einen nicht-diskriminierenden, respektvollen Sprachgebrauch und erläutert dazu wichtige Fachbegriffe. Denn auch behinderte Menschen wollen selbstbewusst, selbstbestimmt und selbstverständlich wahr- und ernstgenommen werden.

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Mittwoch, 30. November 2016

[ #Digitalisat ] "Erstes (österreichisches) National-Kochbuch" (1838)

"Erstes National-Kochbuch in praktisch unterrichtenden Gesprächen zwischen Koch, Köchinn und den ihrer Belehrung übergebenen Kunstbeflissenen (1838) 

 ... oder: Alle Tage was Neues in der Küche und was Gutes auf der Tafel ; Enthaltend die zuverlässigsten, durchgehends selbst erprobten Recepte zur Bereitung aller Arten von Fleisch-, Fasten- und gemischten Speisen, wie auch beliebter Getränke und Bäckereien, Cremen, Sulzen, Gelees und Gefrornen, stets den Anforderungen höherer und kleinerer Verhältnisse angepaßt ... Ein gewiß sehr willkommenes Erinnerungsbuch für gebildete Köchinnen, ein verläßlicher Leitfaden für Alle, die es werden wollen, und der redlichste Rathgeber für Frauen, die ihre Haushaltung selbst stets mit Ehren zu führen wünschen."

Das Buch steht bei der Wienbibliothek digital als PDF zum Download und kann auch online gelesen werden (dazu auf das Bild auf der Downloadseite klicken, dann kann man das Buch durchblättern).

Das große Fressen. Küche für die "Armen" ist es aber beileibe keine. Es hat wohl den gehobenen Adelsstand im Auge und deren hoffärtige Küche im vorrevolutionären Österreich. Nicht zuletzt braucht man zur Besorgung der Materialien einen Großgrundbesitz, eine Jagd, einen Fischteich, Gesinde, ...  Es vergeht auch in den über 400 Rezeptvorschlägen für jeden (Fest)Tag kaum ein Tag ohne Fleisch. Und dort wo es (an Fasttagen) nicht geboten ist, da steht eben Fisch als "Fastengemüse" auf dem Speiseplan.

Wer aber einmal etwas Besonderes sucht ... und nicht zuletzt ist es auch ein Stück österreichischer Kultur- Sozial- und Herrschaftsgeschichte. Vielleicht erklärt dieses "Nationalkochbuch" oben und unten in unserer Geschichte besser als jedes andere noch so engagierte Geschichtsbuch.

[FREIHANDbuch]

[ #FreeBook ] Karl Kautsky: Die Vereinigten Staaten Mitteleuropas (1916)

[Free eBook] Innerhalb der europäischen Sozialdemokratie wurde das Konzept der "Vereinigten Staaten von Europa" schon vor dem Ersten Weltkrieg ausgiebig diskutiert. Karl Kautsky brach bereits 1911 die Debatte los, indem er für die "ständige Fortdauer des Friedens" die Gründung der "Vereinigten Staaten von Europa" forderte.
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[FREIHANDbuch]

[ #eText ] Broschüre "Mondphasenholz"

Über Bauernregeln und "altes Wissen" zum Mondphasenholz.

Unter Mondholz bzw. Mondphasenholz versteht man Holz von Bäumen, die unter Berücksichtigung des forstwirtschaftlichen Mondkalenders gefällt wurden. Diesem Holz werden besondere Qualitäten hinsichtlich seiner Stabilität, Haltbarkeit, Feuerbeständigkeit, Härte, Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge u. a. nachgesagt.
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[FREIHANDbuch]

[ #eLexika ] Philosophen-/Philosophie-Lexikon: philolex

[eLexika] Online! Es ist eine lexikalische Darstellung von Philosophen und ihren Auffassungen, philosophischen Richtungen, ausgewählten philosophischen Begriffen sowie an die Philosophie angrenzende Bereiche wie Religionen, naturwissenschaftliche Theorien usw. soweit sie für die Philosophie, von Bedeutung sind.

Weltgeschichte der Philosophie. Eigentlich ist es eine (kleine) Weltgeschichte der Philosophie. Mit den lexikalischen Beiträgen verbunden ist in der Regel eine Literaturliste und eine Liste von Internet-Quellen zum Thema. Der Autor (Peter Möller, Berlin) hat als besonders feines Service am Ende der Beiträge vorhandene Kritiken, Kommentare, und weiterführende Gedanken von ihm ergänzt. Auch Essays, in denen ein philosophisches oder an die Philosophie angrenzendes Thema aus der Sicht seiner philosophischen oder sonstigen Überzeugungen behandelt werden ("philolex essay"). Im Sachregister sind solche Beiträge mit einem E gekennzeichnet. (Die Grenze zwischen einem "Lexikalischen Eintrag" und einem "Essay" vermeint der engagierte Autor fließend.)



Querverweise. Ein weiterer wichtiger Aspekt des philolex sind die Querverweise auf andere Artikel, erstens auf Artikel innerhalb des Werkes und zweitens auf im Internet vorhandene Artikel anderer Autoren. Dabei wurde Wert darauf gelegt, dass Fremdseiten grundsätzlich in neuen Browser-Fenstern erscheinen, damit eine Vermischung zwischen Artikeln des Autors von philolex und denen anderer Autoren nicht stattfindet.


Interdisziplinär. Es werden aber nicht nur Fachphilosophen aufgeführt, sondern auch Psychologen, Soziologen, Theologen, Religionsstifter, Naturwissenschaftler, Schriftsteller etc., wenn ihre Schriften, Taten nach Auffassung des Autors von philosophischem Interesse sind. Auch Begriffe werden erörtert, die nicht philosophisch sind, aber von philosophischem Interesse. Gerade diese Schnittstelle hebt das Werk über andere herkömmliche lexikalische Werke hinaus!

Perpetuum. Der Autor verspricht dem Publikum auch, dass an philolex ständig weiter gearbeitet werde. Es würden sowohl neue Personen und Begriffe aufgenommen und vorhandene Beiträge erweitert. Angesichts der bereits bestehenden Fülle kein leichtes Unterfangen, für das man nichts als Erfolg und weitere (bleibende) Schaffenskraft wünschen kann.

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[ #eLexika ] Glossar für Kochbegriffe

Die Rubrik Rezepte der Website "Ökolandbau.de" hält für Konsumenten und Konsumentinnen jede Menge Rezepte bereit, welche nach verschiedenen Kategorien sortiert sind.

Für interessierte Personen besteht zudem die Möglichkeit einen Newsletter zu abonnieren als auch das Rezeptservice zu nutzen, welches wöchentlich das Rezept eines Biogerichtes der Saison per E-Mail versendet. Die Website Bio-Spitzenköche wurde initiiert vom deutschen Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau.

Weit über die Bioküche hinaus informiert das integrierte Kochbegriffe-Glossar von  "Ablöschen" bis "Zur Rose abziehen".


[FREIHANDbuch]

[ #eLexika ] Glossar: Anglizismen - deutsch, französisch, italienisch

[eLexika] E-Government, Guichet virtuel, New Public Management: Wissen alle, worum es geht? 

Nicht nur für alle öffentlichen Verwaltungen ist es von zentraler Bedeutung, dass die Texte, die sie für die breite Öffentlichkeit verfassen, leicht verständlich sind. Nur so können die Bürgerinnen und Bürger ihre Rechte und Pflichten wahrnehmen. Auch wer Dienstleistungen der Verwaltung in Anspruch nehmen will, das heisst, wer beispielsweise auf elektronischem Weg ein Gesuch stellen will, muss die Handlungsanleitungen dazu verstehen.

Schweizer Bundeskanzlei. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung der Schweizer Bundeskanzlei hat sich zur Aufgabe gemacht, zu einem bewussteren Umgang mit der Sprache anzuregen; sie befasst sich mit diesem Aspekt der Verständlichkeit, der Wortwahl und hier namentlich mit den Fremdwörtern (vorwiegend Anglizismen): Wie soll man mit Anglizismen, aber auch mit Entlehnungen aus anderen Sprachen umgehen? Sind sie einfach als unumgänglich zu akzeptieren? Soll man sie eindeutschen? Oder gibt es auch Zwischenlösungen? Mit diesen Fragen und anderen mehr beschäftigt sich die erwähnte Arbeitsgruppe, der Linguistinnen und Linguisten, Redaktorinnen und Redaktoren und Informationsverantwortliche aus der Bundesverwaltung angehören.

Dafür wurden nicht nur Empfehlungen ausgesprochen sondern auch ein umfangreiches wachsendes Glossar als interaktive Datenbank angelegt.
Wenn Sie den englischen Ausdruck «spin doctor» in einem deutschen Text verwenden wollen, empfehlen wir folgende Schreibweisen:
Spindoctor;
  Spin-Doctor;
  «spin doctor».
Wenn Sie den Anglizismus vermeiden möchten und der Kontext stimmt, können Sie zum Beispiel das folgende deutsche Wort verwenden:
 Kommunikationsberater oder Kommunikationsberaterin
[FREIHANDbuch] 

Dienstag, 29. November 2016

[ #FreeBook ] Jules Verne: “In 80 Tagen um die Welt”

[Free eBook] Im Herbst 1872 erscheint in der Tageszeitung „Le Temps“ in immer neuen Lieferungen  kapitelweise die erste Fassung von Jules Vernes "Le Tour du monde en 80 jours" – das Erscheinungsdatum der einzelnen Kapitel ist dabei weitgehend mit den Reiseetappen der fiktiven Reisegruppe um den exzentrischen Londoner Gentleman Phileas Fogg synchronisiert. 



Fogg bricht bekanntlich am 2. Oktober 1872 von London aus auf, um im Rahmen einer Wette mit den Mitgliedern des Reform Club seiner Heimatstadt auszuprobieren, ob die Netzwerke des Weltverkehrs eine Umrundung der Erdoberfläche in genau 80 Tagen erlauben. Dank seiner akribischen Planung, aber auch unter gütiger Mithilfe des Zufalls und der Datumsgrenze kehrt er, um nur wenige touristische Erfahrungen, aber dafür um einige Abenteuer und um eine Ehefrau reicher, rechtzeitig am Abend des 21. Dezember 1872 nach London zurück.

Das Jules-Verne-Projekt. 140 Jahre später macht sich eine Gruppe von Wissenschaftlern namens „Passepartout“ mit Phileas Fogg auf zu einer neuen Umrundung der Erde  – in über 40 interdisziplinären Originalbeiträgen vollziehen sie in verschiedensten Kommentaren zu den einzelnen Stationen des Textes die in Vernes Roman erzählte Reise nach, um dem Zusammenhang von Weltnetzwerken und Weltspielen auf den Grund zu gehen.

Jules Verne. Jules-Gabriel Verne (* 8. Februar 1828 in Nantes; † 24. März 1905 in Amiens) war ein französischer Schriftsteller. Er wuchs in Nantes auf, studierte Jura in Paris, fand jedoch größeres Interesse am Theater. In Gemeinschaftsarbeit mit Alexandre Dumas schrieb er Opern, Libretti und Dramen.

1863 begann er mit der Niederschrift seiner Abenteuer- und Zukunftsromane. Bekannt wurde er vor allem durch seine Romane Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (1864), 20.000 Meilen unter dem Meer (1869–1870) sowie Reise um die Erde in 80 Tagen (1873). Neben Hugo Gernsback, Kurd Laßwitz und H. G. Wells gilt Jules Verne als einer der Begründer der Science-Fiction-Literatur.

[FREIHANDbuch] ⇒
Beitragsübersicht das Jules-Verne-Projekt. 

0. Einleitung (Jörg Dünne/Kirsten Kramer, Ende September)

Etappe 1: London – Suez
I.  Der Reform Club (Ulrike Lindner, 2.10.)
II.  Die Wette (Frauke Bode/Matei Chihaia, 3.10.)
III.  Der Bradshaw – Ein Kursbuch als Vademecum des Weltverkehrs
(Markus Krajewski, 4.10.)
IV. Zeitung (Roman Lach, 5.10.)
V.  Pässe, Papiere, Konsulate (Valeska Huber, 6.10.)

Etappe 2: Suez – Bombay – Kalkutta
VI. Telegraphie und Nachrichtenübermittlung (Volker Barth, 7.10.)
VII. Vom Schweben des Ballons (Julia Anslik/Victor Ferretti, 8.10.)
VIII.  Inspektor Fix (Arndt Niebisch, 10.10.)
IX.  Thugs – Die Würger (Bernd-Stefan Grewe, 12.10.)
X.  Elefant (Roman Lach, 14.10.)
XI.  Das verhinderte Witenopfer Aoudas (Anne Brüske, 16.10.)
XII.  Narrative Störfälle der Bewegung (Sabine Friedrich, 18.10.)
XIII.  Reisen durch Präteritio (Frank Lestringant, 20.10.)
XIV.  Die eigentliche Arbeit (Markus Krajewski, 22.10.)
XV.  Energie (Hermann Doetsch, 24.10.)

Etappe 3: Kalkutta – Hongkong – Yokohama
XVI.  In 90 Minuten um die Welt (Verfilmungen I) (Sven Pötting, 26.10.)
XVII.  Blinde Flecken: Geschlechterdifferenzen im Weltverkehr (Caroline Pross, 28.10.)
XVIII.  Der Globus und das Klobige (Robert Stockhammer, 30.10.)
XIX.  Die Zerstreutheit des Geographen: Jules Vernes andere Reise um die Welt
(Wolfgang Struck, 1.11.)
XX.  Nemos Nomos (Bernhard Siegert, 3.11.)
XXI.  Ins Innere der Erde (Hanjo Berressem, 5.11.)
XXII:  Opium: Romantik, Rausch und technische Globalisierung (Hanno Ehrlicher, 7.11.)
XXIII.  Vom Reiseziel wider Willen zum Zentrum des Kulturtransfers: Shanghai
(Thoralf Klein, 9.11.)
XXIV.  Yokohama (Lars Schladitz, 11.11.)
XXV:  Kreisläufe (Hermann Doetsch, 13.11.)

Etappe 4: Yokohama – San Francisco
XXVI.  Empire (Ulrike Lindner, 15.11.)
XXVII.  Weltzeit und Datumsgrenze: Greenwich (Robert Stockhammer, 17.11.)
XXVIII.  Reise um den Tag in 80 Welten (Kirsten Kramer/Kirsten Mahlke, 19.11.)
XXIX.  Phileas Fogg und die „Latinité“ (Sebastian Dorsch, 21.11.)
XXX.  Reisen und Taten des scharfsinnigen Gentleman Mr. Fogg aus London
(Miriam Lay-Brander, 23.11.)
XXXI.  In 80 Minuten um Berlin (Verfilmungen II) (Sven Pötting, 25.11.)
XXXII.  In 80 Tagen um die Welt auf der Bühne (Volker Dehs, 27.11.)
XXXIII.  Seereisen unter Dampf und Segel (Bernhard Siegert, 29.11.)
XXXIV.  San Francisco: Das Ende der Frontier (Hanjo Berressem, 1.12.)

Etappe 5: San Francisco – New York – London
XXXV.  Die Fluten von San Francisco (Moritz Gleich, 3.12.)
XXXVI.  Bewegte Beobachter (Kirsten Kramer, 5.12.)
XXXVII.  Whist im Waggon (Maria Imhof, 7.12.)
XXXVIII.  Omnibus auf gekrümmter Trasse. Die amerikanische Eisenbahn
(Wolfram Nitsch, 9.12.)
XXXIX.  Der Kannibalen-Zug (Frank Lestringant, 11.12.)
XL.  Verschleppt! Die Entführung Passepartouts als captivity narrative
(Sebastian Haak, 13.12.)
XLI.  Ekstatische Konnektivität. Auf dem Segelschlitten (Jörg Dünne, 15.12.)
XLII.  Die Selbstverzehrung der Henrietta (Ulrike Sprenger, 17.12.)
XLIII.  Die Explosion der Henrietta in der Theaterfassung von In 80 Tagen um die Welt (Jörg Dünne, 19.12.)
XLIV.  Welt als Spiel (Andreas Mahler, 21.12.)


[ #eText ] Tradition und Moderne in der Literatur der Schweiz im 20. Jahrhundert

Der kleine und eigentlich sehr begrenzte deutschschweizer Sprachraum hat weit größer die deutsche und europäische Literatur des 20. Jahrhunderts beeinflusst.

Pormeister, Eve & Graubner, Hans: Tradition und Moderne in der Literatur der Schweiz im 20. Jahrhundert. In den in diesem Band zusammengetragenen Beiträgen wird die Präsenz des literarischen Übervaters der Schweizer Literatur, Gottfried Kellers, bei Autoren der 1960er Jahre wie Otto F. Walter, Hugo Loetscher, Adolf Muschg und Urs Widmer gezeigt. Diese engagierten Autoren, die sich zwar in die demokratische Tradition der Schweiz stellen und zu Keller in ein fast identifikatorisches Verhältnis treten, spielen anlässlich der veränderten politischen Öffentlichkeit im 20. Jahrhundert jedoch eine entschieden andere Rolle als ihr großes literarisches Vorbild.

Aus der Sicht der Tradition und der Moderne werden im Hinblick auf die Schriftform und das Autobiographische sowie auf die Dorfwirklichkeit und die Karnevalisierung der Literatur die poetischen Auffassungen von zwei anderen Klassikern der Schweizer Literatur, von Robert Walser und Meinrad Inglin, in den Mittelpunkt der Betrachtungen und Diskussionen gerückt.
Mit ihren Versuchen, die prekäre Nachkriegssituation in tragikomischen Dramen zu verarbeiten, kommen die beiden großen Beobachter der Auswirkungen des Faschismus, Frisch und Dürrenmatt zur Sprache. Vorgestellt wird Dürrenmatts politisches Engagement an seiner Auseinandersetzung mit dem „Vater der Wasserstoffbombe“, Edward Teller, die bei einer Fernsehdiskussion stattgefunden hatte.

Der Einbruch der Moderne in die Familie wird an Autoren wie Erica Pedretti, Thomas Hürlimann und Silvio Blatter vorgeführt. Besonderes Augenmerk gilt jüngeren Autoren und Autorinnen wie Peter Stamm oder der zu Unrecht weniger bekannten Gertrud Leutenegger.

[FREIHANDbuch]⇒

Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf das INHALTSVERZEICHNIS verspricht noch mehr:
  • Vorwort. 
  • Eve Pormeister (Tartu). „JE MEHR DIFFERENZIERUNG, DESTO MEHR KULTUR“. BEGRÜSSUNG 12
  • Ivana Wagner (Helsinki/Schweiz). NUR DAS GESPROCHENE WORT GILT. BEGRÜSSUNG DURCH DIE BOTSCHAFTSRÄTIN, STELLVERTRETERIN DES MISSIONSCHEFS AN DER SCHWEIZER BOTSCHAFT IN HELSINKI (2004–2008) 16
  • Dominik Müller (Genf). DER 48ER UND DIE 68ER. DIE GOTTFRIED-KELLER-REZEPTION BEI ADOLF MUSCHG, PETER BICHSEL, HUGO LOETSCHER, OTTO F. WALTER UND URS WIDMER  19
  • Tatjana Kuharenoka (Riga). „IMMER, WENN ICH HUNGER HABE, GELÜSTET ES MICH, EINEN BRIEF ZU SCHREIBEN“: ROBERT WALSER ALS BRIEFAUTOR  38
  • Helmut Göbel (Göttingen). FRIEDRICH DÜRRENMATTS POLITISCHES ENGAGEMENT 53
  • ANHANG  72
  • Wolf Wucherpfennig (Roskilde). SCHWEIZER TRAGIKOMÖDIEN ZU DÜRRENMATTS „ROMULUS DER GROSSE“ UND FRISCHS „DON JUAN ODER DIE LIEBE ZUR GEOMETRIE“ 85
  • Hans Graubner (Göttingen). THEOLOGISCHE ASPEKTE IN FRIEDRICH DÜRRENMATTS „DER BESUCH DER ALTEN DAME“ 105
  • Beatrice Sandberg (Bergen). KINDHEIT ALS NARRATIV BEI ERICA PEDRETTI, OTTO F. WALTER, JÜRG AMANN UND SILVIO BLATTER 134
  • Aija Sakova (Tartu). DIE GESCHICHTE SPIELT SICH IM KOPF AB – „AGNES“ VON PETER STAMM 155
  • Eve Pormeister (Tartu). MIT MÜTTERN UND ÄPFELN DURCH DIE ZEITEN. GERTRUD LEUTENEGGER: POMONA (2004) 166
  • Daniel Annen (Schwyz). VOM HEILIGEN MICHAEL ZUMUNFLÄTIGEN NARRENTANZ. MEINRAD INGLIN UND GERTRUD LEUTENEGGER IM KONTEXT DES SCHWYZER BRAUCHTUMS 193
  • HERAUSGEBER UND AUTOREN  233