Donnerstag, 24. Januar 2019

[ #FreeBook ] Rätoromanisch: Die altehrwürdige Sprache der Söldner und Bauern


Die Veredelung des Bündnerromanischen bei Joseph Planta (1744-1827).

Das im Schweizer Kanton Graubünden gesprochene Bündnerromanisch – gewöhnlicher Rätoromanisch oder einfach Romanisch (Eigenbezeichnung: Rumantsch (Sutselvisch, Surmiran, Unterengadin), Romontsch (Surselva), Rumauntsch (Oberengadin)) genannt – gehört zusammen mit dem Dolomitenladinischen und mit dem Friaulischen zu den rätoromanischen Sprachen, einer Untergruppe der romanischen Sprachen.

Ob die rätoromanischen Sprachen eine genetische Einheit bilden – das Bündnerromanische also mit dem Dolomitenladinischen und dem Friaulischen genetisch näher verwandt ist als mit allen anderen romanischen Sprachen –, ist in der Sprachforschung unentschieden.

Bündnerromanisch. Bündnerromanisch ist neben Deutsch und Italienisch Amtssprache im Kanton Graubünden. Auf Bundesebene der Schweiz ist es neben Deutsch, Französisch und Italienisch die vierte Landessprache der Schweiz; den Status einer Amtssprache hat es hier nur im Verkehr mit bündnerromanischsprachigen Einwohnern.

Swiss Academies Reports. Der Fokus des neunten Bands der Reihe «Sprachen und Kulturen» liegt in einem ersten Teil auf Plantas sprachwissenschaftliche Erkenntnisse zum Bündnerromanischen in dessen Werk "An Account of the Romansh Language". Im zweiten Teil der Publikation rückt Badilatti die Entstehungsgeschichte von oben genanntem Werk in den Mittelpunkt und analysiert dessen sprachwissenschaftlichen Wert aus Sicht der heutigen Forschung.

Joseph Planta (* 10. Februar 1744 in Castasegna; † 3. Dezember 1827 in London) war ein britischer Bibliothekar, Historiker und Romanist Schweizer Herkunft.

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