Samstag, 4. März 2017

[ #FreeBook ] Neobiota in Österreich - Pflanzen (Neophyten), Pilze (Neomyzeten) und Tiere (Neozoen)

Das umfangreiche Werk gibt eine vollständige und kompetente Übersicht über nicht heimische Pflanzen, Tiere und Pilze in Österreich. 

Unter dem Begriff Neobiota werden alle nach 1492 (Entdeckung Amerikas) unter direkter oder indirekter Mitwirkung des Menschen nach Österreich gelangten Organismen zusammengefasst. In der vorliegenden Studie wird erstmals ein Überblick über diese Pflanzen (Neophyten), Pilze (Neomyzeten) und Tiere (Neozoen) in Österreich gegeben (Stand: Februar 2002, einzelne Nachträge bis Juni 2002).

Neophyten. In Österreich wurden bislang insgesamt 1.110 (inklusive einiger Varietäten) neophytische Gefäßpflanzen nachgewiesen. In dieser Zahl sind 51 bezüglich der Abgrenzung Archäophyten/ Neophyten kritische Taxa inkludiert. Mit dem Ausdruck „Taxa“ sind hier Arten, Unterarten bzw. Varietäten gemeint. Bei 14 Taxa ist unklar, ob sie nicht eventuell in Teilen Österreichs einheimisch sind, bei 3 Taxa ist die Abgrenzung zwischen Anpflanzung und Verwilderung unklar.

Diesen 1.110 Neophyten stehen (ohne die Kleinarten der Gattungen Hieracium, Rubus, Taraxacum und des Ranunculus auricomus agg.) die etwa 2.950 Gefäßpflanzenarten und - unterarten der Flora Österreichs gegenüber (NIKLFELD 1999). Somit liegt der Anteil der Neophyten an der Gesamtflora Österreichs (ca. 4.060 Taxa) bei etwa 27 %.

Von den 1.110 neophytischen Gefäßpflanzen Österreichs treten 835 Taxa (75 % der Neophyten) unbeständig auf. 224 Taxa (20 % der Neophyten) haben sich in Österreich etabliert. Von diesen sind 106 Taxa (10 %) nur an einem bis wenigen Orten lokal etabliert, 118 Taxa (10 %) sind in größeren Teilen Österreichs fester Bestandteil der Flora. Bei weiteren 51 Taxa (5 % der Neophyten) wird eine lokale Etablierung in Österreich vermutet.

Für die neophytischen Gefäßpflanzen Österreichs stellt der bewusste Import als Zier- oder Nutzpflanzen den wichtigsten Einführungsweg dar. Etwa 57 % der Neophyten Österreichs (627 Taxa) sind aus Kulturen verwildert oder wurden – in sehr seltenen Fällen – angesalbt (= bewusstes Ausbringen von Pflanzen in die freie Natur ohne land- bzw. forstwirtschaftliches Motiv). Bei weiteren 2 % (25 Taxa) wird Verwilderung als Einführungsweg angenommen. 31 % der Neophyten (345 Taxa) wurden unabsichtlich eingeschleppt, bei weiteren 2 % (27 Taxa) wird Einschleppung als Einführungsweg vermutet. Bei den übrigen 8 % (86 Taxa) ist der Einführungsweg unbekannt.Insgesamt 14 neophytische Gefäßpflanzenarten verursachen bedeutende wirtschaftliche Schäden. Diese betreffen vor allem die Landwirtschaft (besonders Segetalarten in Hackunkrautgesellschaften) und in geringerem Ausmaß Forstwirtschaft, Gewässerinstandhaltung und gesundheitliche Aspekte.

Für den Naturschutz problematisch sind 17 Arten der Neophyten Österreichs, die als invasive Neophyten in naturnahe Lebensräume eindringen. Es sind dies folgende Arten: Acer negundo, Ailanthus altissima, Aster lanceolatus, A. novi-belgii, Bidens frondosa, Elodea canadensis, Epilobium ciliatum, Fallopia japonica, Fraxinus pennsylvanica, Helianthus tuberosus, Impatiens glandulifera, I. parviflora, Populus x canadensis, Robinia pseudacacia, Rudbeckia laciniata, Solidago canadensis, S. gigantea. Weitere 18 Arten wurden als potenziell invasiv eingestuft. Diese Arten werden bei einer weiteren Ausbreitung vermutlich zu Naturschutzproblemen führen. Invasive Neophyten dringen in Österreich besonders in gewässerbegleitende Lebensräume (Weichholz-Auwälder, Hochstaudenfluren, Uferpioniervegetation) und – in geringerem Ausmaß – in Trockenstandorte des pannonischen Raumes ein. In den meisten anderen naturnahen Lebensräumen Österreichs ist der Neophytenanteil jedoch niedrig.

In der Moosflora Österreichs sind vier Neophyten bekannt, davon sind zwei Arten etabliert. Eine Art (Campylopus introflexus) breitet sich zurzeit stark aus.

Unter den Flechten wird ein neophytisches Auftreten in Österreich bei zwei bis drei Taxa vermutet. In der ungenügend erforschten Algenflora wird für vier Arten ein neophytisches Auftreten angenommen.

Neomyzeten. Unter den Pilzen sind 83 Neomyzeten aus Österreich bekannt. Aufgrund der mangelhaften Erforschung dürfte die tatsächliche Zahl wohl wesentlich höher liegen. Von den aufgelisteten Arten können 23 als in heimischen Ökosystemen etabliert gelten, 22 Arten treten unbeständig auf. Weitere 40 Arten sind auf Kultur- und Nutzpflanzen etabliert. Bei zwei Arten erfolgt eine   Doppelnennung (Sphaerotheca mors-uvae, Uncinula necator), da sie sowohl auf Kultur- und Zierpflanzen, als auch auf Wildpflanzen, etabliert auftreten. Im Gegensatz zu den Gefäßpflanzen
überwiegt bei den Neomyzeten Österreichs die Einschleppung, 51 Arten (61 % der Neomyzeten) gelangten so nach Österreich. Bewusst eingeführt und verwildert sind drei für Speisezwecke kultivierte Arten (Agaricus bisporus, Lentinula edodes, Stropharia rugosoannulata). Von den übrigen 29 Neomyzeten ist der Einführungsweg unbekannt. Einigen der insgesamt 30 wirtschaftlich relevanten Neomyzeten Österreichs kommt als Schädling auf Nutz- und Zierpflanzen eine bedeutende ökonomische Rolle zu (z. B. Phytophtora infestans, Ustilago maydis). Für den Naturschutz bedeutsam sind fast ausschließlich jene parasitischen Neomyzeten, die heimische Organismen parasitieren. Unter diesen befinden sich gegenwärtig 6 Arten, die für  ihre Wirte eine potenzielle Bedrohung darstellen. Hervorzuheben sind die Verursacher der Krebspest (Aphanomyces astaci) und des Ulmensterbens (Ophiostoma ulmi und O. novo-ulmi).

Neozoen. In diesem Band werden rund 500 Neozoen für Österreich genannt, die somit etwa 1 % der gesamten österreichischen Fauna ausmachen. Weniger als 10 % dieser Arten (46) stellen aus naturschutzfachlicher Sicht eine Bedrohung der autochthonen Biodiversität dar (40 potenziell invasiv, 6 invasiv). Für etwa 30 % der Neozoen wird eine negative wirtschaftliche Bedeutung angenommen. Dieser vergleichsweise hohe Wert spiegelt die bevorzugte Dokumentation wirtschaftlich bedeutender Arten wider und umfasst eine breite Palette eher geringer bis sehr bedeutender Schäden. Insgesamt wird die Zahl der in Österreich vorkommenden Neozoen in den untersuchten taxonomischen Gruppen auf 700–800 Arten geschätzt.

Für den Naturschutz bedeutsame Veränderungen durch Neozoen werden vor allem von Wirbellosen verursacht. Als Krankheitsüberträger für die bedrohten einheimischen Flusskrebsarten besonders hervorzuheben sind amerikanische Flusskrebse (Pacifastacus leniusculus, Orconectes limosus). Die Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris) dringt zunehmend in naturnahe Standorte vor und ist für den Rückgang einheimischer Schnecken verantwortlich. Weitere Schneckenarten gelten als potenziell invasiv. Mehrere Gefahren drohen den gefährdeten autochthonen Großmuscheln durch Räuber (Bisamratte, Ondatra zibethicus) und Nahrungskonkurrenz (z. B. Chinesische Teichmuschel, Sinanodonta woodiana).

Unter den Wirbeltieren sind Waschbär (Procyon lotor), Marderhund (Nyctereutes procyonoides),Mink (Mustela vison), mehrere Fischarten (z. B. Blaubandbärbling Pseudorasbora parva) und verschiedene Schildkröten als potenziell invasive Bedrohung der autochthonen Biodiversität zu erwähnen.

Insgesamt stammt etwa die Hälfte der Neozoen aus der Paläarktischen Region, besonders aus dem Mediterrangebiet. Bei einer tiergruppenspezifischen Betrachtung der Herkunftsländer ergeben sich aber auch deutliche Unterschiede, so stammt z. B. die Hälfte der nicht-heimischen Fische aus Nordamerika.

Veränderungen der Artenzusammensetzung als Folge biologischer Invasionen sind besonders in aquatischen Lebensräumen erfolgt. Im terrestrischen Bereich sind es vor allem anthropogen geschaffene, künstliche Lebensräume, die von Neozoen besiedelt werden: Monokulturen in der Land- und Forstwirtschaft und urbane Ballungszentren.

Diese Studie zu Neobiota in Österreich stellt eine Momentaufnahme dar. Auch in Zukunft werden sich nicht-heimische Organismen neu in Österreich etablieren. Der intensive Fernhandel, der Import neuer oder bislang nur sehr selten in Österreich kultivierter Arten und die anthropogene Schaffung neuer oder veränderter Biotoptypen werden die Einfuhr, Etablierung und Ausbreitung zusätzlicher Neobiota sogar begünstigen. Selbst bei einem (theoretischen) Stopp dieses Prozesses ist durch den “time-lag” (d. h. die meist mehrere Jahrzehnte umfassende Zeitverzögerung zwischen erstmaligem Auftreten und vollständiger Etablierung in einem Gebiet) mit weiteren Neobiota in der Zukunft zu rechnen. Die zunehmende Habitatfragmentierung, die prognostizierte Klimaerwärmung und die weitreichenden Veränderungen von Lebensräumen stellen einen weiteren, die Ausbreitung von Neobiota fördernden Faktor
dar.

Im Umgang mit Neobiota kommt daher präventiven Maßnahmen ein hoher Stellenwert zu. In dieser Studie wird ein Maßnahmenkatalog zur Umsetzung vorbeugender Maßnahmen und zur Behebung von Forschungsdefiziten vorgelegt. Als ein integraler Bestandteil präventiver Maßnahmen wird ein kontinuierliches Monitoring der Fauna und Flora Österreichs angesehen. So können Neobiota möglichst früh erkannt und – falls notwendig – geeignete Gegenmaß-
nahmen ergriffen werden.

Die Entwicklung von konsensfähigen Leitbildern und klaren Zielvorstellungen über die Fauna und Flora des 21. Jahrhunderts in Österreich und im vereinten Europa ist eine Herausforderung, der sich Gesellschaft, Wissenschaft und Politik gleichermaßen zu stellen haben.

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VORWORT  3
ZUSAMMENFASSUNG  5
SUMMARY 8
1 EINLEITUNG  17
2 DEFINITIONEN  20
2.1 Überblick  20
2.2 Neophyten, Neomyzeten und Neozoen  20
2.3 Gliederungskriterien 21
2.3.1 Botanik und Mykologie 21
2.3.1.1 Überblick  21
2.3.1.2 Einteilung nach dem Grad der Naturalisation 22
2.3.1.3 Einteilung nach der Einführungs- bzw. Einwanderungsform 22
2.3.1.4 Einteilung nach dem Einwanderungs- bzw. Einführungszeitpunkt 23
2.3.2 Zoologie 23
2.3.2.1 Einteilung nach dem Grad der Naturalisation 23
2.3.2.2 Einteilung nach der Einführungs- bzw. Einwanderungsform 23
2.3.2.3 Einteilung nach dem Einwanderungs- bzw. Einführungszeitpunkt 24
2.3.3 Weitere botanische und zoologische Begriffe  24
2.3.4 Gliederung nach dem Grad der Beeinflussung der heimischen Fauna und Flora  25
3 AUSBREITUNG VON NEOBIOTA 26
3.1 Einführungswege und Ursprungsgebiete  26
3.1.1 Botanik 26
3.1.2 Zoologie 27
3.2 Zeitlicher und räumlicher Verlauf von Ausbreitungsvorgängen  28
3.3 Ökologische Eigenschaften von Neobiota 34
3.4 Adaptation von Neobiota an neue Lebensräume  36
3.5 Vorhersagbarkeit von Invasionen 36
3.6 Neobiota und „leere Nischen“
4 METHODIK 40
4.1 Berücksichtigte Sippen für die Taxalisten der Neophyten und Neomyzeten Österreichs 40
4.2 Berücksichtigte Gruppen für die Taxalisten der Neozoen Österreichs  41
4.3 Taxonomie und Nomenklatur 41
4.3.1 Botanik 41
4.3.2 Zoologie 43
4.4 Datengrundlagen  43
4.4.1 Botanik und Mykologie 43
4.4.1.1 Gefäßpflanzen 43
4.4.1.2 Moose 44
4.4.1.3 Flechten 44
4.4.1.4 Algen 44
4.4.1.5 Pilze 45
4.4.2 Zoologie 45
5 PFLANZEN UND PILZE 46
5.1 Gefäßpflanzen 46
5.1.1 Überblick 46
5.1.2 Tabellenaufbau  46
5.1.3 Anmerkungen zur Taxaliste 48
5.1.4 Nicht berücksichtigte Taxa 54
5.1.5 Synonymieliste 59
5.1.6 Taxaliste  60
5.1.7 Literaturverzeichnis 157
5.2 Moose  174
5.2.1 Überblick 174
5.2.2 Etablierte Neophyten  174
5.2.3 Nicht etablierte Neophyten 176
5.2.4 Literaturverzeichnis 177
5.3 Flechten 178
5.3.1 Literaturverzeichnis 179
5.4 Algen 179
5.4.1 Überblick 179
5.4.2 Taxaliste  180
5.4.3 Zusammenfassung  180
5.4.4 Literaturverzeichnis 180
5.5 Pilze  181
5.5.1 Überblick 181
5.5.2 Saprotrophe Neomyzeten  182
5.5.3 Symbiontische Neomyzeten 184
5.5.3.1 Mykorrhizabildende Neomyzeten  184

5.5.4 Parasitische Neomyzeten  184
5.5.4.1 Parasitische Neomyzeten auf heimischen Pflanzen oder Tieren  185
5.5.4.2 Parasitische Neomyzeten auf fest etablierten Neophyten  187
5.5.4.3 Parasitische Neomyzeten auf Kultur- oder Zierpflanzen  187
5.5.5 Anmerkung zur Taxaliste  187
5.5.6 Taxaliste  189
5.5.7 Literaturverzeichnis 194
6 TIERE 196
6.1 Überblick über die Neozoen Österreichs  196
6.1.1 Tabellenaufbau 196
6.1.2 Kommentare zur Taxaliste 197
6.2 Wirbeltiere  197
6.2.1 Fische (Pisces) 197
Taxaliste 200
Literaturverzeichnis 203
6.2.2 Lurche und Kriechtiere (Amphibia & Reptilia) 205
Taxaliste 207
Literaturverzeichnis 208
6.2.3 Vögel (Aves) 209
Taxaliste 211
Literaturverzeichnis 213
6.2.4 Säugetiere (Mammalia) 214
Taxaliste 217
Literaturverzeichnis 219
6.3 Wirbellose. 221
6.3.1 „Helminthen“ – Neozoen der Fische Österreichs 221
Taxaliste 223
Literaturverzeichnis 224
6.3.2 Der Amerikanische Riesenleberegel Fascioloides magna (Digenea, Trematoda) 225
Literaturverzeichnis 227
6.3.3 Ausgewählte aquatische Neozoen (Cnidaria, Plathelminthes, Kamptozoa,
Annelida, Isopoda) 228
Taxaliste 235
Literaturverzeichnis 237
6.3.4 Weichtiere (Mollusca) 239
Taxaliste 242
Literaturverzeichnis 247
6.3.5 Spinnentiere: Spinnen, Weberknechte, Pseudoskorpione, Skorpione
(Arachnida: Araneae, Opiliones, Pseudoscorpiones, Scorpiones) 250
Taxaliste 254
Literaturverzeichnis 259
6.3.6 Krebstiere: Wasserflöhe & Ruderfußkrebse (Crustacea: Cladocera
und Copepoda) 263
Taxaliste 266
Literaturverzeichnis 267
14 Neobiota in Österreich – Inhalt
(2002) Umweltbundesamt/Federal Environment Agency – Austria
6.3.7 Krebstiere: „Schwebgarnelen“ und Süßwassergarnelen
(Crustacea: Mysidacea: Mysidae, Decapoda: Atyidae)  269
Taxaliste 271
Literaturverzeichnis 272
6.3.8 Krebstiere: Flohkrebse (Crustacea: Amphipoda: Corophiidae und Gammaridae) 273
Taxaliste 280
Literaturverzeichnis 281
6.3.9 Krebstiere: Landasseln (Crustacea: Isopoda partim)  285
Taxaliste 286
Literaturverzeichnis 287
6.3.10 Krebstiere: Flusskrebse (Crustacea: Decapoda: Astacidae und Cambaridae)  287
Taxliste  290
Literaturverzeichnis 291
6.3.11 Tausendfüßer: Hundertfüßer (Myriapoda: Chilopoda) 292
Taxaliste 294
Literaturverzeichnis 295
6.3.12 Tausendfüßer: Doppelfüßer (Myriapoda: Diplopoda)  296
Taxaliste 299
Literaturverzeichnis 300
6.3.13 Die primär flügellosen „Urinsekten“ (Apterygota)  301
Taxaliste 303
Literaturverzeichnis 304
6.3.14 Ausgewählte Insektengruppen: Libellen, Heuschrecken, Schaben, Termiten,
Fransenflügler, Wanzen, Zikaden (Insecta varia: Odonata, Orthoptera,
Blattodea, Isoptera, Thysanoptera, Heteroptera, „Auchenorrhyncha“)  304
Taxaliste 309
Literaturverzeichnis 312
6.3.15 Pflanzenläuse (Sternorrhyncha) 316
Taxaliste 319
Literaturverzeichnis 322
6.3.16 Käfer (Coleoptera)  324
Taxaliste 331
Literaturverzeichnis 342
6.3.17 Hautflügler: Pflanzenwespen (Hymenoptera: Symphyta) 347
Taxaliste 348
Literaturverzeichnis 349
6.3.18 Hautflügler: „Taillenwespen“ (Hymenoptera: Apocrita) 349
Taxaliste 352
Literaturverzeichnis 353
6.3.19 Schmetterlinge (Lepidoptera) 354
Taxaliste 357
Literaturverzeichnis 360
7 DISKUSSION 363
7.1 Anzahl neuer Pflanzen- und Pilzarten in Österreich 363
7.2 Anzahl neuer Tierarten in Österreich  366
7.3 Herkunftsgebiete und Einführungswege der Neophyten und Neozoen Österreichs 369
7.4 Verteilung der Neophyten auf Lebensräume 376
7.4.1 Überblick 376
7.4.2 Wälder  376
7.4.3 Auwälder 376
7.4.4 Ruderal- und Segetalvegetation 377
7.4.5 Gewässervegetation  378
7.4.6 Ufervegetation  379
7.4.7 Fettwiesen und -weiden  380
7.4.8 Trocken-, Halbtrocken- und Magerrasen 380
7.4.9 Moore und Feuchtwiesen 380
7.4.10 Fels- und Felsschuttvegetation 380
7.4.11 Alpine Rasen und Zwergstrauchheiden 381
7.5 Verteilung der Neozoen auf Lebensräume 381
7.5.1 Aquatische Lebensräume  381
7.5.2 Terrestrische Lebensräume  382
7.5.3 Sonderstandorte (Städte, Wohnungen, Glashäuser u. a.)  382
7.6 Ökologische Konsequenzen biologischer Invasionen 383
7.6.1 Veränderungen der räumlichen Struktur von Ökosystemen 383
7.6.2 Veränderungen von ökosystemaren Abläufen  384
7.6.3 Auswirkungen von Neophyten und Neomyzeten auf die Fauna und Flora  385
7.6.4 Auswirkungen von Neozoen auf die Fauna und Flora 386
7.6.5 Auswirkungen auf evolutionäre Abläufe  388
7.7 Naturschutzfachliche Probleme biologischer Invasionen 390
7.7.1 Beurteilung und Wertmaßstäbe  390
7.7.2 Neobiota und Biodiversität 390
7.7.3 Naturschutzfachliche Beurteilung: Botanik und Mykologie  392
7.7.4 Naturschutzfachliche Beurteilung: Zoologie  394
7.8 Wirtschaftliche und gesundheitliche Auswirkungen von Neobiota 396
7.8.1 Negative wirtschaftliche Auswirkungen  396
7.8.2 Positive wirtschaftliche Auswirkungen 397
7.8.3 Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit 397
7.9 Bekämpfungsstrategien  397
7.10 Präventive Maßnahmen 399
7.11 Naturschutzforschung und Forschungsbedarf  400
7.12 Ausblick 401
8 DANKSAGUNG 402
9 LITERATURVERZEICHNIS