Mittwoch, 4. Januar 2017

[ #eText ] Geschichte der Österreichischen Bundesforste - Chronik 1925-2005

Mit der vorliegenden Geschichte der Österreichischen Bundesforste dokumentiert wurde ein „Zeitzeuge“ betraut, der die Bundesforste seit 1957 kennt und seit diesem Zeitpunkt meist in einem Dienstverhältnis zu den Bundesforsten stand.

 In dieser Darstellung der Geschichte der Österreichischen Bundesforste wurde versucht, möglichst alle wichtigen Ereignisse zu beschreiben. Es wird aber kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Vielmehr ist dem Verfasser bewusst, dass so mancher Leser manches vermissen und anderes für nicht wichtig ansehen wird.

Für die Zeit von 1925 bis 1975 liegt eine Festschrift auf. Diese wurde für die vorliegende Arbeit herangezogen. Wichtige Inhalte dieses Werkes werden gekürzt wiedergegeben und die Beschreibung des darin behandelten Zeitraumes durch manche Anmerkungen ergänzt.

Das Hauptaugenmerk in dieser Bundesforste-Chronik wurde aber auf die Zeit nach 1975 gelegt. Hierfür konnten die Jahresberichte, diverse Veröffentlichungen und auch unveröffentlichte, bundesforstliche Quellen herangezogen werden. Schließlich wurden auch Gesprächsinhalte mit Personen, die zu bestimmten Themen wertvolle persönliche Erinnerungen einbringen konnten, und natürlich das Wissen des Verfassers genutzt.

Die Daten für diese Chronik stammen großteils aus den oben angeführten Veröffentlichungen, insbesondere den Jahresberichten. Der Verfasser hatte aber auch Zugang zu den elektronisch gespeicherten Daten und wurde von vielen Bediensteten der Österreichischen  Bundesforste unterstützt.


Die „Chronik 1925-2005“ ist wie folgt aufgebaut: Zunächst werden die Zeitabschnitte behandelt, die in der Festschrift 1975 ausführlicher dargestellt wurden. Danach folgt ein Kapitel mit den wichtigsten Ereignissen nach 1975, welche einschneidende Veränderungen für die Bundesforste gebracht haben. Im Anschluss daran werden in einer Reihe von Kapiteln bestimmte Themen ausführlicher dargestellt. Diagramme über Zeitreihen befinden sich vor allem im Kapitel 7: Die Bundesforste von 1976 bis 2005. Diese enthalten in der Regel auch weiter zurückliegende Daten, um den Informationswert zu erhöhen. Im Anhang befinden sich Tabellen über die Entwicklung wichtiger Kennzahlen und Fakten.

[ #FREIHANDbuch ]⇒
Inhalt 
1 Einführung, Aufbau der Dokumentation 10
2 Die Staatswälder vor 1925 12
 2.1 Verwaltung der Forste 13
 2.2 Einforstungsrechte 14
3 Gründung Österreichische Bundesforste 16
 3.1 Parlamentarische Initiativen 16
 3.2 Bundesforste als Wirtschaftskörper 17
 3.3 Bundesforstegesetz 19
 3.4 Budgetierung 20
 3.5 Pensionslasten 20
4 Okkupation Österreichs und Reichsforstverwaltung 22
 4.1 Die so genannte Arisierung von Forstbesitz 22
 4.2 Bewirtschaftung der Bundesforstlichen Flächen im „Dritten Reich“ 23
 4.3 Rückstellungen 24
 4.4 Zusammenfassung der internen Untersuchung 25
 4.5 Das Forstpersonal im Dritten Reich 27
 4.6 Weitere Auswirkungen durch das Regime 27
5 Wiedererrichtung des Wirtschaftskörpers „Österreichische Bundesforste“ (1945) 28
6 Von der Wiedererrichtung bis 1975,dem JubiläumsJahr „50 Jahre ÖBF“ 30
 6.1 Flächenveränderungen von besonderer Bedeutung 30
 6.2 Modernisierungsschub 31
 6.2.1 Forsttechnik 31
 6.2.2 Walderschließung 33
 6.2.3 Arbeit wurde sicherer 34
 6.2.4 Elektronische Datenverarbeitung 34
 6.2.5 Großer Schadholzanfall beschleunigt Modernisierung 35
 6.3 Organisatorische Änderungen 36
 6.4 Marktverhalten und außergewöhnliche Naturereignisse 36
 6.5 Waldbau 37
 6.5.1 Walddüngung 37
 6.5.2 Nutzungsstrategie 38
 6.5.3 Waldbauhof 38
 6.6 Forsteinrichtung 39
 6.7 Wald und Wild 39
 6.8 50 Jahre Österreichische Bundesforste 40
 6.9 Österreichische Forsttagung 1975 41
7 Die Bundesforste von 1976 bis 2005 42
 7.1 Allgemeine Entwicklung 42
 7.1.1 Bundesforstegesetz 1977 42
7.1.2 Arbeitsverfassung 43
 7.1.3 Seeufer 43
 7.1.4 Unternehmenskonzept 1979 bis 1983 44
 7.1.5 Ausgliederung und Gründung der Österreichischen Bundesforste AG 46
 7.1.6 Erstellung eines Unternehmenskonzeptes 50
 7.1.7 Das Unternehmenskonzept 1997 50
 7.1.8 Bewertung der ÖBF-Ausgliederung 54
 7.1.9 Evaluierung 56
 7.1.10 Unternehmenskonzept 2003 „ÖBF-Horizont 2010“ 58
 7.1.11 ÖBF AG wird zum Konzern 64
 7.1.12 Zusammenfassung der Allgemeinen Entwicklung seit 1975 66
 7.2 Entwicklung der Fläche 67
 7.2.1 Grundverkehr 68
 7.2.2 Kauf von 11 Seen 71
 7.2.3 ÖBF-Horizont 2010: Kompetenzfeld „Liegenschaftsverkehr“ 73
 7.2.4 Veränderung des Schutzwaldanteiles 74
 7.3 wirtschaftliche entwicklung 75
 7.3.1 Rohholzmarkt 75
 7.3.2 Rationalisierung 75
 7.3.3 Betriebswirtschaftliche Ergebnisse 77
 7.4 Änderungen der Aufbauorganisation 80
 7.5 Änderung der Ablauforganisation 83
 7.5.1 Der Alltag eines Revierförster 84
 7.6 Waldbau 91
 7.6.1 Waldzustand 94
 7.6.2 Nutzungsstrategie 97
 7.6.3 Planung und Ausführung der Waldpflege 103
 7.6.4 Umwandlungen im Wienerwald als ein Beispiel für Waldgestaltung 105
 7.6.5 Samen- und Forstpflanzenproduktion 106
 7.6.6 Schutzwald 107
 7.6.7 Naturwaldreservate 111
 7.6.8 Unternehmenskonzept 1997 111
 7.6.9 ÖBF-Horizont 2010 111
 7.7 forstschutz 112
 7.7.1 Borkenkäfer 112
 7.7.2 Wildschäden 112
 7.7.3 Waldbrände 112
 7.7.4 Waldsterben 113
 7.7.5 Großschäden durch Sturm und Schnee 114
 7.8 Forsteinrichtung 116
 7.8.1 Sondererhebungen 117
 7.8.2 Jungwuchsmonitoring 117
 7.8.3 Kartenherstellung 117
 7.8.4 Geografisches Informationssystem GIS 117
 7.8.5 Stichprobeninventur 118
 7.8.6 Besitzsicherung 118
 7.9 Forsttechnik 1206
 7.9.1 Seilgeräte 121
 7.9.2 Prozessoren 122
 7.9.3 Schlepper 122
 7.9.4 Harvester 123
 7.9.5 Forststraßenbau 124
 7.9.6 Reform der Forsttechnikbetriebe 125
 7.9.7 ÖBF-Horizont 2010 125
 7.10 Arbeitsgestaltung 126
 7.10.1 Rückblick 126
 7.10.2 Ergonomie 126
 7.10.3 Leistungstafeln 126
 7.11 Rohholzvermarktung 128
 7.11.1 Eigene Sägewerke 128
 7.11.2 Key-Account-System 129
 7.11.3 Verkauf am Stock 130
 7.11.4 Biomasse 130
 7.12 Einforstungsrechte 132
 7.12.1 ÖBF-Horizont 2010 134
 7.13 Wildbewirtschaftung und Jagd 135
 7.13.1 Neue Jagdpachtverträge 135
 7.13.2 Wildökologische Raumplanung 138
 7.14 Fischerei 140
 7.14.1 Besinnung auf ökologische Werte 140
 7.14.2 ÖBF-Horizont 2010 141
 7.15 HochBau 142
 7.16 Verwertung der Immobilien 143
 7.16.1 Häuser 143
 7.16.2 Verpachtung von Grundstücken 144
 7.17 Tourismus 145
 7.17.1 Schipisten 145
 7.17.2 Reiten im Wald 145
 7.17.3 Radfahren 146
 7.17.4 Andere touristische Nutzungen 146
 7.17.5 Unternehmenskonzept 1997 und Umsetzung 146
 7.17.6 ÖBF-Horizont 2010 und Umsetzung 147
 7.18 Wasser 148
 7.18.1 Unternehmenskonzept 1997 und Umsetzung 148
 7.18.2 ÖBF-Horizont 2010 und Umsetzung 149
 7.19 Bodenressourcen 150
 7.19.1 Unternehmenskonzept 1997 und Umsetzung 150
 7.19.2 ÖBF-Horizont 2010 und Umsetzung 150
 7.20 Erholungswald 152
 7.21 Naturschutz 153
 7.21.1 integraler und segregaler Naturschutz 153
 7.21.2 Nationalparke 153
 7.21.3 Nationalpark Donauauen 155
 7.21.4 Naturschutzgebiet Karwendel 158
7.21.5 Biospärenpark Wienerwald 158
 7.21.6 Moore 159
 7.22 Umweltschutz 160
 7.22.1 Umweltbericht 160
 7.23 Von der EDV zum Informations-Technologie-Management 162
 7.23.1 Die Ausstattung mit Hardware 162
 7.23.2 Die Arbeitsprozesse 165
 7.23.3 Datenoutput 167
 7.23.4 Datenschutz 168
 7.23.5 Datenübertragung 168
 7.23.6 Anwenderbetreuung 168
 7.23.7 Kommunikation über E-Mail 168
 7.23.8 Wechsel zu ITM (Informations-Technologie-Management) 168
 7.24 Bundesforste als Unternehmer 170
 7.24.1 Bundesforste melden Gewerbe an 170
 7.24.2 Technisches Büro für Forst- und Holzwirtschaft 170
 7.25 Internationale Positionierung 171
 7.25.1 Consulting 171
 7.25.2 Forstwirtschaft im Ausland 171
 7.25.3 Wichtige Projekte (Stand 2005) 173
 7.26 Personalangelegenheiten 174
 7.26.1 Entwicklung der Beschäftigtenanzahl 174
 7.26.2 Unternehmenskultur 175
 7.26.3 Schulung und Personalentwicklung 177
 7.26.4 Besonderheiten betreffend Angestellte 178
 7.26.5 Besonderes betreffend Arbeiter 178
 7.26.6 Arbeitssicherheit 182
 7.27 Sozialeinrichtungen 183
 7.27.1 Ferienquartiere 183
 7.27.2 ÖBF-Schimeisterschaften 183
 7.28 Personalvertretung 184
 7.29 Controlling 185
 7.29.1 Finanzcontrolling 185
 7.29.2 Forstcontrolling 186
 7.29.3 Sustainability Balanced Scorecard 187
 7.30 Rechnungswesen 188
 7.30.1 Gebarungsprüfung 188
 7.30.2 Suche nach neuen Wegen im Rechungswesen 188
 7.30.3 Eine Standardsoftware für die Bundesforste 189
 7.31 Holzhandel-Holzlogistik 190
 7.32 Forschung und Entwicklung 192
 7.33 Unternehmenskommunikation 198
 7.33.1 Einheitliches Bild 198
 7.33.2 Wald und Forstwirtschaft rückt ins öffentliche Interesse 199
8 Anhang 200