Donnerstag, 9. März 2017

[ #eLexika ] Glossar: Pflanzen in der Torah

Die Pflanzenarten wurden fast alle im Nahen Osten domestiziert.

Schauplatz der Torah ist das östliche Mittelmeergebiet und der daran anschließende Vordere Orient. Diese Landschaft ist einer der ältesten Siedlungsbereiche der Menschheit. Hier entwickelten vor zehntausend Jahren die ersten sesshaften Kulturen den Ackerbau. Viele wichtige Nutzpflanzen, vor allem Gerste, Weizen, Flachs und einige Hülsenfrüchte, haben in dieser Region ihren Ursprung.

Die meisten Pflanzen, die in der Torah erwähnt werden, haben eine wichtige Bedeutung für die Menschen jener Zeit, sei es als Lebensmittel, Baumaterial, für kultische Zwecke oder als Heilmittel. Aus ihrer Erwähnung kann man darum auch auf die Kultur und Lebensweise der Bevölkerung Israels in der biblischen Zeit schließen.

Pflanzen in der Torah. Das Glossar "Pflanzen in der Torah" umfaßt alle Pflanzen (Bäume, Sträucher, Blumen), die in der Torah (Fünf Bücher Mose) genannt werden. Pflanzen, die ansonsten in der Hebräischen Bibel vorkommen, wurden nicht berücksichtigt. Besonders bei den Prophetenbüchern gibt es unter Fachwissenschaftlern häufig Differenzen, welche Pflanze genau gemeint ist.

Torah. Die Tora (auch Thora,[1] Torah; hebr. ‏תּוֹרָה‎; „Weisung“, „Belehrung“, „Gebot“ von jarah = „unterweisen“) ist der erste Teil des Tanach, der hebräischen Bibel. Sie besteht aus fünf Büchern, weshalb sie im Judentum auch „chamischa chumsche tora“ („Die fünf Fünftel der Tora“) genannt wird. Im Christentum sind dies die „fünf Bücher Mose“, der sog. Pentateuch (von gr.: penta, dt. „fünf“).

Hebräische Bibel. In einer weiten Bedeutung wird Torah auch für die gesamte jüdische Bibel (Tanach), also die Torah im engeren Sinne, dazu die Neviim (Prophetenbücher) und die Ketubim (Schriften) verwendet.

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