Donnerstag, 29. Dezember 2016

[ #eLexika ] Biodiversität Online: 40.000 Tier- und Pflanzenarten aus Österreich

[eLexika] Als Teil der internationalen Initiative von Biodiversitäts-Datenbanken, ist es das Ziel des Portals Global Biodiversity Information Facility, freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen über die Artenvielfalt zu bieten. 

 Ein einmaliges Online-"Nachschlagewerk"! Über GBIF-International können derzeit mehr als 526 Millionen Datensätze aufgerufen werden. Davon stellt das GBIF-Austria-Portal derzeit ca. 4,2 Millionen Datensätze zu über 40.000 Tier-, Pflanzen- (inkl. Flechten) und Pilzarten zur Verfügung. Ein Großteil dieser Arten ist in Österreich heimisch. Das GBIF-Austria Datenbanken-Netzwerk setzt sich derzeit aus 16 verschiedenen Datenbanken zusammen. Der Zuwachs neu abrufbarer Informationen beträgt ca. 100.000 Datensätze pro Jahr.

Inatura. Die Informationen werden aus 16 verschiedenen Datenbanken abgerufen, die Daten stammen von renommierten österreichischen Fachinstitutionen, das Umweltbundesamt betreibt das Webportal. Die Informationen für das GBIF-Austria-Portal stammen aus den vernetzten Datenbanken folgender österreichischer Fachinstitutionen: Inatura, Tiroler Landesmuseen, Nationalpark Hohe Tauern, Haus der Natur Salzburg, Universität Salzburg, Oberösterreichische Landesmuseen, Landesmuseum Kärnten, Landesmuseum Joanneum, Universität Graz, Naturhistorisches Museum Wien, Österreichische Mykologische Gesellschaft, Birdlife, Arbeitsgemeinschaft Heuschrecken Österreich, Universität Wien. Das Umweltbundesamt hat die Aufgabe der Koordination und betreibt das Datenportal.

Der Fokus des österreichischen Biodiversität-Portals liegt auf Schmetterlingsarten im Alpenraum und Blütenpflanzenfamilien. Weitere Schwerpunkte gelten den Heuschrecken und Flechten in Österreich, Daten zu Vogelarten und Moosen werden in den kommenden Wochen abrufbar sein. Sowohl das Netzwerk der Fachinstitutionen als auch die Inhalte werden kontinuierlich erweitert, mehr als 100.000 Datensätze kommen jedes Jahr neu hinzu.

All diese Informationen sind in ein weltweites Netzwerk eingebunden, über GBIF-International www.gbif.org können mehr als 700 Millionen Fälle und rund 1,7 Millionen Species als Datensätze aufgerufen werden. Im Unterschied zur internationalen Website bietet das österreichische Portal zu den Fundorten Kartendarstellungen an, die vergrößerbar sind und detaillierte Funddaten enthalten.

Freier Zugang zu wissenschaftlichen Informationen. Ziel des weltweiten Netzwerks von Biodiversitäts-Datenbanken ist der freie Zugang zu wissenschaftlichen Informationen über die Artenvielfalt auf globaler Ebene. Die Daten sind Voraussetzung für eine fundierte biologische Lehre und dienen in erster Linie der Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen. Darüber hinaus sind sie wichtige Grundlage für effiziente Maßnahmen im Naturschutz.


[ #FREIHANDbuch ]