Dienstag, 8. Dezember 2015

[ #eLexika ] Lexikon + Personenlexikon der Paranormologie ("Parapsychologie")

(Nachschlagewerk) Der führende katholische Parapsychologe Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch (Redemptorist) aus Innsbruck führte den Begriff "Paranormologie" ein um nach seiner Erklärung eine "neutralere" Bezeichnung von Parapsychologie zu gewährleisten. Prof. Resch lehrt dieses Fach an der Lateranuniversität in Rom. Die wenigsten Katholiken dürften wissen, dass die Kirche einen Lehrstuhl für Paranormologie besitzt.

Das Projekt ist ein vorerst offenes. Der verantwortliche Autor, Direktor des Instituts für Grenzgebiete der Wissenschaft (IGW) in Innsbruck, Prof. DDr. P. Andreas Resch (Jg. 1934), hat den Begriff „Paranormologie“ im Jahr 1969 als neutrale Bezeichnung für die „Wissenschaft der paranormalen Phänomene“ eingeführt. Mit dem Begriff Paranormologie möchte er die Erforschung auf den Gesamtbereich der Grenzgebiete der Wissenschaften ausdehnen. Reschs Lexikon der Paranormologie hat zum Ziel, diesen Gesamtbereich soweit wie möglich begrifflich abzuklären, „angefangen von den Grenzgebieten der Physik über jene der Biologie, Medizin, Psychologie, Geschichte und Religionswissenschaft bis hin zu Volks- und Völkerkunde, Mythologie und Mystik, verbunden mit Informationen über einschlägige Personen, Institutionen, Gemeinschaften und Praktiken“.
       
Die einzelnen Artikel weisen folgende Struktur auf: Begriff – Definition – Geschichte – Aktuelle Bedeutung – Literatur. Wie Resch mitteilt, sind die Vorarbeiten hierzu weitgehend abgeschlossen. Bislang sind nur die Artikel von  A bis Charcot online zugänglich.

Das Internet-Lexikon soll kontinuierlich erweitert werden. Für zwei Bände liegt auch schon eine Druckausgabe vor (Band I von A und O bis Azurit). Resch gibt hierzu an: "Da die Arbeit im Bemühen um Vollständigkeit mehrere Bände umfassen wird, sollen hier über das Internet schon jetzt die erstellten Begriffe angezeigt werden, um vor einer endgültigen Fassung ergänzende Anregungen aufzugreifen und fehlende Begriffe einzufügen."

Resch hält eine Gliederung der Phänomene in die Sachgebiete Paraphysik, Parabiologie, Parapsychologie und Parapneumatologie (Pneuma = Geist) für sinnvoll. Bei dieser Einteilung darf jedoch die Tatsache nicht übersehen werden, dass es zur Eigenart der Grenzphänomene gehört, über ein Sachgebiet hinauszuragen und zuweilen sogar alle genannten Sachgebiete zu involvieren. Aus diesem Grunde erfolgt die Gliederung der einzelnen Phänomene nach dem phänomenologisch hervorstechendsten Aspekt.

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