Dienstag, 29. Dezember 2015

[ #OpenAccess ] Hitler – Beneš – Tito: Konflikt, Krieg und Völkermord in Ostmittel- und Südosteuropa

Die seit den 1990er Jahren aktualisierten politischen, rechtlichen und geschichtswissenschaftlichen Diskussionen um die jugoslawischen „AVNOJ-Beschlüsse“ und die tschechoslowakischen „Beneš-Dekrete“ wurden vielfach kaum vor dem Hintergrund der Gesamtdimension von Konfliktgeschichte, Krieg, Besatzungsherrschaft, Kriegsverbrechen und Vergeltung geführt. Dies wurde nun in einer beeindruckenden  - über 2000 Seiten umfassenden Arbeit getan.

Namen als Symbole. Im Mittelpunkt stehen einerseits die ethnisch-nationalen Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Tschechen, Slowaken, Serben, Kroaten und Slowenen sowie zwischen Magyaren und Slowaken, Serben und Kroaten, andererseits die staatlich-nationalen Auseinandersetzungen des Deutschen Reiches und Österreichs mit der Tschechoslowakei und Jugoslawien. Obwohl in der 150-jährigen historischen Entwicklung Ostmittel- und Südosteuropas seit 1848 eine Reihe von Kaisern, Königen, Präsidenten, Kanzlern, Ministerpräsidenten, Ministern, Großunternehmern, Generaldirektoren, Botschaftern, Generälen, Gauleitern und Höheren SS- und Polizeiführern als Akteure auftraten, sind es drei Personen, die auch in der historischen Erinnerung am Beginn des 21. Jahrhunderts noch immer präsent sind: der deutsche „Führer“ und Reichskanzler Adolf Hitler (1889–1945), der tschechoslowakische Außenminister und Präsident Edvard Beneš (1884–1948) und der jugoslawische Partisanenführer und Präsident Josip Broz Tito (1892–1980).

Konfliktgmeinschaften. Die auf breiter internationaler Quellen- und Literaturbasis erarbeitete über 2000 Seiten umfassende Monographie erörtert die Entwicklung der politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und militärischen Konfliktgemeinschaften in den böhmischen und südslawischen Ländern Österreich-Ungarns, die epochalen Erschütterungen des Ersten Weltkrieges und den Bruch der Tschechen, Slowaken und Südslawen mit der Habsburgermonarchie, die schwierige Bildung der Nachfolgestaaten, die Innen- und Außenpolitik der Tschechoslowakei und Jugoslawiens, die Zerschlagung der Friedensordnung von Versailles/Saint-Germain/Trianon durch Hitler, die NS-Eroberungs- und Besatzungspolitik in Böhmen, Mähren, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Slowenien, den Völkermord an den Juden im Protektorat, in der Slowakei, im Ustaša-Staat und in Serbien, die Vergeltung an den und die Vertreibung der Sudeten- und Karpatendeutschen sowie der Deutschen in Slowenien, Kroatien und der Vojvodina, schließlich die Erinnerung und Historisierung der mehr als 100-jährigen Konfliktgeschichte östlich und westlich des Eisernen Vorhangs und in den post-kommunistischen Nationalstaaten am Ende des 20. Jahrhunderts in Ostmittel- und Südosteuropa.
                       
Szialpsychologische Fragen. In dem umfassenden Werk werden darüber hinaus allgemeine, in der Geschichte der Menschheit immer wieder neu zu beantwortende sozialpsychologische Fragen anhand von konkretenBeispielen zu beantworten versucht:
a) Unter welchen Bedingungen schlagen jahrhundertelange oder zumindest jahrzehntelange
friedliche nachbarschaftliche Beziehungen in gegenseitige feindliche Haltungen um, die bis zu Vertreibung und Vernichtung führen können?
b) Welche Interessen und Haltungen führen zur Gewaltanwendung? Welche institutionellen
Strukturen begünstigen Gewalt? Welche Rolle spielt die initiative from below?
c) Weshalb ordnen politische, militärische und wirtschaftliche Eliten Gewaltaktionen an, die Eroberung, Unterwerfung und Ausbeutung fremder Gebiete und Völker beinhalten? Weshalb geben sie verbrecherische Befehle, die zu flächendeckender Zerstörung von Städten und Landschaften sowie zu massenhafter Vernichtung der Bewohner führen?
d) Weshalb misshandeln und töten Soldaten und Polizisten unter Missachtung jedes Kriegsrechts unbewaffnete Gefangene und Zivilisten, im Besonderen auch Kinder,
Frauen und alte Leute? Welche Gewaltmethoden werden angewendet? Gibt es hiefür Begründungen jenseits des oft vorgeschobenen „Befehlsnotstandes“?
e) Welche Rolle spielen öffentliche Beteiligung, Zustimmung oder Ablehnung? Gibt es gegnerische und widerständige Haltungen von sozialen und kulturellen Eliten auf der Seite des Aggressors?
f) Unter welchen Bedingungen sind unterworfene und ausgebeutete Völker bereit, von passiven Resistenzhaltungen zu aktiven Widerstandshandlungen überzugehen?
g) Was veranlasst Stadt- und Landbewohner, ihre Nachbarn eigenhändig aus ihren Wohnungen und Häusern zu treiben und sie von ihren Höfen zu verjagen?
h) Was veranlasst bisher unbescholtene Bürger, auf Immobilien und bewegliche Güter des Nachbarn gewaltsam zuzugreifen und sich diese ohne Entschädigung anzueignen?

Der Autor. Arnold SUPPAN ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien und ehem. Vizepräsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

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Ein Blick auf das INHALTSVERZEICHNIS:

TEIL 1
Einführung in die Reihe „Internationale Geschichte/
International History“ XI
Introduction to the Series „Internationale Geschichte/
International History“ XIII
Vorwort 1
1. Einleitung 5
 Kontroverse Fragestellungen und gegensätzliche Perspektiven 10
 Adolf Hitler 51
 Edvard Beneš 104
 Josip Broz Tito 124
2. Deutsch-österreichisch-ungarisch-tschechisch-
 slowakische Konfliktgemeinschaft 1848-1918 141
 Tschechen und Deutsche in den böhmischen Ländern 143
 Slowaken und Magyaren in Oberungarn 180
 Deutsche, Tschechen und Slowaken im Ersten Weltkrieg 187
3. Deutsch-österreichisch-ungarisch-serbisch-kroatisch-
 slowenische Konfliktgemeinschaft 1848-1918 217
 Südslawen und Deutsche in der Habsburgermonarchie 219
 Die Habsburgermonarchie und Serbien 267
 Österreich-Ungarn und Serbien im Ersten Weltkrieg 283
Die k.u.k. Militärgeneralgouvernements in Belgrad und Cetinje 296
Auf dem Weg zur südslawischen Einigung 311
4. Tschechoslowakisch-deutsch-österreichische
 Konfliktgeschichte 1918-1939 331
Tschechoslowakischer Nationalstaat mit oder ohne sudetendeutsche
Minderheit? 332
Die nationale, konfessionelle, soziale und wirtschaftliche Struktur der
Tschechoslowakei 1921-1930 366
Die Sudeten- und Karpatendeutschen zwischen „Negativismus“ und
„Aktivismus“ 387
VI
Die Tschechoslowakei zwischen Deutschland und Österreich 1920-1930 420
Vom Zollunions- zum Tardieu-Plan 437
 Die Tschechoslowakei zwischen NS-Deutschland, Sudetendeutscher
Partei und dem „Anschluss“ Österreichs 458
 Das Münchener Abkommen 1938 490
 Hitlers Marsch nach Prag 1939 523
5. Jugoslawisch-deutsch-österreichische Konfliktgeschichte
1918-1941 537
 Die Gründung des Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen
und der Kampf um viele neue Grenzen 538
 Die nationale, konfessionelle, soziale und wirtschaftliche Struktur
Jugoslawiens 1921-1931 561
 Das Königreich Jugoslawien zwischen Zentralismus, Föderalismus und
Terrorismus 584
 Die „Donauschwaben“ zwischen Belgrad, Wien und Berlin 1918-1939 613
 Deutsche Untersteirer, Laibacher und Gottscheer im jugoslawischen
Slowenien 1918-1939 654
 Milan Stojadinović 1938: „Wir konnten gegen den Anschluss wegen des
Prinzips der Nationalität keinen Widerspruch erheben...“ 680
 Josip Broz Tito 1940: „Wir sind weder Defaitisten noch Pazifisten“ 704
 Dragiša Cvetković 1941: „Entweder Krieg oder Pakt“ 707
6. Besatzungspolitik und Kriegsrecht in Europa 729
 Besatzungspolitik, Widerstand und Kollaboration 730
 Kriegsrecht – Kriegsverbrechen – Völkermord 745

TEIL 2
7. Nationalsozialistische Herrschaft in der
Tschechoslowakei 1939-1945 775
 Die Tschechen im „Protektorat Böhmen und Mähren“ 778
 Eingliederung in die deutsche Kriegswirtschaft 796
 Widerstand und Unterdrückung 1939-1941 804
 Das Terrorregime Reinhard Heydrichs 1941/42 813
 Der Tyrannenmord und die Rache der SS 824
 Die Diktatur des Karl Hermann Frank 1942-1945 833
 Partisanen im „Protektorat“ 849
 Die tschechische Opferbilanz 1938-1945 853
 Die Vernichtung der Juden im „Protektorat“ und im „Sudetenland“ 855
 Die Sudetendeutschen im „Sudetenland“ und im „Protektorat“ 867
 Deutsche (Karls-)Universität und Deutsche Technische Hochschulen 874
 Widerstand und Kriegsende im „Sudetenland“ 876
 Deutsch-slowakische Beziehungen 1938-1943 880
 Die Deportation der Juden aus dem Slowakischen Staat 899
 Slowakischer Nationalaufstand und Kriegsende in der Slowakei 1944/45 910
 Die gesamte Opferbilanz in der Tschechoslowakei 1938-1947 921
8. Nationalsozialistische Herrschaft in Jugoslawien
 1941-1945 925
 Der Aprilkrieg 1941 und die Zerstückelung Jugoslawiens 927
 Serbien unter deutscher Militärverwaltung 1941 940
 Der Partisanenkrieg in Serbien 1941 951
 Die Massenerschießungen in Kraljevo und Kragujevac 977
 Die deutsche Besatzungspolitik in Serbien 1942-1944 und die
Regierung Nedić 988
 Die Vernichtung der Juden in Serbien und in der Vojvodina 1016
 Die deutsche Volksgruppe im westlichen Banat 1941-1944 1024
Die 7. SS-Freiwilligen-Gebirgsdivision „Prinz Eugen“ 1942-1945 1034
 Die ungarische Herrschaft in der Bácska und Baranya 1941-1944 1050
 Der Partisanenkrieg in der Vojvodina 1059
 Das Deutsche Reich und der „Unabhängige Staat Kroatien“ 1941-1945 1064
 Die deutsche Volksgruppe in Kroatien 1941-1945 1087
 Die Vernichtung der Juden im Ustaša-Staat 1096
 Der totale Krieg in Kroatien und Bosnien-Herzegowina 1941-1945 1103
 Die Slowenen unter deutscher Besatzung und Zivilverwaltung 1941 1145
 Die Zwangsaussiedlung von Slowenen aus der Untersteiermark und
Oberkrain 1941 1155
 Die Umsiedlung der Gottscheer in die Untersteiermark 1941 1159
 Die Slowenen unter italienischer Herrschaft 1166
 Die Slowenen unter ungarischer Herrschaft 1941-1945 1175
 Der „totale Krieg“ im deutsch besetzten Slowenien 1942-1944 1176
 Der Eid der Domobranci 1188
 Der „Bruderkrieg“ in Slowenien 1941-1945 1193
 Das Ende der deutschen Herrschaft in Slowenien 1204
 Die gesamte Opferbilanz in Jugoslawien 1941-1948 1206
9. Rache, Vergeltung, Strafe 1213
 In der Tschechoslowakei 1225
 Edvard Beneš als Exil-Präsident 1225
 Die Annullierung von München 1229
 Rache für Lidice 1942 1233
 Gibt es noch eine Gemeinschaft der böhmischen Menschen? 1235
 Die politische und propagandistische Vorbereitung der Vergeltung 1237
 Der Prager Aufstand im Mai 1945 1243
 Racheakte und Massenausschreitungen in Böhmen und Mähren 1249
 Internierungs-, Arbeits- und Straflager 1260
 Deutsche Kriegsgefangene in der Tschechoslowakei 1266
 Prozesse und Strafen nach dem Krieg 1267
 In Jugoslawien 1275
 Tito, Stalin und die Befreiung Jugoslawiens 1944/45 1275
 Kriegsgefangene in Jugoslawien 1291
 Vergeltung in der Vojvodina im Herbst 1944 1295
 Deportationen von Donauschwaben in die Sowjetunion 1304
 Die kommunistische Militärverwaltung in der Vojvodina 1944/45 1307
 Konzentrationslager für Donauschwaben in der Vojvodina und in
 Slawonien 1944-1948 1317
 Die „Todeslager“ Gakowa/Gakovo, Jarek/Bački Jarak, Kruschiwl/
 Kruševlje, Rudolfsgnad/Knićanin und Molidorf/Molin 1945-1947 1326
 Die Verfolgung der Deutschen in Slowenien 1945 1335
 Massaker in den Foibe des Küstenlandes 1341
 Die jugoslawische Besetzung Südost-Kärntens im Mai 1945 1347
 Prozesse gegen fremde und einheimische Kriegsverbrecher 1355
10. Vertreibung, Zwangsaussiedlung,
„ethnische Säuberung“ 1363
 Adolf Hitler 1939: „eine neue Ordnung der ethnographischen
 Verhältnisse“ 1370
 Winston S. Churchill 1944: „A clean sweep will be made“ 1374
 „Ethnische Säuberung“ im Osten – „Politische Säuberung“ im Westen 1383
 Vertreibung und Zwangsaussiedlung der Deutschen aus der
 Tschechoslowakei 1389
 Tschechische Aussiedlungspläne während des Zweiten Weltkrieges 1389
 „Wilde“ Vertreibungen aus den böhmischen Ländern 1415
 Das Potsdamer Protokoll 1945 1426
 Die Zwangsaussiedlung der Sudetendeutschen 1431
 Evakuierung, Flucht und Zwangsaussiedlung der Karpatendeutschen 1438
 Nationalpolitisches Resümee: Ethnische Säuberung 1440
 Zwangsumsiedlung nach der Zwangsaussiedlung 1443
 Die Opferbilanz der Sudeten- und Karpatendeutschen 1446
 Flucht, Vertreibung und Zwangsaussiedlung der Deutschen aus
 Jugoslawien 1451
 Aussiedlungspläne während des Zweiten Weltkrieges 1453
 Evakuierung, Flucht, Vertreibung und Zwangsaussiedlung der
 Deutschen aus der Vojvodina und Slawonien 1455
 Flucht, Vertreibung und Zwangsaussiedlung der Deutschen aus
 Slowenien 1468
 Flucht und Zwangsaussiedlung der Italiener aus dem Küstenland 1471
 Konsequenzen für die Vojvodina, Slawonien, Slowenien und das
 Küstenland 1472
 Die Opferbilanz der Jugoslawien-Deutschen 1475
11. Kollektivschuld, Enteignung, Entrechtung 1481
 Die Dekrete des Präsidenten der Republik („Beneš-Dekrete“) 1485
 Die Umsetzung der „Beneš-Dekrete“ in Tschechien 1502
 Die Umsetzung der „Beneš-Dekrete“ in der Slowakei 1510
 Die „AVNOJ-Beschlüsse“ 1513
 Der AVNOJ-Beschluss vom 21. November 1944 1514
 Wahlrecht und Staatsbürgerschaft 1522
 Die Umsetzung der „AVNOJ-Beschlüsse“ in der Vojvodina 1528
 Die Umsetzung der „AVNOJ-Beschlüsse“ in Kroatien 1530
 Die Umsetzung der „AVNOJ-Beschlüsse“ in Slowenien 1532
12. Erinnerung und Historisierung 1535
 In der Tschechoslowakei, Deutschland und Österreich 1545
 Charta und Lastenausgleich in der Bundesrepublik Deutschland 1545
 „Sudetendeutsche“ und „Österreicher“ 1551
 Der deutsch-tschechoslowakische Vertrag 1973 und der
 österreichisch-tschechoslowakische Vermögensvertrag 1974 1569
 Die „samtene Revolution“ 1989 und die neue Geschichtspolitik 1572
 Enteignung, Entschädigung und Restitution 1578
 Die deutsch-tschechische Versöhnungserklärung 1997 1590
 Václav Havel 1993: „Wir hätten so dastehen können wie
 Österreich.“ 1592
 Die „Beneš-Dekrete“ vor dem Europäischen Parlament und der
 Europäischen Kommission 1599
 „Edvard Beneš hat sich um den Staat verdient gemacht“ 1604
 „Töten auf Tschechisch“ 1612
 Slowakische Erinnerung zwischen Nationalaufstand und
 Nationalstaat 1616
 In Jugoslawien, Österreich, Deutschland und Italien 1621
 Das jugoslawische Memorandum 1947 1625
 Minderheiten in Österreich und Jugoslawien 1631
 Die jugoslawische Haltungsänderung gegenüber Österreich 1634
Der Besuch Außenminister Grubers bei Tito im Juni 1952 1638
 Der Kampf um den österreichischen Staatsvertrag 1644
 Die Volksdeutschen aus Jugoslawien in Österreich 1657
 Staatsbürgerschaft und Vermögensschäden: die Bundesrepublik
 Deutschland und Jugoslawien 1660
 „Gegenerinnerungen“ und alte Stereotypen in Serbien und in der
 Vojvodina 1668
 „Die Toten im kroatischen Maisfeld geben keine Ruhe“ 1677
 Alte und neue Erinnerungspolitik in Slowenien: „Auch aus den ver-
 minten Bunkern drängt die Wahrheit unaufhaltsam an den Tag...“ 1680
 Erinnerungspolitik in Italien: „Foibe“ und „Exodus“ 1691
 Auf dem Weg zu einer europäischen Erinnerungskultur 1699
 Erinnerung nach 30, 40, 50 und 60 Jahren 1699
 Nach 70 Jahren… 1715
13. Zusammenfassung: Ein Jahrhundert der Konfrontation
 in Ostmittel- und Südosteuropa 1723

TEIL 3
14. Abkürzungsverzeichnis 1767
15. Quellen- und Literaturverzeichnis 1777
 Quellen 1778
 1. Archivalische Quellen 1778
 2. Gedruckte Quellen 1780
 Darstellungen 1795
16. Verzeichnis der Tabellen und Karten 1867
17. Verzeichnis der Abbildungen 1871
18. Personenregister 1881
19. Ortsregister 1957
20. Abbildungen und Karten 1977