Dienstag, 10. Januar 2017

[ #Digitalisat ] Retrodigitalisat: 103 Gedichte von Joachim Ringelnatz (Rowohlt 1933)

Auch wenn es nur ein Retrodigitalisat ist, man meint das Originalbändchen von Rowohlt in der Hand zu haben, das nun ja schon über 80 Jahre alt ist. 

Joachim Ringelnatz (eigentlich Hans Bötticher, * 7. August 1883 in Wurzen bei Leipzig; † 17. November 1934 in Berlin), Sohn des Schriftstellers Georg Bötticher, war ein deutscher Schriftsteller und Maler. Das Pseudonym Joachim Ringelnatz gab sich der Künstler selbst vermutlich nach dem seemännischen Ausdruck "Ringelnass" für das glückbringende Seepferdchen, möglicherweise aber geht es jedoch auf seine Zeit 1918 als Leutnant bei der Küstenbatterie Seeheim zurück, wo er Ringelnattern fing.


Ringelnatz ist vor allem durch tragikomische und kabarettistische Lyrik bekannt geworden, unter anderen um Kuttel Daddeldu, den Seemann mit dem großen Herzen, der an Land regelmäßig Schiffbruch erleidet.

Ringelnatz erhielt im Februar 1933 durch die Nationalsozialisten Auftrittsverbot, seine Veröffentlichungen wurden beschlagnahmt und seine Gemälde aus der Berliner Nationalgalerie als "Entartete Kunst" entfernt. Schwer erkrankt, konnte er seine Heilbehandlung nicht mehr finanzieren und verstarb im November 1934.

 [ #FREIHANDbuch ]
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Inhaltsverzeichnis
Überall
Liedchen Gehe zur gesprochenen Version
Schiffer-Sentiment
Vorm Brunnen in Wimpfen
An der Alten Elster
Wer hört ein Stäubchen lachen?
Morgenwonne
Humpelnde Welt
Fand meinen einen Handschuh wieder
Einer meiner Bürsten
Meine Schuhsohlen
Die Litfaßsäulen
Draußen schneit’s
Ein ganzes Leben Gehe zur gesprochenen Version
Die Krähe Gehe zur gesprochenen Version
Meine Musca Domestica
Giraffen im Zoo
Seehund zum Robbenjäger
Thar
Leere Nacht Gehe zur gesprochenen Version
Zimmermädchen
Der Mann, der ...
Belauschte Frau
Die Lumpensammlerin
Aus dem Tagebuch eines Bettlers
Gesellenstück
Abendgebet einer erkälteten Negerin
Die Ameisen
An Land Gehe zur gesprochenen Version
Manila Gehe zur gesprochenen Version
Seemannsgedanken übers Ersaufen
Matrosensang
Die Weihnachtsfeier des Seemanns Kuttel Daddeldu
Die Kartenlegerin
Trüber Tag
Leise Maschinen Gehe zur gesprochenen Version
Nacht ohne Dach
Warten auf Weißnichtwas Gehe zur gesprochenen Version
Lustig quasselt Gehe zur gesprochenen Version
Sommerfrische
Entschuldigungsbrief
Das Geseires einer Aftermieterin
Das Mädchen mit dem Muttermal
Mißmut
Schnee
Nächtlicher Heimweg
Ein Strolch sieht spielende Kinder
Babies
Kind, spiele!
Schulgedichte zum Auswendiglernen
Doch ihre Sterne kannst du nicht verschieben
Beinchen
Schlummerlied
Vorfreude auf Weihnachten
Trost an eine Mutter
Spielen Kinder doch ...
An meinen Zigarettenrauch
Und auf einmal steht es neben dir
Herbst im Fluß Gehe zur gesprochenen Version
Was Du erwirbst an Geist und Gut
Volkslied
Im Park
Abschied von Renée
Seepferdchen
Ehrgeiz
Arm Kräutchen
Rauch
Rast auf Wanderschaft
Flugzeuggedanken
Ein ehemaliger Matrose fliegt
Spielball
Aneinander vorbei
Kühe
Aus Breslau
Jene brasilianischen Schmetterlinge
Lied aus einem Berliner Droschkenfenster
Sehnsucht nach Berlin (1929)
Unter den Linden
Berlin
Kurz vor der Weiterreise
Am Sachsenplatz: Die Nachtigall
Rheinkähne
Kassel (Die Karpfen in der Wilhelmstraße 15)
Berlin (An den Kanälen) Gehe zur gesprochenen Version
Frühling hinter Bad Nauheim
Chartres
Leid um Pascin (Juni 1930)
Freunde, die wir nie erlebten
Nach einer Zeit
Einsiedlers heiliger Abend
Die Lupe bietet sich an
Die Badewanne
Meine alte Schiffsuhr
An meinen Kaktus
Turngedicht. Felgeaufschwung
Ansprache eines Fremden an eine Geschminkte vor dem Wilberforcemonument
Ich habe dich so lieb
Komm, sage mir, was du für Sorgen hast
Zu einem Geschenk
Vor einem Kleid
Sehnsucht nach zwei Augen
An M.
Heimliche Stunde