Dienstag, 8. Dezember 2015

[ #eAudio ] Bert Brechts "Manifest der Kommunistischen Partei" in Versen

Symbolbild
Nach der Rückkehr aus dem Exil begann Bertolt Brecht schon in der Schweiz das "Manifest der Kommunistischen Partei" von Karl Marx und Friedrich Engels in Versform zu bringen. Manfred Wekwerth, ein Mitarbeiter Brechts, brachte das Stück 2006 auf die Bühne des Grazer Volkshauses und wurde dieses als mp3 dokumentiert.



Bert Brecht.   Im Februar 1945 notiert Brecht in seinem Arbeitsjournal: "Ich schaue mich nach einer Arbeit um und beschließe, das Manifest zu versifizieren..."

Ein erster Gesang soll über die Schwierigkeit handeln, die es bereitet, sich in der Natur der Gesellschaft zurechtzufinden. Im April 1945 ergänzt Brecht in einem Brief an Karl Korsch: Ich versuche mich an einem Lehrgedicht der respektablen Versart des Lukrez'schen "De rerum natura" über so etwas wie die Unnatur der bürgerlichen Verhältnisse … Anlässlich seiner Rückkehr aus dem Exil begann Bertolt Brecht das "Manifest der Kommunistischen Partei" von Karl Marx und Friedrich Engels in Versform zu bringen. Unter dem Titel "Das Manifest" sollte es Teil eines größeren Lehrgedichts werden. 1955 kommt Brecht noch einmal auf das Projekt zurück, beendet es aber nicht. "Das Manifest" bleibt Fragment.

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