Freitag, 18. Dezember 2015

[ #FreeBook ] Beispiel Konstanz: Einbürgerung italienischer Migranten im Deutschen Kaiserreich

Sind wir ein Einwanderungsland? 

Seit einigen Jahren wird über diese Frage in Politik und Öffentlichkeit wieder intensiv diskutiert. Oft wird dabei die historische Seite des Themas übersehen, hielten sich doch schon vor dem Ersten Weltkrieg weit über eine Million fremde Staatsangehörige im Deutschen Reich auf.

Eine der größten Gruppen waren die Italiener. Viele von ihnen lebten im Großherzogtum Baden, und hier beantragten sie auch ihre Einbürgerung. Dabei zeigt sich, dass der Erste Weltkrieg eine deutliche Zäsur in der Einbürgerungspraxis darstellte. Waren sogar straffällige Italiener zuerst als Kriegsfreiwillige hochwillkommen, stand nach der Niederlage die Frage nach dem "deutschen Wesen" der Immigranten im Vordergrund.


Die leider eingestellte eBook-Reihe "magi-e - forum historicum" (Abschluss- und MAGIsterarbeiten Elektronisch) bietet diesen Lückenschlusstext zum kostenlosen Download.

[freihandBUCH]⇒


Inhaltsverzeichnis

Vorwort
1 Einleitung
1.1 Forschungsstand
1.2 Fragestellung
1.3 Beispielauswahl
1.4 Quellen
1.5 Aufbau der Arbeit
2 Staatsangehörigkeit im Deutschland des 19 Jahrhunderts
2.1 Die Herausbildung der „modernen“ Staatsangehörigkeit
2.2 Staatsangehörigkeit und Einbürgerung im frühen 19 Jahrhundert: Das Beispiel Baden
2.3 Das preußische Untertanengesetz von 1842
2.4 Staatsangehörigkeit in den Debatten der Frankfurter Nationalversammlung
2.5 Das Staatsangehörigkeitsrecht des Deutschen Reichs von 1870
2.6 Das Staatsangehörigkeitsrecht von 1913
2.7 Fazit
3 Ausländische Arbeitskräfte im Deutschen Kaiserreich
3.1 Allgemeine Entwicklungen
3.2 Arbeiter aus dem Königreich Italien
3.2.1 Demographische Entwicklungen
3.2.2 Regionale Herkunft und Verteilung
3.2.3 Sozialstruktur
3.2.3.1 Banchenverteilung
3.2.3.2 Berufliche Qualifikation
3.2.3.3 Geschlechter-, Familien- und Altersverhältnisse
3.2.4 Soziale Lage: Lohnverhältnisse und Arbeitszeiten
3.2.4.1 Bauindustrie
3.2.4.2 Metallverarbeitung und Maschinenbau
3.2.4.3 Ziegelindustrie
3.2.4.4 Textilindustrie
3.2.5 Rechtliche Stellung
3.3 Fazit
4 Einbürgerungen im Großherzogtum Baden
4.1 Das Einbürgerungsverfahren im Großherzogtum Baden
4.2 Quantitative Entwicklungen
5 Analyse von Einbürgerungsakten im Amtsbezirk Konstanz
5.1 Hypothesen der Forschung zur Einbürgerungspraxis
5.2 Die Einbürgerungspraxis
5.2.1 Die Motive der Antragsteller
5.2.2 Die Anwendung der Einbürgerungsbedingungen nach den Staatsangehörigkeitsgesetzen
5.2.2.1 Dispositionsfähigkeit
5.2.2.2 Unbescholtenheit
5.2.2.2 Gesichertes Unterkommen
5.2.2.4 Ausreichendes Einkommen
5.2.3 Gewährungs- und Ablehungsgründe
5.2.4 Erfolgsquote
5.3 Ein Vergleich mit der Großgruppe der italienischen Staatsangehörigen im Kaiserreich
5.3.1 Regionale Herkunft und Geburtsort
5.3.2 Beruf
5.3.3 Einkommen
5.3.4 Alter und Aufenthaltsdauer
5.3.5 Familiäre Verhältnisse
6. Schluss