Sonntag, 22. April 2012

"Freie Netze. Freies Wissen."

(FreE-Book) Linz war im Jahr 2009 Träger des Titels Kulturhauptstadt Europas. Linz, Stätte des Prix Ars Electronica, ist prädestiniert, sich mit den Freien Bewegungen auseinanderzusetzen. "Freie Netze. Freies Wissen." Unter diesem Titel loten 17 Autoren die gesellschaftspolitischen Grenzen und Möglichkeiten des World Wide Web und von Open Source aus.

Das Buch "Freie Netze. Freies Wissen." versteht sich als eine Ideenbörse für die digitale Zukunft, als ein Beitrag, wie mit konkreten Beispielen in Linz der Zugang zu Netzwerken und Wissen für alle verwirklicht werden könnte, etwa der Internetzugang aller Linzer Bürger über einen Public Space Server. Christian Forsterleitner, Herausgeber des Buches und Linzer SPÖ-Gemeinderat: "Wir haben uns überlegt, wenn man als Stadt Linz den Bürgern öffentlichen Raum zur Verfügung stellt, wie es zum Beispiel Parkflächen oder Grünflächen sind, könnte man das ja auch im Internet entsprechend machen, d.h. ein Stück Linz im virtuellen Raum.

Nun lässt auch eine weitere Nachricht aus Linz aufhorchen: Die Linzer Johannes-Kepler-Universität plant ein in dieser Art einzigartiges Studium, das vorläufig den Arbeitstitel “Webwissenschaften” trägt. Die neue Studienrichtung will sich nicht in technischer Hinsicht, sondern global mit dem Phänomen Internet und seinen Begleiterscheinungen auseinandersetzen. Beleuchtet werden sollen vor allem ethische, gesellschaftliche und soziale Fragen des World Wide Web.

Link ➨  FreE-Book: "Freie Netze. Freies Wissen."
22.5.11/22.4.12/